Wie jedes Jahr wird auch 2023 wieder spannend. Trotz anhaltender Chipkrise, gestörten Lieferketten und dem inflationär bedingten Rückgang der Nachfrage stellen die Automobilbauer wieder zahlreiche Neuheiten vor oder bringen diese auf den Markt.

Da kann man schon einmal den Überblick verlieren. Deshalb haben wir hier eine praktische Übersicht erstellt, die alle Neuzugänge für 2023 zusammenfasst und die fortlaufend ergänzt und überarbeitet wird. 

Auch wenn die Tendenz eindeutig in Richtung Elektrifizierung zeigt, ist der gute alte Verbrennungsmotor für das kommende Jahr noch nicht abgeschrieben. Die wichtigsten Elektrofahrzeuge finden Sie auch in dieser Liste. Eine detaillierte Übersicht von allen vollelektrischen Modellen für 2022 und 2023 haben wir jedoch HIER auf unserer Schwesterseite InsideEVs.de für Sie vorbereitet. Doch jetzt aber los. Es gibt viel zu entdecken ...

Hier können Sie direkt zu den Neuheiten Ihrer Lieblingsmarke springen:

Abarth 500e

Wir beginnen unsere Liste mit einem wirklich brandneuen Modell. Am 22. November 2022 zeigte Abarth nämlich offiziell den neuen 500e und damit das erste Elektromodell der Marke mit dem Skorpion. Bilder gefällig? Bitteschön ...

Er basiert auf der 500er-Version mit der größeren 42-kWh-Batterie. Bisher brachten es der elektrische Fiat-Kleinwagen auf maximal 117 PS und 220 Nm Drehmoment. Die Abarth-Variante hat 155 PS und 234 Nm zur Verfügung. Damit geht es von 0-100 km/h in glatten sieben Sekunden. Witziges Feature: Ein Soundgenerator soll ähnlich emotionalen Biposto-Sound erzeugen. Preis und Markteinführung sind noch nicht bekannt. Vorbestellt werden kann aber schon.

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Alfa Romeo Brennero

Ob er wirklich Brennero heißen wird? Laut Alfa Romeo bekommt das SUV einen anderen Namen, wird aber weiterhin den Stelvio und den Tonale im Modellprogramm nach unten hin ergänzen. Während die Namensgebung also noch nicht feststeht, haben wir uns optisch aber im Zuge eines ersten Renderings schon einmal ein Bild gemacht.

Alfa Romeo Brennero im exklusiven Motor1-Rendering

Die Abmessungen des neuen Alfa Romeo dürften zwischen 4,20 und 4,30 Metern liegen, die Basis stellt die CMP-Plattform aus dem Stellantis-Regal. Damit ist er unter anderem mit dem Opel Mokka verwandt. Wie seine Brüder von Peugeot, Opel und DS Automobiles wird er deshalb wohl von den bereits bekannten Verbrennungsmotoren zwischen dem 1.2 PureTech und dem 1.5 BlueHDi befeuert. Eine Elektroversion mit 136 PS ist ebenfalls denkbar.

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Audi A3 allroad

Zugegeben: Die letzte Erlkönigsichtung eines höhergelegten Audi A3 ist schon eine Weile her und Ende 2021 rechneten wir eigentlich noch mit einer Premiere des Modells im Jahr 2022. Ob das abenteuerlustigere Kompaktfahrzeug noch kommt? Dadurch, das die Entwicklung schon sehr weit fortgeschritten schien, gehen wir eigentlich davon aus, dass es demnächst zu einer Premiere kommen sollte. Dann aber vielleicht schon als Audi A3 allstreet, da der Hersteller seinen früheren A1 Citycarver ebenfalls schon mit diesem neuen Namenssuffix versehen hat.

Unter der Haube rechnen wir mit fast allen Antrieben, die es auch für den normalen A3 im Programm gibt. Eine RS-Variante können wir uns allerdings nicht vorstellen und Frontantrieb könnte ebenfalls gestrichen werden, um dem raubeinigen Charakter zu entsprechen. Allrad wäre also eventuell serienmäßig an Bord.

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Audi Q6 e-tron

Gerade erst wurde auch der Audi e-tron mit einem Facelift versehen und dabei in Audi Q8 e-tron umbenannt. Der Audi Q6 e-tron kommt als neues Modell sofort mit dieser Bezeichnung auf den Markt und schließt die Lücke zwischen dem Q4 e-tron und dem erwähnten Q8 e-tron.

Über den Antrieb hat Audi noch keine Details verraten. Angeblich wird man eine RS-Variante anbieten, die bis zu 600 PS (447 Kilowatt) leisten könnte, die von einem Zweimotoren-Allradantrieb kommen werden. Was wir wissen: Der Q6 e-tron wird auf der Premium Platform Electric Architektur fahren, die Audi gemeinsam mit Porsche entwickelt hat. Die PPE wird auch dem kommenden vollelektrischen Porsche Macan zugrunde liegen.

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BMW 5er/i5

Die Limousine der oberen Mittelklasse von BMW wird 2023 in ihre achte Generation gehoben und dabei wird der bayerische Hersteller das Modell erstmalig auch vollelektrisch als i5 anbieten. Was wir vom neuen Design erwarten können, ist noch nicht ganz klar. Das folgende Rendering liefert aber bereits eine erste Andeutung.

BMW 5er-Reihe (2023) im exklusiven Rendering von Motor1.com

Alle für die neue 5er-Reihe geplanten Motoren, vom Benziner bis zum Elektroantrieb, werden auf der CLAR-Plattform basieren. Das Angebot von BMW wird daher Mildhybrid-Benzin- und -Dieselversionen (einschließlich Sechszylinder) umfassen, während die Plug-in-Hybride den ultrastarken M5 (möglicherweise auch als Touring erhältlich) mit einem elektrifizierten 4,4-Liter-V8 mit Doppelturboaufladung, der bereits im (ebenfalls neuen) XM zu sehen ist und bis zu 750 PS leistet, einschließen werden.

