Onroad wie Offroad ein echter Kerl

Ranger-Fans denken – ist es vorbei mit der biederen Optik des Pick-ups von Ford. Beim neuen Ranger sieht man nun die Verwandtschaft zu den größeren ,F"-Modellen, die in den USA die meistverkaufte Pick-up-Baureihe darstellt. Optisch gefallen an der Front der vergleichsweise kurze Achsüberhang, der markante Kühlergrill mit größer dimensionierten Scheinwerfern und seine in Anthrazit gehaltenen drei Querstreben. Ebenfalls in Anthrazit, einzig der Top-Ausstattungslinie ,Wildtrak" vorbehalten, sind Seitenspiegel, Türgriffe, Stoßfänger vorne und hinten, sowie der aerodynamisch geformte Sportbügel und die Sportreling auf der Ladefläche. Massive Trittbretter und eine Dachreling im Aluminiumdekor sowie 18-Zoll-Leichtmetallräder unterstreichen, gemeinsam mit den weit ausgestellten Radläufen, zusätzlich die kraftvolle Erscheinung des Arbeitstiers.

Weniger Nutzfahrzeug, mehr SUV
Im Inneren erwartet einen der Wildtrak-Ranger mit allerlei angenehmer Hochwertigkeit. Die Teilleder-Sitze vorne sind straff, bieten guten Seitenhalt und sind geschmückt mit orangen Streifen in der Sitzmitte sowie orangefarbenen Ziernähten. Für längere Fahrten bieten sie dennoch genügend Bequemlichkeit, auch für kräftiger gebaute Handwerker. Ähnliches gilt auch für die zweite Sitzreihe. Nur für sehr Großgewachsene jenseits der 1,90 Meter wird es hier eng. Dafür brilliert der Ranger mit einer sehr guten Rundumsicht, welche durch die serienmäßige Einparkhilfe hinten mitsamt Rückfahrkamera abgerundet wird. Wieso Ford...