Neuer Citroën Berlingo im Test

Hochdachkombis sind eine eigenwillige Fahrzeuggattung. Schön sind sie allesamt nicht, weder VW Caddy noch Renault Kangoo, Citroën Berlingo oder Dacia Lodgy. Ihr Vorteil ist: Sie bieten ein unfassbares Kofferraumvolumen bei kompakten Außenabmessungen. Sie sind etwas für Leute, denen Nutzwert wichtiger ist als Image oder Design. Der Citroën Berlingo gehört zu den bekanntesten Autos der Klasse. Aber woher kommt eigentlich der Name? Nicht vom französischen Wort für Limousine (berline), sondern von einem französischen Bonbon-Klassiker namens berlingot. So ein berlingot ist eckig in der Grundform, hat aber abgerundete Ecken und Kanten. Das passte gut zum Berlingo der ersten Generation (ab 1996) genauso wie zum zweiten (ab 2008). Mitte September 2018 startet nun Generation drei. Wir haben den Wagen bereits getestet.

Quadratischer Querschnitt
Zunächst zur die Optik. Geblieben sind die Proportionen. Auf 4,40 Meter Länge (plus zwei Zentimeter) kommt ein fast quadratischer Querschnitt: Die Breite ist nur vier Millimeter größer als die Höhe (1,85 Meter). Dazu bekam der neue Berlingo die neue Marken-Optik, die den Autos Züge eines SUVs verleiht. Dazu gehören die Airbumps (Luftpolster an den Türen, die gegen Rempler schützen sollen) und der hohe Vorderwagen mit Leuchten in drei Ebenen. Wer die Modellpalette aufgereiht sieht, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es Citroën mit der Vereinheitlichung des Markenlooks ein wenig übertrieben hat.

Kein Halt im Sitz
Die Basis für den neue...