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Für eine persönlichere Erfahrung

Produktionsende: Der Fiat Tipo verlässt die Bühne

Nach elf Jahren steht der neue Grizzly als SUV-Nachfolger bereit

Fiat Tipo Cross

Der 2015 im Rahmen des Agea-Projekts (genauer: Ægea) eingeführte Fiat Tipo (interner Code 356) verabschiedet sich: Das Modell ist aus der offiziellen Preisliste des Herstellers verschwunden, der Konfigurator wurde nun auch in Italien geschlossen. Damit endet die Vermarktung des Kompaktwagens der italienischen Marke – nach etwas mehr als zehn Jahren und mit ordentlichen Erfolgen in unterschiedlichen Märkten.

Der Fiat Tipo wurde in drei Karosserievarianten angeboten: Limousine, Schrägheck und Kombi. Er war in Italien, in der Türkei (dort als Fiat Aegea), in mehreren Ländern des Nahen Ostens sowie in Mexiko (als Dodge Neon) mit unterschiedlichen Motorisierungen erhältlich. Zuletzt punktete er auf dem deutschen Markt als Stufenheck mit 130-PS-Diesel für unter 20.000 Euro.

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Fiat Tipo Cross

<p>Fiat Tipo Cross</p>

Fiat Tipo Station Wagon 

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Die Fiat Tipo Modellpalette

Als Nachfolger des von 1988 bis 1995 gebauten Modells griff die neue Fiat Tipo dessen Grundidee wieder auf: ein klassischer Kompakter mit allem, was man braucht – nicht mehr und nicht weniger, rational ausgerichtet und ohne Anspruch auf große Wow-Effekte. Daraus entstand eine Familie aus drei Varianten.

Verbunden waren die Versionen durch ein zurückhaltendes Design und ein ehrliches Fahrverhalten, getragen (auch) von Turbodiesel-Motoren wie dem 1.6 Multijet mit 131 PS (96 kW). Diese Einheit begleitete die Fiat Tipo bis zum Ruhestand und treibt auch die bei den italienischen Carabinieri eingesetzten Fahrzeuge an. Über die Jahre kamen zudem Benziner- und Mildhybrid-Antriebe hinzu, konkret der 1.5 mit 130 PS (96 kW).

2020 erhielt die Baureihe ein Facelift über das gesamte Programm hinweg. Neu war dabei auch die Cross-Version auf Basis des Fünftürers – mit höhergelegtem Fahrwerk und Kunststoffbeplankung. etzt endete die Produktion im türkischen Bursa.

Nach dem Aus des Fiat Tipo soll die Kompaktklasse bei Fiat nicht lange unbesetzt bleiben: In den Startlöchern stehen der Grizzly und Grizzly Fastback. Dabei handelt es sich um zwei SUV auf der Smart-Car-Plattform (dieselbe wie beim Grande Panda) mit einer Länge von unter 4,5 Metern und Benzin-, elektrifizierten sowie rein elektrischen Antrieben. Die hochbeinigen Nachfolger sollen offiziell auf dem Pariser Autosalon 2026 debütieren.