Luxuriös-gediegen fahren und fahren lassen

Die meisten Edelkarossen rufen bei Außenstehenden Neid hervor. Schließlich können viele von solchen Autos nur träumen. Einigen zu prunkeprotzig geratenen Luxusautos wird dagegen mit Abscheu begegnet. Wobei die sich in der Regel eher auf den Fahrer bezieht. Und dann gibt es Nobelgefährte, die flößen Respekt ein. Der Bentley Flying Spur ist so einer. Der Respekt wird in vielen kleinen Begebenheiten offensichtlich. Egal wo die Limousine vorfährt, sie sorgt stets für Aufmerksamkeit. Anstatt sich ihr aber in den Weg zu stellen, machen alle freundlich Platz. Wo man sonst durch penetrantes Dauerhupen darauf aufmerksam gemacht wird, dass man seit Minuten die Einfahrt zur Parkgarage blockiert, warten andere Fahrer jetzt geduldig, bis der Weg wieder frei ist. Und die Rangierarbeiten, die mit diesem 5,30-Meter-Koloss in der Stadt des Öfteren vonnöten sind, werden ebenso besonnen ertragen. Den direkten Kontakt meiden die meisten Beobachter allerdings. ,Darf ich mal anschauen?" oder ,Darf ich ein Foto machen?" hörten wir mit einem Rolls-Royce oder einem Ferrari häufiger. Ob das der Grund ist, warum Bentley einer der Hoflieferanten von Queen Elizabeth II. ist?

Exklusivität als höchstes Gut
Auch nach 15 Jahren Zugehörigkeit zum großen Volkswagen-Konzern hat Bentley seinen Ruf als kleine, feine Edelschmiede nicht eingebüßt. Obwohl die Produktion mittlerweile in nicht mehr ganz so homöopathischen Dosen wie einst erfolgt, gilt die Marke noch immer als Ausbund von Exklusivität. Die Käufer eine...