Das offizielle Debüt dürfte kurz bevor stehen

Es ist irgendwie seltsam, wenn man darüber nachdenkt, dass erste Erlkönige des Mercedes-AMG GLE 63 bereits vor fast drei Jahren erwischt wurden. Seitdem ist viel passiert, das meiste von der Tarnfolie ist ab und nun dreht das kommende Performance-SUV seine letzten Testrunden auf der Nordschleife. 

An Front und Heck wird sich der GLE 63 natürlich von seinen zahmeren Brüdern unterscheiden. Wir sehen große Lufteinlässe und erwarten den typischen Panamercana-Grill. Am Heck sehen wir einen Diffusor und vier Auspuffendrohre. Möglicherweise gibt es auch breitere Kotflügel. Zumindest sind sie noch immer hinter Folie versteckt. Wenn Sie ungefähr wissen wollen, wie das fertige Auto aussehen wird, dann sehen Sie sich doch einfach den GLE 53 an, den Mercedes auf dem Genfer Autosalon vorgestellt hat. So sehr dürften sich die beiden eigentlich nicht voneinander unterscheiden. 

Das gilt natürlich nur für die Optik. Unter der Haube sind die Unterschiede gewaltig, denn der neue GLE 63 wird selbstverständlich nicht sechs, sondern acht Zylinder haben. Der bekannte 4,0-Liter-Biturbo sollte es wie im AMG E 63 auf 577 PS im GLE 63 und 612 PS im GLE 63 S bringen. Mehr Power wäre theoretisch möglich, aber bisher war die Ausbaustufe mit 639 PS ausschließlich für den AMG GT 63 S reserviert. Interessant an obigem Video ist vor allen Dingen die Soundentwicklung des Autos. Die Otto-Partikelfilter scheinen auch am einst unübertroffenen AMG-Klang ihre Spuren zu hinterlassen. Der X5-M-Gegner tönt bemerkenswert zahm für ein Produkt aus Affalterbach.

Wir gehen davon aus, dass die offizielle Vorstellung des GLE 63 kurz bevor steht. Womöglich präsentiert man das Auto bereits Mitte November auf der Los Angeles Auto Show. Sollten sich die AMG-Herrschaften doch noch mehr Zeit lassen, wäre ein Debüt auf dem Genfer Autosalon im März 2020 vorstellbar.

Quelle: Automotive Mike via YouTube

Bildergalerie: Mercedes-AMG GLE 63 Erlkönigbilder

Bild von: Automedia