BMW M2 Competition mit 410 PS-M4-Motor im Test

Was ist das?

Dieser wütende, breite und sehr graue Kerl hier ist der neue BMW M2 Competition. M2 2.0 sozusagen. Weil der gerade ausgelaufene „normale“ M2 unter enormem Leistungsmangel litt und auch sonst ein ziemlich fades Gefährt war *Ironie aus*, hat die M GmbH beschlossen, ein deutlich wettbewerbsfähigeres („Competition“ eben) Auto zu bauen *nochmal Ironie aus*. Mit vielen Detailänderungen. Vor allem aber mit einem absoluten Monster von einem Motor. Es ist die gute alte Weisheit, dass es nie verkehrt ist, beängstigend viel Leistung in ein Auto zu stopfen, das dafür eigentlich viel zu klein ist. Wie wunderbar.

 

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Was ist neu?

Wie gesagt, geht es – neben diversen Detailoptimierungen – vor allem um den neuen Dampfhammer zwischen den vorderen Radkästen. Jap, der M2 Competition verfügt jetzt über den S55-Dreiliter-Biturbo seiner großen Brüder M3/M4. Ich meine – nicht, dass er das wirklich gebraucht hätte, aber würden Sie sich beschweren, wenn man Ihnen statt dem Premium-Doppelzimmer die Executive-Suite anbietet? Eben! Im Competition macht der Motor 410 PS und 550 Newtonmeter. Das sind 40 PS und 50 Newtonmeter mehr als bisher. Pures BMW-Stammtisch-Gold: Damit ist er wieder stärker als AMG A 45 und Audi RS 3. Auch ein Audi TT RS und ein Porsche Cayman GTS schauen leistungsmäßig in die Röhre.

Das neue Aggregat dreht wesentlich höher als das alte. Erst bei 7.600 Touren fährt die Nadel an die Wand. Natürl...