Mercedes GLE im ersten Test

Moment mal, das große kastige Ding hier hieß doch mal M-Klasse!? Äh, das stimmt. Jetzt heißt es aber GLE, weil … nun … also … Bei Mercedes kann man in diesen Tagen schon mal durcheinanderkommen vor lauter Modellbezeichnungs-Wust. Aber im Schwabenländle muss alles seine Ordnung haben und deshalb beginnen alle SUVs und Crossover ab sofort mit einem GL. Der folgende Buchstabe kennzeichnet die Größe, genau wie bei den übrigen Mercedessen. Künftig freuen wir uns also über GLA, GLC (wurde gerade vorgestellt), diesen GLE hier und den neuen GLS, der als Nachfolger des riesigen GL auf der Frankfurter IAA stehen wird.

Nicht so viel Neues
Nach der großen Nomenklatur-Lehrstunde denken Sie sicher: ,Namen sind Schall und Rauch, was ist denn jetzt wirklich neu?" Um ehrlich zu sein: Gar nicht mal sooo viel. Es gibt eine neue Nase, die jetzt mehr nach allem anderen im Konzern aussieht. Allerdings wirkt sie ein bisschen zu rund für den eckigen Rest des GLE. Immerhin lugen aus besagter Rund-Nase nun optional neue, adaptive LED-Scheinwerfer. Ein bisschen neu ist auch das Cockpit. Es war zwar vorher schon reichlich einladend, nun erhält es aber den letzten Schrei in Sachen Comand-Bedienung (mit Rädchen und Touchpad) sowie einen sehr harmonisch integrierten Tablet-Bildschirm und eine neue Fahrdynamikregelung mit bis zu sechs verschiedenen Fahrmodi. Desweiteren fahren künftig alle Diesel mit der neuen Neungang-Automatik vor, die Lenkung wird etwas direkter und es gibt schlauere adaptive Dämpfer, ...