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BMW 7er/i7

Während wir noch auf die Neuauflage der 5er-Baureihe warten müssen, ist das neue Modell der Oberklasse bereits vollumfänglich vorgestellt worden. Wir konnten sogar schon eine Testfahrt mit dem neuen BMW 7er und dem elektrischen BMW i7 unternehmen.

BMW i7 (2022)
BMW M760e xDrive und BMW 740d xDrive (2023)

Hierzulande wird das neue Flaggschiff als 740d mit Sechszylinder-Diesel als Einstiegsmodell angeboten. Es folgen zwei PHEV-Varianten, die jeweils mit zwei Elektromotoren und einem 3,0-Liter-Sechszylinder-Benziner ausgestattet werden. Vorläufiges Topmodell ist der i7, der auf eine Systemleistung von 544 PS kommt und damit genauso stark ist wie die 4,4-Liter-V8-Variante, die bei uns nicht erscheinen wird. Bestellt werden kann bereits. Die Preise beginnen bei 114.300 Euro für den BMW 740d und bei 135.900 Euro für den i7 M60.

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BMW M2

72.800 Euro verlangt BMW mindestens für die Neuauflage des M2. Viel Geld. Aber man bekommt auch mehr Auto. Im Vergleich zum Vorgänger F87 ist der Neue (G87) satte 11,4 Zentimeter länger, 3,3 Zentimeter breiter und 1,1 Zentimeter flacher. Der Radstand wächst um 5,4 Zentimeter. Und die Optik? Die ist natürlich deutlich kantiger geworden. So macht das der Hersteller momentan eben.

Angetrieben wird der Mini-M4 exklusiv von einem 3,0-Liter-Sechszylinder-Turbobenziner, der 460 PS über eine optionale Sechsgang-Schaltung (serienmäßig wird eine Achtgang-Automatik verbaut) an die Hinterräder geschickt wird. Ob der BMW M2 noch ein hecklastiges xDrive-Allradsystem erhalten wird? Hier brodelt aktuell nur die Gerüchteküche.

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BMW M3 Touring

Wir mussten sechs Modellgenerationen des 3er warten, bevor man sich bei BMW M in der siebten Auflage der Baureihe endlich dazu durchringen konnte, auch einen M3 Touring auf den Markt zu bringen. Jetzt ist er also da. Mit 4er-Gesicht und einem bildschönen Heck.

Bestellbar ist der krasse Kombi mit 510 PS und Allrad bereits seit September 2022 – ab 97.800 Euro. Mit Auslieferungen soll es schon im Dezember losgehen. Richtig Fahrt aufnehmen wird das Modell aber wohl erst 2023. Deshalb darf er noch in der Liste dabei sein. Apropos "Fahrt aufnehmen": Der M3 Touring geht in 3,6 Sekunden von 0-100 km/h, in 12,9 Sekunden von 0-200 km/h und schafft maximal 280 km/h Höchstgeschwindigkeit.

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BMW X1/iX1

Gleiches gilt für den BMW X1 und sein elektrisches Pendant, den BMW iX1. Während die ersten Exemplare der Neuauflage schon seit Oktober 2022 auf dem Weg zur Kundschaft ist, wird man mit der Produktion des kompakten SUVs wohl erst ab 2023 so richtig in die Vollen gehen.

Los geht's laut Preisliste bei 41.400 Euro für den X1 sDrive18i mit 136-Benziner-PS. Es folgen Derivate mit Diesel- und PHEV-Antrieb bis man für 55.000 Euro schließlich beim vollelektrischen iX1 xDrive30 mit 272 PS und einer theoretischen WLTP-Reichweite von 413 bis 438 Kilometer landet.

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BMW XM

Das Exterieur-Design polarisiert, der Antrieb mit 653 PS aus einem Hybrid-Strang und das Gewicht von 2.785 Kilogramm irritieren, aber nach einer Testfahrt mit einem Prototyp scheint BMW M zum 50. Geburtstag mit diesem Brocken doch irgendwie viel richtig gemacht zu haben.

Der BMW XM steht ab April 2023 bei den Händlern. Der stärkere XM Label Red (dann mit 748 PS) folgt im Herbst. Bedenkt man, dass ein X5 M Competition aktuell bei gut 150.000 Euro startet, ist der wesentlich größere und plug-in-hybridigere XM beinahe ein Schnäppchen. In Deutschland startet er bei 170.000 Euro.

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Citroën e-C4 X

Der elektrische Neuling mit Limousinen-Kofferraum kostet mindestens 37.540 Euro und basiert auf der eCMP-Kleinwagen-Plattform von Stellantis. Wegen der kleinen Plattform ist auch der Radstand kurz: 2,67 Meter Abstand zwischen den Achsen bedeuten bei einem 4,60-Meter-Auto große Überhänge. Zum Vergleich: Der VW ID.3 ist nur 4,26 Meter lang, hat aber einen Radstand von 2,77 Metern.

Zum Elektroantrieb braucht man nicht mehr viel zu sagen: Es ist der altbekannte des Konzerns, mit 50-kWh-Batterie und 100-kW-Frontantrieb. Dass Stellantis nur eine einzige Akku-Motor-Kombination bieten kann (von der 75-kWh-Batterie in den Nutzfahrzeugen mal abgesehen), ist im Vergleich zur Konkurrenz ein arges Manko.

