Blickpunkt Sport

Man sagt den heutigen Politikern gerne nach, dass es ihnen an Charisma fehlt. Aber nur so werden sie mehrheitsfähig. Ganz ähnlich ist es mit dem Suzuki Vitara. Er ist kein SUV, dessen äußere Form für Herzrasen sorgt. Stattdessen sollen die inneren Werte glänzen. Aber sie taten es bislang eher mittelprächtig, wenn man auf die Motoren blickt. Zwei Aggregate mit 120 PS sind im Angebot, von denen aber nur der Diesel überzeugt. Freunde des Benziners mussten sich mit einem schlappen Saugaggregat abfinden. Bis jetzt. Denn nun bringt Suzuki den Vitara S mit neuen 1,4-Liter-Turbobenziner und 140 PS zu den Händlern. Ist S so besser?

Erfolgreiches SUV
Seit seinem Debüt vor rund neun Monaten hat sich der Vitara zu einem Bestseller für Suzuki entwickelt. In Deutschland ist er mit 17 Prozent Anteil an den Neuwagenverkäufen der Marke bereits auf Platz zwei hinter dem Swift. Vielleicht auch ein Verdienst des eher zweckmäßigen Designs des Vitara. Es verzichtet auf übertriebene Linien oder verspielte Details. Beim S beschränkt sich Suzuki auf eine neue Kühlermaske, silberne Außenspiegelgehäuse und einen roten Rahmen um die Scheinwerfer. Im Innenraum sollen weitere rote Akzente den sportlichen Anspruch untermauern. Das bringt zwar durchaus Pfiff in die harte Kunststofflandschaft. Aber wird man zum Olympiasieger, nur weil man drei Streifen am Schuh trägt? Der sollte übrigens nicht zu groß sein, wenn Sie im Fond Platz nehmen. Opulente Raumverhältnisse sehen anders aus. Zur Ehrenrettung des Vitar...