Deutlich teurer als ein M2 Competition! Wie ist das zu rechtfertigen?

Die schlechte Nachricht zuerst: Die Produktion des BMW M2 CS (und Competition) wird im Herbst eingestellt. Das Modell fällt den verschärften Emissionsbeschränkungen zum Opfer! Die gute Nachricht: noch wird der M2 gebaut. Und die noch bessere Nachricht: als M2 CS hat er 450 PS.

Die Leistung kommt aus dem überragenden Dreiliter Biturbo-Sechszylinder. Zahlreiche Carbon-Elemente schärfen den Auftritt des BMW M2 CS gegenüber dem M2 Competition nochmals. Dazu zählen unter anderem die neu gestaltete Motorhaube, das – erstmals bei einem M2 – komplett aus kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK) geformte Dach, der neue Frontsplitter, der Gurney – eine Abrisskante an der Heckklappe – sowie der Heckdiffusor aus Sicht-Carbon. Hier folgt der M2 CS dem M Performance Parts Concept vom Sommer 2018.

Auf die Straße oder auch die Rennstrecke bringen die Leistung das adaptive M Sportfahrwerk, das bisher den M4-Modellen vorbehalten war, sowie Cup-Reifen. Beim Adaptiven M Fahrwerk kann der Fahrer mit den drei Modi Comfort, Sport und Sport+ die Dämpfungsabstimmung verändern.

Serienmäßig ist beim M2 CS die M Sportbremse mit rot lackierten Bremssätteln. Sie bietet gegenüber der M Compound Bremse des BMW M2 Competition vergrößerte Bremsscheiben (Vorderachse: 400 mm Durchmesser, Hinterachse: 380 mm Durchmesser) und Bremssättel (Vorderachse: 6-Kolben-Festsattel, Hinterachse: 4-Kolben-Festsattel). Auf Wunsch ist die BMW M Carbon-Keramik Bremse mit Sechs-Kolbensätteln vorne und Vier-Kolben-Sätteln hinten erhältlich, die nochmals leichter ist.