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Ferrari Purosangue

Lange hat man sich gegen dieses Modell gesträubt, doch selbst ein Sportwagenhersteller wie Ferrari musste irgendwann dem Druck nachgeben und bringt nun ... ein SUV. Der Purosangue liegt höher, hat vier Türen, vier Sitze, Allrad und ein Saug-V12. Aber keine Anhängerkupplung. Das Kofferraumvolumen beträgt 473 Liter, die Rücksitzbank lässt sich umklappen und insgesamt wollen 2.053 Kilogramm an Leergewicht bewegt werden.

Mit 725 PS sollte das kein Problem sein und so sprintet das Performance-SUV in 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und in 10,6 Sekunden von 0 auf 200 km/h. Im zweiten Quartal werden die Auslieferungen in den europäischen Ländern mit Linkslenkung erfolgen. Als Basispreis nennt Ferrari 390.000 Euro. Und Sie sollten Sammler sein oder zumindest schon ein Modell der Marke besitzen. Sonst wird es schwer, zu den ersten Kunden zu gehören.

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Fiat Punto

Eine positive Nachricht für Freunde von Fiat-Kleinwagen: Die Marke kehrt 2023 wieder in das B-Segment der Kleinwagen zurück, in dem es seit dem Ausscheiden des Punto im Jahr 2018 nicht mehr vertreten war. Einen optischen Vorgeschmack liefert schon einmal dieses inoffizielle Rendering.

Fiat Punto

Die Übernahme der von PSA entwickelten CMP-Plattform, die auch für die anderen Stellantis-Kleinwagen Peugeot 208 und Opel Corsa verwendet wird, scheint eine ausgemachte Sache zu sein. Weitere Infos dürften in Kürze folgen.

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Fiat Uno Cross

Auch ein kleines SUV dürfte Fiat noch im Jahr 2023 an den Start bringen und dabei eventuell einen weiteren Namen aus dem Archiv kramen – Uno. Die jüngsten Erlkönig-Sichtungen zeigten ein entsprechendes Modell bereits bei Erprobungsfahrten und die optische Ähnlichkeit zum Opel Mokka kommt nicht zufällig zustande.

Fiat Uno Cross im Rendering von Motor1.com
Fiat Uno Crossover Test Mule Erlkönigbilder

Denn auch der Uno (oder Uno Cross) wird die CMP-Basis aus dem Stellantis-Regal nutzen und so lohnt bei den Antrieben schon vor der Premiere ein Blick in Richtung Rüsselsheim. Preislich könnte der neue Fiat allerdings etwas unter dem Pendants von Opel oder Peugeot und deutlich unter dem entsprechenden Modell von DS liegen.

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Ford Bronco

Gemunkelt und gehofft hatten die Fans ja schon länger, doch dann wurde es im Sommer 2022 offiziell gemacht: Der Ford Bronco kommt erstmals nach Europa. Zwar erst ab Ende 2023 und auch nur in begrenzter Stückzahl ... aber immerhin. Mit welchem Preis wir rechnen können, ist noch nicht bekannt.

Zu den möglichen Antrieben für den hiesigen Markt gibt es auch noch keine Auskunft. Aktuell baut Ford einen 2,3-Liter-EcoBoost-Vierzylinder mit 304 PS sowie einen 2,7-Liter-EcoBoost-Biturbo-V6 mit 335 PS in seinen Jeep-Wrangler-Gegner. Dazu gibt es seit kurzem den Bronco Raptor mit 3,0-Liter-Biturbo-V6 und 424 PS.

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Ford Mustang

Ein weiteres Ford-Modell mit US-Car-Hintergrund, das 2023 auch bei uns erscheinen wird, ist der neue Mustang. Die siebte Generation entwickelt sich optisch nur evolutionär weiter, aber das Cockpit des "meist gelikten Autos der Welt auf Facebook" wird nun von einem gigantischen Curved-Display dominiert. Es kombiniert ein 12,4-Zoll-Instrumentendisplay mit einem 13,2-Zoll-Sync4-Infotainment-Screen hinter einem gemeinsamen Stück Glas.

Beim Antrieb ist ein neuer V8 gesetzt. Welche Leistung wir erwarten können, ist allerdings noch nicht bekannt. Zum Marktstart und den Preisen sämtlicher neuer Versionen des Mustang hat sich Ford Europa ebenfalls noch nicht wirklich geäußert. Es heißt lediglich, er sei in Deutschland voraussichtlich ab Spätsommer 2023 bestellbar.

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Ford Ranger

Bestellt werden kann der neue Ford Ranger bereits. Zu Preisen ab 52.467 Euro. Der gegenüber dem Vorgängermodell um einen fünfstelligen Betrag angewachsene Preis rührt daher, dass es die Neuauflage vorerst nur mit Doppelkabine und guter Ausstattung gibt. Ein XLT-Einstiegsmodell ab 45.922 Euro ist aber bereits angekündigt.

Bislang sind in Deutschland nur Dieselmotoren für den Pick-up erhältlich, die zwischen 170 und 240 PS leisten. Einzig der verrückte Ranger Raptor kommt mit 3,0-Liter-V6-Benziner und 292 PS aus der Fabrik. Folgen sollen in diesem Jahr zudem Derivate mit einem PHEV-Antrieb und durch die Kooperation mit VW wäre sogar ein vollelektrischer Ranger auf MEB-Plattform denkbar.

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Honda Civic

Auch der Civic ist streng genommen kein Neuzugang für 2023, denn die 4,55 Meter lange Limousine ist bereits seit Juli 2022 bestellbar. Hierzulande ist das Fahrzeug lediglich mit dem e:HEV-Antrieb erhältlich. Dieser leistet 184 PS und ermöglicht einen WLTP-Verbrauch von 4,7 l/100km. Die Preise beginnen bei 31.900 Euro.

