Test BMW 7er (2019) Facelift: Chinese Democracy

Potzblitz, was verbirgt sich hinter diesem KÜHLERGRILL?

Hinter der mächtigsten Niere in der 13,8 Milliarden Jahre alten Geschichte unseres Universums befindet sich der neue BMW 7er. Na gut, eigentlich handelt es sich "nur" um das Facelift der seit Oktober 2015 angebotenen sechsten Generation (interner Code: G11), aber BMW teilt uns stolz mit, dass eine Modellpflege noch nie so umfangreich ausfiel wie hier. Zumindest, was das Design betrifft. Aus technischer Sicht sind die Neuerungen überschaubarer: Es gibt ein paar überarbeitete Motoren, einen stärkeren Plug-in-Hybrid, minimalen Schliff am Fahrwerk, mehr Luxus-Schischi im Interieur sowie das aktuellste Update in Sachen Infotainment und Fahrhilfen. 

Also zurück zur Optik. Puuuh, ganz schön was los hier ...

Das kann man wohl sagen. Als ich das erste Bild der neuen 7er-Front sah, schaute ich sofort in den Kalender, aber der 1. April war schon vorbei. Nach nun zwei vollen Tagen mit dem Auto kann ich die offenbar extrem Status-pimpende Grill-Orgie noch immer nicht nachvollziehen, aber das muss ich zum Glück auch gar nicht. Und Sie genauso wenig. Denn wie Sie vielleicht schon vermutet haben, gibt es inzwischen nur noch einen Markt, der entscheidet, wie große, luxuriöse Autos aussehen und das ist der chinesische. Über 40 Prozent aller 7er gehen nach China. Und der chinesische Luxu...