Mehr Bumms, weniger Seele?

Fragen Sie die sogenannten Experten. Damit meine ich Autojournalisten und andere Menschen, die denken, dass sie sich gut mit sportlichen Fahrzeugen auskennen. Sie werden Ihnen alles das Gleiche sagen: Du willst den besten Elfer? Das beste Gesamtpaket? Den besten Mix aus "Macht auf einer guten Straße alles platt" und "Fährt auch ins Büro, ohne dir alle Plomben zu ziehen? Dann nimm den GTS!

Das Beste aus dem Regal
Es stimmt, der GTS gilt schon länger als der Elfer für alle, die etwas mehr Ahnung haben. Bei ihm kreieren die vielen kleine Änderungen mehr als nur die Summe ihrer Eigenschaften. Klar, die breiteren Backen von den Allrad-Modellen und die neuen Schürzen mit den rigoroseren Lufteinlässen sehen deutlich cooler aus. Der Sportauspuff macht mehr Rabbatz, es gibt mehr Power und Wagenladungen an Alcantara im Innenraum gibt es ebenfalls. Außerdem hat er all die Fahrdynamik-Goodies an Bord, für die man sonst drei Viertel der Aufpreisliste ankreuzen muss (Sport-Chrono-Paket, PASM-Sportfahwerk, 20-Zoll- Zentralverschlussräder, Bremsen vom 911 Turbo). Es ist fast, als hätte man einen 911 GT3. Nur ohne die Angst vor Kopfsteinpflaster. Und – so dumm es klingt – mit Schaltgetriebe. Jawohl, in der aktuellsten Variante von Deutschlands liebsten Tracktool gab es nie eine manuelle Box, im GTS aber schon. Und die beste Art, GTS zu fahren, ist noch immer mit festem Dach, zwei angetriebenen Rädern und diesem zuckersüß flutschenden Schaltstock in der Mitte. Porsche verkauft Ihnen unter de...