Allerdings wird die Civic-Riege Anfang 2023 noch erweitert und deshalb hat sich das Fahrzeug seinen Platz in dieser Liste verdient. Es folgt zudem der sportliche Civic Type R, der wohl auf 320 PS kommen dürfte und dessen Preis noch nicht bekannt ist.

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Honda CR-V

Für den US-Markt wurde der neue Honda CR-V bereits im Juli 2022 vorgestellt. Auf das Europa-Modell warten wir seitdem. Optisch dürften sich die beiden Abwandlungen aber nur geringfügig unterscheiden.

Auf der anderen Seite des Atlantiks ist der CR-V mit Benziner im Sommer 2022 auch schon auf den Markt gekommen. Ende 2022 folgen dann die höheren Ausstattungen mit Hybrid. Bei uns dürfte das Mittelklasse-SUV nicht vor Mitte 2023 aufschlagen. Preise und technische Daten sollten spätestens dann folgen.

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Honda ZR-V

Ein weiteres Honda-Modell, dessen Optik und Daten eigentlich schon bekannt sind und das aber erst für einen anderen Markt vorgestellt wurde, ist der ZR-V. Auch dieses SUV wird im Laufe von 2023 nach Europa kommen und wurde jetzt erst einmal für Japan gezeigt.

Der ZR-V kriegt das Hybrid-Setup aus dem neuen Civic e:HEV. Alternativ wird man den kompakten Crossover im Land der aufgehenden Sonne auch mit einem 1,5-Liter-Turbobenziner anbieten. Dass dieser auch nach Europa kommt, darf bezweifelt werden. Alle ZR-V kriegen aber Allradantrieb.

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Hyundai Ioniq 6

Nachdem Hyundai in den vergangenen Jahren nahezu monatlich ein neues Modell aus dem Köcher zog, wird es in 2023 etwas ruhiger bei dem koreanischen Hersteller. Zwar wird es auch wieder das eine oder andere Facelift (voraussichtlich beim i10) geben, als wirklich neues Fahrzeug steht allerdings vorerst nur der Ioniq 6 auf dem Zettel.

Preislich startet der Neuzugang bei 43.900 Euro. Dafür bekommen Sie dann 151 PS und die 53 kWh große Batterie. Ab 54.000 Euro gibt es den stärkeren Heckantrieb mit 229 PS und dem großen 77,4 kWh-Akku. Der Produktionsstart sollte schon im dritten Quartal erfolgt sein, die ersten Auslieferung in Europa eigentlich noch 2022 erfolgen. In Deutschland steht das Auto aber erst Anfang 2023 beim Händler.

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Jeep Avenger

Sein offizielles Debüt vor Publikum gab der Jeep Avenger auf dem Pariser Autosalon 2022. Das kleine SUV mit 54-kWh-Akku und 156 PS basiert bereits auf STLA Small und kommt Anfang 2023 zu noch unbekannten Preisen auf den Markt.

Bildergalerie: Jeep Avenger (2023)

Damit hat Jeep dann auch endlich ein vollelektrisches Modell im Programm und setzt sich damit gleich an die Setallantis-Spitze, denn in Sachen Reichweite verbessert sich der Avenger deutlich gegenüber der alten Garde von Elektroautos des Konzerns: Er bietet 400 km nach WLTP und 550 km im WLTP-Stadtzyklus. Aufgeladen wird mit maximal 100 kW; damit soll man in drei Minuten Strom für weitere 30 km laden können. In 24 Minuten soll man die Batterie von 20 auf 80 Prozent bringen können. Mit 11 kW Wechselstrom dauert ein kompletter Ladevorgang etwa 5h30min.

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Lamborghini Aventador

Der letzte Aventador hat mittlerweile die Lamborghini-Produktion verlassen. Es wird also Zeit für einen Nachfolger. Und der soll 2023 vorgestellt werden. Eifrig testen tut der Hersteller aus Sant'Agata Bolognese aber bereits, wie die zahlreichen Erlkönig-Sichtungen zeigen.

Optik und Antrieb sind aktuell noch reine Spekulation, allerdings kann man bei einem Top-of-the-Line-Supersportwagen von Lamborghini auch einfach 1 und 1 zusammenzählen. Heißt: Rechnen Sie mit einer Keilform, viel Aero-Schnickschnack und einem V12-Sauger (wohl dem letzten der Marke) unter der Haube, der zu gewissen Teilen elektrifiziert sein wird.

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Lexus RX

Die komplett neuentwickelte fünfte Generation des RX ist von zentraler Bedeutung für die sogenannte "Lexus Electrified"-Strategie der Marke. Die Markteinführung wurde für Anfang 2023 angekündigt, bestellt werden kann allerdings ab sofort. Die Preise beginnen bei 68.650 Euro und die günstigste Leasingrate lobt der Hersteller mit 619 Euro im Monat aus.

Die Länge von 4,89 Meter ist gleich geblieben, bei der Breite gab es 25 Millimeter mehr auf jetzt 1,92 Meter. Der Radstand wächst um sechs Zentimeter und misst nun 2,85 Meter. Das Gewicht des RX konnte dank der neuen Plattform im Vergleich zum Vorgängermodell um 90 kg gesenkt werden. Zur Wahl stehen der Lexus RX 500h (ein Vollhybrid) und der Lexus RX 450h+ (ein Plug-in-Hybrid).

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Maserati GranTurismo

Während die Optik nicht wirklich revolutionär daherkommt, finden die eigentlichen Neurungen beim Maserati GranTurismo unter dem Blech statt, denn mit der Folgore-Version bekommt die Marke ihr erstes reines Elektroauto mit 800-Volt-Technik.

