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Lamborghini Aventador-Nachfolger: Cockpit zeigt V12-Logo
Der rote Bereich des Drehzahlmessers beginnt bei 8.500 U/min


Von: Adrian Padeanu
Übersetzt von: Roland Hildebrandt
21. Nov. 2022 um 12:49 Uhr
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Alle guten Dinge müssen zu einem Ende kommen, und nach fast 12 Jahren wurde der Aventador offiziell in den Ruhestand geschickt. Der letzte Aventador Ultimae wurde kürzlich für 1,6 Millionen Dollar versteigert.
Wir können uns damit trösten, dass das nächste Lamborghini-Flaggschiff immer noch ein Dutzend Zylinder haben wird, wie das rote V12-Logo in der Mitte des Tachometers dieses Prototyps zeigt. Unsere Erlkönigjäger konnten das kommende Spitzenmodell aus Sant'Agata Bolognese aus nächster Nähe betrachten und zum ersten Mal einen Blick in den Innenraum des Supersportwagens werfen.
Es ist erfrischend, in der heutigen Zeit, in der sich fast jeder Autohersteller hauptsächlich auf verkleinerte Turbomotoren konzentriert, eine Drehzahl zu sehen, die bei 8.500 U/min beginnt. Das Testfahrzeug hat 6.683 Kilometer zurückgelegt und scheint ein Problem mit dem aktiven Heckspoiler zu haben, wenn man die Warnmeldung links neben dem digitalen Kombiinstrument betrachtet. Allerdings dürfte dies an der üppigen Tarnung des Fahrzeugs liegen.
Lamborghini Aventador-Nachfolger: Erlkönigbilder des Innenraums

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Aufmerksamen Beobachtern wird das Wort "città" auffallen, was bedeutet, dass der Prototyp im "Stadt" respektive City-Fahrmodus unterwegs war. Der Saugmotor war noch in Betrieb, denn der Drehzahlmesser zeigte 1.000 U/min an, und als Antriebsart wurde "Hybrid" gewählt. Rechts neben dem Fahrerdisplay befindet sich ein grünes Symbol mit der Silhouette eines Supersportwagens und einem EV-Logo, was darauf hindeutet, dass der Aventador-Nachfolger über einen reinen Elektromodus verfügen wird.
Die Mittelkonsole scheint zwei getrennte Displays zu beherbergen, wobei das untere deutlich kleiner ist und von einigen Shortcut-Tasten flankiert wird, die wahrscheinlich berührungsempfindlich sind. Wenn wir spekulieren, ist das kleinere Display für die Klimaeinstellungen zuständig. Glücklicherweise gehört der Bildschirm, der sich oben auf dem Armaturenbrett zu befinden scheint, nicht wirklich zum Auto, sondern stammt von einem Laptop, der vom Ingenieurteam zur Messung verschiedener Parameter verwendet wird.
Wenn man das Fahrzeug verlässt, sieht es aus, als hätte es eine grimmig aussehende Frontpartie, wie es bei allen Lamborghinis der Fall sein sollte. Die winzigen Scheinwerfer haben ein scharfes Design und werden durch einen separaten Lichtbalken ergänzt, der weiter unten an der Stoßstange angebracht ist. Die Tarnung könnte uns einen Streich spielen, falls es sich immer noch um einen einteiligen Scheinwerfer handelt.
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Das Seitenprofil bestätigt, dass die Keilform lebendig ist, während die riesigen Lufteinlässe den mittig montierten V12 kühlen. Apropos, der Motorraum scheint eine geteilte Abdeckung zu haben. Das bekannte Sechseck-Motiv zeigt sich in der Form der massiven Doppelauspuffendrohre, die weit oben postiert sind. Flankiert werden sie von geschickt getarnten Rückleuchten mit Aufklebern, die das Design der Aventador-Rückleuchten imitieren.
Das Warten hat bald ein Ende, denn Lamborghini hat bereits angekündigt, den Supersportwagen Ende März 2023 zu enthüllen.
Quelle: CarPix
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