Einer zum Preis von zwei: Lohnt das?

Ich sehe nicht Rot, sondern ,Mangogelb" und dieser Anblick kostet 2.300 Euro. Den Preis ruft Audi nämlich für die Option ,Individuallackierung" beim Q3 auf. Happig, aber dafür auch schön und auffällig. Betrachtet man anschließend das gesamte Q3-Mosaik aus Aufpreisbausteinen, so kann man sich in Ingolstadt nicht nur exklusive Farben auf die Karosse pinseln lassen, sondern auch im Allgemeinen eine ziemlich kostenintensive MQB-Plattform zusammenstellen. Mein Audi-Q3-2.0-TDI-Testwagen mit dem 184-PS-Topdiesel kommt dadurch auf stolze 62.790 Euro. Ein nackter Q3 mit 150-PS-Basisbenziner ist schon ab 29.600 Euro gelistet. Ob sich 33.190 Euro Aufpreis lohnen? Testfahrt!

Dezentes Lifting zum Dritten
Das erste Lifting der noch jungen Q3-Modellgeschichte fand nach gut drei Jahren Ende 2014 statt. Seit Anfang 2015 steht der überarbeitete Wagen jetzt beim Händler. Dabei erhielt der Kompaktwagen mit sportlich vielseitigen Ambitionen zur Geländefähigkeit die typische Optik-Frischekur mit neuen Schürzen und neuem Grill. Die augenscheinlichsten Neuerungen bekomme ich aber bei Nacht und Nebel zu sehen: Es handelt sich um die neuen LED-Scheinwerfer (1.090 Euro) und die LED-Heckleuchten mit dynamischen Blinkern. Vorne lohnt sich das LED-Spektakel, keine Frage, denn man sieht wirklich ausgezeichnet. Die hinteren LEDs sind wie die dynamischen Blinker halt mit dabei. Der Optik wegen.

Update der technischen Diesel-Daten
Im Maschinenraum war bis zum Lifting ein 177 PS starker Zweiliter-Vierzylinde...