Wenn es kein E-Antrieb sein soll, ist das neue Coupé mit dem Nettuno 3,0-Liter-V6-Twin-Turbo-Motor ausgestattet, der bereits vom MC20 bekannt ist. Er ist in zwei Varianten erhältlich: Als Version Modena mit 490 PS oder in der Hochleistungsversion Trofeo mit 550 PS. Welche Preise jeweils fällig sind? Dazu hat der Hersteller noch keine Angaben gemacht.

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Mercedes-Benz CLE-Klasse

Bislang ging die Gerüchteküche immer davon aus, dass Mercedes-Benz noch 2022 die Tücher von dem neuen Coupé namens CLE ziehen will. Doch das Jahr neigt dich dem Ende und die letzte Erlkönig-Sichtung zeigte immer noch ein gut getarntes Fahrzeug. Dann wird es eben 2023 soweit sein.

Bildergalerie: Mercedes-Benz CLE Coupé Erlkönigbilder

Trotz C-Klasse-Basis wird der CLE eine eigenständige Frontpartie erhalten. Das Interieur dürfte sich aber weitestgehend an dem Spenderfahrzeug orientieren. Genauso sieht es bei den Antrieben aus. Das AMG-Topmodell wird also ebenfalls keinen V8 mehr erhalten, sondern mit einem vierzylindrigen PHEV-System arbeiten. Neben dem Coupé wird außerdem ein Cabrio erwartet, dass wohl gemeinsam mit dem geschlossenen Modell präsentiert wird.

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Mercedes-Benz E-Klasse

Das Debüt dieses wichtigen Modells erwarten wir in der ersten Jahreshälfte 2023. Vom Vorgänger ist die Limousine mittlerweile nicht mehr bestellbar und so wird es wirklich Zeit für einen Nachfolger.

Mercedes-Benz E-Klasse Limousine (2023) fast ungetarnt erwischt
Mercedes-AMG E 53 PHEV (2023) als Erlkönig
Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell (2023) neue Erlkönigbilder

Neben dem Stufenheck-Modell wird darüber hinaus auch wieder ein T-Modell kommen. AMG-Versionen sind ebenfalls sicher. Alle Abwandlungen wurden bereits als Erlkönige gesichtet. Bei den Antrieben kann man sich an der aktuellen C-Klasse orientieren, beim Interieur wohl eher an der S-Klasse.

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Mercedes-Benz GLC-Klasse

Er ist das wohl wichtigste Modell der Marke mit dem Stern. Und der neue Mercedes-Benz GLC ist seit Juli 2022 bestellbar. Los geht es zu einem Basispreis von 57.632 Euro für den 200er Benziner mit 204 PS. 68.241 Euro ruft man für den 300 4matic auf, der 220 d 4matic liegt bei 60.238 Euro.

Wieso der GLC es trotzdem in die Liste der 2023er-Neuheiten geschafft hat? Die Plug-in-Hybride folgen erst im Dezember 2022. Und wirklich komplett ist die Baureihe ja eigentlich erst nach der Ankunft des entsprechenden Coupés und der AMG-Versionen. Hier müssen wir jeweils bis 2023 warten.

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Mercedes-Benz EQE SUV

Nur 10 Zentimeter länger als das EQC SUV ist das neue Mercedes-Benz EQE SUV schon das vierte Fahrzeug auf der EVA2-Plattform des Herstellers. Ausgestattet mit einem 90,6 kWh großen Akku sind je nach Antrieb (386 – 677 PS) zwischen 375 und 590 km nach WLTP-Zyklus drin.

Gebaut wird das Mercedes-Benz EQE SUV in Tuscaloosa (Alabama/USA). Produktionsstart ist im Dezember; demnach dürften die ersten Autos wohl erst 2023 zu uns nach Deutschland kommen. Die Preise wurden noch nicht mitgeteilt.

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Mercedes-Benz EQS SUV

Etwas konkreter und weiter bei der Markteinführung ist Mercedes-Benz bei dem etwas größeren Elektro-SUV – dem EQS SUV. Denn bereits im April 2022 wurde das Modell vorgestellt. Durch den 108-kWh-Akku sind Reichweiten von 511 bis 671 km drin. Geladen werden kann mit maximal 200 kW.

Die Preise für das 5,13 Meter lange Fahrzeug mit bis zu sieben Sitzen beginnen bei 110.658 Euro . Die Modelle sind also schon konfigurier- und bestellbar, die ersten Auslieferungen sollen noch im Dezember 2022 beginnen. Wirklich eine Rolle dürften die geringen 2022er-Dosen aber nicht mehr spielen, sodass man voll und ganz von einem 2023er-Modell sprechen kann.

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MG4 Electric

Beim MG4 Electric verhält es sich ähnlich wie beim Mercedes-Benz EQS SUV – die ersten Fahrzeuge sollen noch 2022 ausgeliefert werden, richtig los geht es dann aber erst 2023. Los geht's bei günstigen 31.990 Euro. Dafür bekommt man dann allerdings nur das Standardmodell mit 350-km-Reichweite und der knapp 51-kWh-Batterie.

Für 4.000 beziehungsweise 6.000 Euro Aufpreis erhält man dann den größeren 64-kWh-Akku und rund 100 Kilometer mehr Reichweite sowie zusätzliche Ausstattung und etwas mehr Leistung. Bei Hinterradantrieb bleibst es allerdings immer, obwohl MG bereits ein Allradmodell für 2023 in Aussicht gestellt hat.

