Mercedes Sprinter im Test

Keine Einzige will mich heiraten, alle geben mir einen Korb. Erst Siri, dann Alexa und jetzt auch noch Mercedes. Vielleicht bin ich zu forsch. Kaum sitze ich im neuen Mercedes Sprinter, da fragte ich die Assistentin schon: „Hey Mercedes, willst du mich heiraten?“ Die Antwort ist eindeutig und irgendwie typisch für eine Frau, die in einem Nutzfahrzeug Dienst tut: „Ich hatte heute einen harten Tag.“ Gut, wieder mal abgeblitzt. Egal, denke ich mir, lasse den Motor an und mache mich auf zur Testfahrt mit der dritten Generation des Transporters.

Übersicht für den Flottenadmiral
Gestartet wird mein Testwagen per Knopfdruck. Der Schlüssel steckt zu meiner Überraschung weit unten im Fußraum. Mein Sprinter hat ein Keyless-System, und der Schlüssel steckt nur deswegen da unten, weil er dort im Slot aufgeladen wird (und wahrscheinlich, weil er so nicht nicht von irgendeinem Journalisten versehentlich mitgenommen wird). Das Keylesssystem und die Sprachassistentin sind natürlich nicht die einzigen Helfer im Sprinter. Wie bei Pkws gibt es einen Abstandstempomaten, einen Spurhalteassistenten, eine Verkehrszeichenerkennung und ein 360-Grad-Rundumsicht-System. Besonders stolz ist man bei Mercedes aber auf die Konnektivitätsfeatures. Damit behält der Fuhrparkmanager seine Flotte im Blick. Wo sind die Autos, wieviel Kilometer fahren sie wöchentlich, ist noch genug Sprit für den nächsten Tag im Tank, wann ist der TÜV fällig und so weiter. All das kann der Flottenadmiral auf seinem Computermonit...