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Mazda fand ein Problem bei Hybrid-Systemen der Konkurrenz. Das eigene System soll es beheben
Mazdas hauseigener Hybridantrieb soll alles können: Effizienz und Performance

Bild von: Anthony Alaniz / Motor1

Von: Adrian Padeanu
Übersetzt von: Stefan Wagner
Veröffentlicht von: Stefan Wagner
11. Jun. um 10:33 Uhr
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Mazda macht schon seit einiger Zeit viel Wirbel um seinen neuen Skyactiv-Z-Motor und den dazugehörigen, hausintern entwickelten Hybridantrieb. Bis zur Markteinführung dauert es allerdings noch: Erst gegen Ende 2027 soll das System im neuen CX-5 debütieren – mit einem komplett neuen 2,5-Liter-Reihenvierzylinder-Benziner als Herzstück von Mazdas eigener Hybrid-Architektur.
Bis dahin haben die Japaner elektrifizierte Antriebe der Wettbewerber erprobt – und glauben, dabei ein zentrales Problem identifiziert zu haben. Laut CX-5-Projektmanager Koichiro Yamaguchi leiden viele der von ihm getesteten Hybride unter einer verzögerten Gasannahme. Marken oder Modelle nannte er naturgemäß nicht, doch der Verantwortliche für die dritte Generation des Mittelklasse-SUV will sicherstellen, dass Mazdas eigenes Hybridsystem beim Beschleunigen keinerlei Zögern zeigt:
„Ich habe viele verschiedene Hybridsysteme anderer Marken ausprobiert, aber keines davon hat mich wirklich überzeugt. Deshalb habe ich darauf bestanden, dass wir ein eigenes, einzigartiges Mazda-Hybridsystem entwickeln, das meinen Ansprüchen genügt. Ein entscheidender Punkt ist für mich, wie der Antriebsstrang auf die Eingaben am Gaspedal reagiert. Ob sich die Beschleunigungsreaktion natürlich und angenehm anfühlt oder eben nicht – danach beurteile ich letztlich ein Hybridsystem.“

Bild von: Anthony Alaniz / Motor1
Via Übersetzer erklärte Yamaguchi dem australischen Magazin Drive, dass Mazdas neuer Hybridantrieb rund um den Skyactiv-Z sowohl Effizienz als auch Leistung liefern soll. Er räumte ein, dass es beim Benziner weiterhin Herausforderungen bei der Kraftentfaltung im niedrigen Drehzahlbereich gibt – der Elektromotor soll die Schwächen des Verbrenners jedoch kompensieren. Das Ergebnis sei, so Yamaguchi, ein „spaßiges Fahrerlebnis“ kombiniert mit dem Kraftstoffverbrauchsniveau, das die Kundschaft im Segment des CX-5 erwartet.
Mazdas neuer Verbrennungsmotor wird so entwickelt, dass er sowohl die Euro-7-Vorgaben als auch die US-Norm EPA Tier 4 erfüllt. Zunächst soll er in Fahrzeugen für Europa und die USA eingeführt werden, bevor weitere Märkte folgen. Mazda verspricht eine „noch höhere thermische Effizienz und eine überwältigend viel größere Reichweite“ als bei den Skyactiv-G- und Skyactiv-X-Motoren, die der neue Vierzylinder ablösen soll.
Der Fokus auf Effizienz soll nicht zulasten der Performance gehen. Mazda hatte zuvor erklärt, dass eine Anpassung der bestehenden Motoren an strengere Emissionsvorschriften die Leistung um bis zu 30 Prozent hätte senken können. Der neue Skyactiv-Z hingegen ist darauf ausgelegt, die zunehmend strengen Vorgaben einzuhalten, ohne Leistung einzubüßen – theoretisch also das Beste aus beiden Welten zu liefern.
Mit dem CX-5 führt Mazda den neuen elektrifizierten Antrieb ein, doch der nächste Motorenjahrgang und die hauseigene Hybridtechnik dürften anschließend auch in andere Modelle wandern. Erkenntnisse aus der Entwicklung des Skyactiv-Z sollen zudem auf die größeren Reihensechszylinder übertragen werden, welche die SUVs auf der hauseigenen Hecktriebler-Plattform antreiben.

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Quelle: Mazda
Motor1 meint: Seien wir ehrlich: Mazda kommt bei Hybriden spät – ähnlich wie beim Thema Elektroautos. Trotzdem wirkt der Hersteller äußerst überzeugt, dass der neue Benzinmotor in Kombination mit einem Elektromotor das Warten wert sein wird.
Angesichts weiterhin hoher Kraftstoffpreise und des Kundenwunsches nach mehr Durchzug aus niedrigen Drehzahlen kann Mazdas nächste Hybridgeneration kaum früh genug kommen. Bleibt zu hoffen, dass sie dem Hype gerecht wird, den das Unternehmen seit 2024 aufbaut.
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Quelle: Drive
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