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Mitsubishi ASX

Badge-Engineering par excellence legt der neue Mitsubishi ASX an den Tag. Wenn Sie also schon immer Lust auf einen Renault Captur hatten, die Raute aber einem Diamant vorziehen, dann hat der Hersteller aus Japan Ihre Gebete erhört. Das Modell wurde aus der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz heraus geboren und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich technisch eigentlich alles gleicht.

Ab Ende 2022 soll der neue ASX bestellbar sein, im März 2023 wird er beim Händler stehen. Zu den Preisen äußert sich Mitsubishi noch nicht, spricht aber von einer "leicht verständlichen Palette von gut ausgestatteten Versionen". Zudem gibt es 5 Jahre oder 100.000 km Garantie.

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Mitsubishi Colt

Eine Ikone kehrt zurück: Mitsubishi Motors hat die Einführung des neuen Mitsubishi Colt in Europa angekündigt. Fast 10 Jahre nach der letzten Generation des japanischen Kompaktwagen-Klassikers wird der neue Colt also ab Herbst 2023 als fünftüriger Fließheck-PKW in die Showrooms der deutschen Mitsubishi-Händler kommen.

Mitsubishi Colt (2023) Teaser

Zur Technik hält sich der Hersteller allerdings noch ziemlich bedeckt. Der neue Colt wird aber im türkischen Bursa auf der CMF-B Plattform der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz produziert werden. Zu den Antrieben äußert man sich noch überhaupt nicht. Lediglich von einer Hybridversion ist die Rede. Dafür spricht auch das EV-Logo auf der Seite des Teaser-Fahrzeugs. Details, wie alle Antriebe aussehen könnte, verrät dann ein Blick auf die Modelle der Allianz-Partner und den Nissan Juke oder den Renault Clio.

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Nissan X-Trail

Es ist beinahe ein Gesetz bei Nissan: Auf einen neuen Qashqai folgt gewisse Zeit später der größere, aber technisch verwandte X-Trail mit fünf oder sieben Sitzen. Kein unwichtiges Auto, da der X-Trail auf globalen Märkten eine wichtige Rolle spielt.

Die vierte Generation wurde bereits 2021 in China präsentiert, 2022 folgt die Premiere der Europa-Version und im November 2022 sollen eigentlich die ersten Modelle zu den Händlern rollen. Los geht es bei 35.500 Euro für den 1,5-Liter-Turbobenziner mit 163 PS Leistung. Die e-Power genannten Hybride mit über 200 PS starten ab 37.000 Euro.

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Opel Astra-e

Das im Jahr 2023 der erste vollelektrische Astra auf den Markt kommen soll, ist ausgemachte Sache. Und auch ein elektrischer Astra Sports Tourer ist bereits bestätigt. Welche Plattform den Modellen zugrunde liegen wird, allerdings noch nicht. In Frage kommt EMP2 – mit nicht gerade berauschenden Elektro-Leistungswerten. Oder man entscheidet sich für STLA Medium. Allerdings lässt der Konzern bei STLA wohl DS Automobiles den Vortritt, die im Jahr 2024 das erste Modell auf dieser neuen Architektur bringen dürfen.

Bis es hier konkreter wird, dürfte es nicht mehr allzu lange dauern. Und wenn es sich bei dem deutschen Kompaktwagen noch etwas hinzieht, kann man schon einmal einen Blick nach Frankreich werfen ...

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Peugeot e-308

... denn wahrscheinlich baugleich zum Opel Astra-e hat Peugeot den 308 und den 308 SW bereits elektrifiziert und das Modell im September 2022 vorgestellt. Und zwar mit EMP2.

Heißt: Die 51-kWh-Batterie (brutto sind es 54 kWh) sorgt für eine Reichweite von rund 400 km und versorgt einen 115 kW starken E-Motor mit Saft. An einer 100-kW-Säule soll sich der Akku in weniger als 25 Minuten von 20 auf 80 Prozent bringen lassen. Preise und ein genaues Datum zum Marktstart sind allerdings noch nicht bekannt.

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Peugeot 408

Seit dem 28. Oktober 2022 kann man bei Peugeot den neuen 408 bestellen. Zum Start bietet die Löwenmarke den 408 als 1.2 PureTech 130 EAT8 und ab Ausstattungsvariante GT als Hybrid 225 e-EAT8 an. Die zweite Plug-in-Hybrid-Variante folgt Anfang 2023 in Form des etwas schwächeren Peugeot 408 Hybrid 180 e-EAT8 mit 180 PS. Der neue Peugeot 408 ist zum Bestellstart ab 38.800 Euro in der Version Allure Pack 1.2 l PureTech 130 EAT8 erhältlich.

Allgemein beginnt die Produktion aber auch erst Ende 2022 und bei den Händlern soll das SUV-Coupé mit vier Türen und ärgster Konkurrent des Renault Arkana dann ab Anfang 2023 stehen.

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Renault Austral

Als Nachfolger des Kadjar zog Renault 2022 die Tücher vom neuen Austral. Bestellungen werden bereits entgegengenommen. Die Auslieferungen beginnen aber erst Ende 2022/Anfang 2023. Der Einstiegspreis liegt bei 29.900 Euro für die Ausstattungslinie "Equilibre" mit beispielsweise einem Spurhalteassistent, LED-Scheinwerfern, Apple CarPlay und Android Auto, einem Armaturenbrett mit 12,3-Zoll-Farbbildschirm, einer Zwei-Zonen-Klimaautomatik und 17-Zoll-Felgen.

Das Leistungsspektrum beginnt bei 140 PS und reicht bis zu einer Vollhybrid-Variante mit 200 PS und 410 Nm Drehmoment. Um diese letztgenannten Leistungsdaten zu erreichen, kombiniert Renault einen neu entwickelten 1,2-Liter-Dreizylinder mit Miller-Brennverfahren und einem Wirkungsgrad von 41 Prozent mit einem 25-kW-Startergenerator sowie einem 50 kW starken Elektromotor, der von einem 2 kWh großen 400-Volt-Akku mit Saft versorgt wird.

