Test Mercedes CLA (2019): Die sportlichste A-Klasse?

Welche Mercedes A-Klasse ist das jetzt schon wieder?

Wenn ein Hersteller weiß, wie man eine Plattform bis zum letzten Tropfen auswringt, dann ist es Mercedes. Sollten Sie also in Bälde beim Daimler-Händler Ihres Vertrauens stehen und nach einem Kompaktwagen verlangen, dann stellen Sie sich schon mal auf eine längere Auswahl-Prozedur ein. Schrägheck (A-Klasse), "Van" (B-Klasse), klassischer Viertürer (A-Klasse Limousine), Crossover (in Bälde als GLA), praktischer Crossover (in Bälde als GLB), Kombi (CLA Shooting Brake) oder viertüriges Coupé (CLA) - na, was darf's denn sein? Und nur damit Sie den Durchblick behalten, das Auto auf den Bildern und der Protagonist dieses Tests ist der CLA. Genau, der Viertürer mit dem schönen Hintern und der schneidigsten aller verfügbaren Dachlinien. Wobei ja schon die A-Klasse Limousine einen recht schönen Hintern und eine ziemlich schneidige Dachlinie ... ach meine Herren es ist aber auch kompliziert.

Ich bin völlig verwirrt. Wozu brauche ich A-Klasse Limousine UND CLA?

Klingt nach einer plausiblen Frage, ist aber eigentlich relativ einfach zu erklären. Die A-Klasse Limousine ist hauptsächlich für die USA und China (dort auch als Langversion) gedacht, wo der bei uns übliche Hatch, sprich die normale A-Klasse, gar nicht angeboten wird. Die 4,52 Meter lange Limo kriegt man zwar auch bei uns, aus unerfindlichen Gründen mögen wir Deutschen aber keine Kompakt-Limousinen, weshalb dieses - zumindest für dieses Paar Augen - überaus attraktive Gefährt ...