Ist das noch ein Mini?

Die Idealvorstellung, die der gewöhnliche Enthusiast von einem Mini hat, ist in etwa folgende: Ein extrem kleines, knuffiges Autochen mit den vier Rädern in den vier Ecken treibt ein viel größeres, viel stärkeres Sportgefährt auf der Rennstrecke oder einem Bergpass in den Wahnsinn. Dabei lenkt es wie ein Kart und aus seinem Auspuff kommen unanständige Geräusche. Leider lässt sich mit der Idealvorstellung einiger Enthusiasten in den wenigsten Fällen genug Geld verdienen, weshalb kürzlich eine etwas andere Art Mini in unserer Redaktion aufschlug: Er ist das Gegenteil von extrem klein, hat die vier Räder nicht mehr wirklich in den vier Ecken und wenn ich richtig gezählt habe, dann hat er zwei Türen zu viel. Immerhin kommen aus seinem Auspuff unanständige Geräusche. Allerdings spratzt und ploppt es nicht, es nagelt.

Mehr Fülle, gleicher Spaß
Wir haben hier also einen beinahe vier Meter langen, fünftürigen Mini mit einem Dreizylinder-Dieselmotor. Liebe Emotion, auf den ersten Blick hast du dich verdammt gut versteckt. Kannst du bitte rauskommen? Das ,auf den ersten Blick" habe ich übrigens ganz bewusst gewählt, weil man den Mini-Erbauern eines lassen muss: Egal wie sehr der Neuzeit-Mini mit jeder seiner inzwischen drei Generationen physisch zugelegt hat, er fühlt sich immer noch knackig und auf den Punkt und viel sportlicher an als die gesammelte Konkurrenz. Meiner Meinung nach schreit das Mini-Fahrverhalten geradezu nach einem kräftigen Benziner und immerhin 65 Prozent aller Mi...