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Renault Grand Austral (2023) als Erlkönig erwischt

Ebenfalls interessant: Neben dem Austral mit fünf Sitzen, arbeitet der Hersteller noch an einer vergrößerten Variante mit wohl sieben Plätzen. Erste Erlkönige sind uns bereits vor die Linse gefahren, wie das Modell aber einmal heißen wird, ist noch nicht bekannt. Denkbar wären Grand Austral, Austral Espace oder einfach nur Espace. Wir werden sehen ...

Smart #1

Auch wenn der Smart #1 bereits im April 2022 vorgestellt wurde, beginnen die ersten Auslieferungen erst Ende 2022/Anfang 2023. Das 4,27 Meter lange und stolze 1,64 Meter hohe Elektro-SUV erhält einen 200 kW starken Heckantrieb. Darüber hinaus wird eine deutlich stärkere Brabus-Version mit Allradantrieb und über 400 PS angeboten.

Die Plattform ist die Sustainable Energy Architecture (SEA) von Geely. Mit 2,75 Metern ist der Radstand fast so groß wie bei den bisherigen MEB-Fahrzeugen des VW-Konzerns (2,77 Meter). Dennoch ist der Akku mit 66 kWh relativ klein. Die Reichweite gibt der Hersteller mit über 400 Kilometern an, die Preise beginnen bei stattlichen 41.490 Euro.

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SsangYong Torres

SsangYong hat im Juni in Südkorea den neuen Torres vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein SUV oberhalb des Korando, das im Kompaktwagen-Segment an den Start gehen soll. Vorerst gibt es nur wenig Informationen zu dem Neuzugang und das Unternehmen hat sich erst einmal darauf beschränkt, einige Bilder des Fahrzeugs zu veröffentlichen.

Im Prinzip wird dieses Modell in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 aber auch nach Europa kommen. Allerdings sollte man hierzulande nicht auf Versionen mit Verbrennungsmotor hoffen. Nach Europa wird der Hersteller nämlich nur eine vollelektrische Variante bringen. Technische Details gibt es hier noch keine.

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Subaru Solterra

Mit etwas Verzögerung aufgrund von Problemen mit den Radmuttern bringt Subaru nun sein erstes Elektroauto an den Start – den Solterra, der sich die Technik mit dem etwas früher gestarteten Toyota bZ4X teilt. Seit November 2022 ist das Modell bestellbar und bei den Händlern. Die Preise beginnen bei 57.490 Euro.

Dafür bekommt man einen 160 kW starken Allradantrieb. Mit der 71-kWh-Batterie ergibt sich eine WLTP-Reichweite von bis zu 466 Kilometer. Aufgeladen wird entweder mit bis zu 4,6 kW Wechselstrom oder maximal 150 kW Gleichstrom an der Schnellladesäule. Damit ist der Akku im Bestfall in rund 30 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen.

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Suzuki Jimny 5-Türer

Der Suzuki Jimny, der von den Paparazzi wie ein Popstar gejagt wird, soll im Jahr 2023 endlich aufgewertet werden: Nicht so sehr, weil er ein neues Design braucht, denn sein kantige Retro-Optik wird genauso lange halten wie das seiner Vorgänger, sondern weil es technische Neuerungen geben wird.

Suzuki Jimny Fünftürer im Rendering von Motor1.com

Zum einen wäre da ein Mildhybrid-Benziner, der das alte Sauger-Aggregat mit 102 PS den gar ausmachen könnte. Zum anderen fahren unseren Erlkönig-Fotografen schon seit geraumer Zeit Prototypen mit verlängertem Radstand vors Objektiv. Und hier lassen sich eindeutig fünf Türen erkennen. Es bleibt spannend.

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Suzuki Swift

Eine weitere Suzuki-Neuheit für das Jahr 2023 steht beim Swift an, der voraussichtlich in seine vierte Modellgeneration überführt wird. Er ist bereits gut getarnten auf den Straßen unterwegs und digital haben wir bereits die Maskerade entfernt.

Suzuki Swift (2023) Erlkönig
Neuer Suzuki Swift im exklusiven Motor1-Rendering

Die Abmessungen des Suzuki Swift werden klein bleiben, so wie es die Markenpolitik vorsieht, mit einer Länge, die sich nicht zu weit von den aktuellen 3,85 Meter entfernen sollte. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Möglichkeit einer elektrischen Revolution, die Suzuki derzeit aber noch ausschließt. Der neue Swift setzt also weiterhin auf Mildhybrid-Lösungen wie beim aktuellen Modell, vielleicht flankiert von einem Vollhybrid wie beim S-Cross und Vitara.

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Toyota C-HR

Der Toyota C-HR gehört in seinem Segment zu den meistverkauften Crossover-Modellen der letzten Jahre. Das 2016 eingeführte Fahrzeug wurde Ende 2019 stilistisch überarbeitet und die zweite Generation scheint immer näher zu rücken. Ende 2023 soll es dann soweit sein.

Toyota C-HR (2024) als Rendering

Derzeit ist der C-HR nur als Vollhybrid mit 122 PS und 184 PS erhältlich, die auch im Corolla eingebaut sind. Es ist wahrscheinlich, dass der neue Toyota die Präsenz von Vollhybrid-Versionen bestätigen. Ob zum ersten Mal Plug-in-Hybride mit einer Leistung von über 200 PS und einer elektrischen Reichweite von etwa 60-70 km eingeführt werden, ist mehr als fraglich. Schließlich bleibt die Hypothese eines zu 100 Prozent elektrischen C-HR auf dem Tisch, der sich vielleicht die Technologie des bZ4X "ausleiht".

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Toyota Corolla Cross

Mit diesem Modell füllt Toyota seit Ende 2022 die Lücke zwischen dem C-HR und dem RAV4. Vollgas soll das SUV dann 2023 geben, wo der japanische Hersteller plant, rund 5.000 Einheiten des mindestens 38.600 Euro teuren Wagens in Deutschland abzusetzen.

Immer dabei ist ein 2,0-Liter-Vierzylinder. Die Systemleistung beider Modelle beträgt auch jeweils 197 PS. Und für die passenden Übersetzungsverhältnisse sorgt immer ein CVT-Getriebe. Die Unterschiede liegen in der Anzahl der Elektromotoren (zwei beim AWD- und einer beim FWD-Modell) sowie der Leistungsausbeute der unterschiedlichen Aggregate.

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Volvo EX90

Über 100.000 Euro für einen Volvo ausgeben? Das wird in Zukunft möglich sein, sobald der neue und vollelektrische EX90 zu den Händlern rollt. Wann das geschehen wird? Hierzu gibt es noch keine genauen Informationen. Im Laufe von 2023 soll es aber wohl soweit sein.

Technische Basis für den Volvo EX90 ist wie beim Polestar 3 die Scalable Product Architecture II (SPA II). Zum Marktstart gibt es den Volvo in zwei Allradversionen. Sie liefern insgesamt 300 kW (wie beim XC40 mit Allradantrieb) bzw. 380 kW (wie beim Polestar 3 mit Performance Pack). Die Reichweite beträgt etwa 590 bis 600 Kilometer nach WLTP-Norm.

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VW Amarok

Der neue VW Amarok basiert auf dem Ford Ranger (siehe oben). Er ist als Double Cab und Single Cab erhältlich. Mit 5.350 Millimetern ist der Pick-up-Neuzugang 96 Millimeter länger als sein Vorgänger. 3.270 Millimeter Radstand entsprechen einem Plus von 173 Millimeter. Im Konfigurator ist das Modell noch nicht zu finden und so können wir weder genaue Aussagen über den Preis noch über die Markteinführung machen.

Auf dem afrikanischen Markt wird der Basismotor zum Einsatz kommen: ein 2,0-Liter-TDI mit vier Zylindern und 150 PS. Leistungsseitig folgt für viele Märkte der Welt ein 2,0-Liter-Vierzylinder-TDI mit 170 PS. In der dritten Diesel-Leistungsstufe wird ein Vierzylinder mit 2,0 Litern Hubraum und Bi-Turboaufladung angeboten, der je nach Markt 204 PS oder 209 PS leistet. Als neuer Top-Selbstzünder kommt ein 3,0 Liter großer V6-Motor zum Einsatz. Er stellt marktabhängig eine Leistung von 241 PS oder 250 PS zur Verfügung. Beim Benziner setzt VW auf den 302 PS starken 2,3-Liter-Ecoboost-Motor aus dem Ford-Regal.

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VW ID. Aero

Diese Elektrolimousine von VW wird voraussichtlich sein Marktdebüt in China geben, wo es im zweiten Halbjahr 2023 soweit sein soll. Kurz darauf könnten Europa und Nordamerika folgen. Was Sie hier sehen, ist die entsprechende Studie des Modells.

Als technische Basis für den VW ID. Aero dient wie bei allen ID-Modellen der Modulare Elektro-Baukasten (MEB). Somit dürfte es auch wieder Versionen mit Heck- und mit Allradantrieb geben, vermutlich wieder mit 150, 195 und 220 kW. Spannend bleibt die Batterie-Frage. Die Studie hatte den bekannten 77-kWh-Akku und sollte 620 km mit einer Ladung schaffen. Das wäre schon deutlich mehr als die 556 km, die der kleine ID.3 damit zurücklegt.

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VW Tiguan

Der VW Tiguan ist ein echter Bestseller, der voraussichtlich 2023 in neuem Gewand präsentiert wird, wenn die dritte Generation des deutschen Kompakt-SUV debütiert. Die ersten Erlkönige sind jedenfalls schon fleißig auf ihren Testfahrten unterwegs. Auch zusammen mit dem VW Touareg, der für 2023 ein Facelift erhalten soll. (Apropos Facelift: Auch der Golf 8 ist 2023 dran.)

Bildergalerie: VW Tiguan (2023) Erlkönigbilder vom November 2022

Der neue VW Tiguan wird nicht rein elektrisch sein (diese Rolle übernimmt der ID.4), sondern von Benzin- und (wie es scheint) Dieselmotoren angetrieben, hinzu kommen voraussichtlich zwei Plug-in-Hybride. Vom Golf übernimmt das SUV einige Motoren wie die 204 und 245 PS starken PHEVs sowie die 130 und 150 PS starken eTSI-Mildhybride.

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Wey Coffee 01

Das Europa-Debüt des chinesischen Konzerns Great Wall Motor stammt von der Marke Wey und hört auf den Namen Coffee 01. Dabei handelt es sich um ein Premium-Plug-in-Hybrid-SUV mit 476 PS und einer elektrischen Reichweite von 146 Kilometern. Laut Hersteller sollen die ersten Einheiten bereits 2022 ausgeliefert werden. Man ist aber auch realistisch und gibt zu, dass es erst 2023 so richtig losgehen wird.

Preislich könnte das Erstlingswerk mit drittbester EuroNCAP-Bewertung aller Zeiten ebenfalls interessant sein, denn der Einstiegspreis liegt bei günstigen 55.900 Euro.

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