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Für eine persönlichere Erfahrung

Endlich! Maserati vor Rückkehr zum V8?

Das Aggregat könnte dem GranTurismo und dem GranCabrio in kleiner Stückzahl Achtzylinder-Power verleihen

Maserati V8
Bild von: Maserati

Seit der Einstellung des Quattroporte im Jahr 2024 bietet Maserati keinen V8 mehr an. Nun hat der italienische Autobauer offenbar geprüft, ob sich ein Achtzylinder in die aktuelle Modellpalette integrieren ließe. Eine Garantie dafür, dass ein solches Modell tatsächlich in Produktion geht, gibt es allerdings nicht.

Im Gespräch mit Australiens Carsales sagte Maserati-Entwicklungschef Davide Danesin, ein V8 ließe sich grundsätzlich in die bestehenden Fahrzeugarchitekturen des Unternehmens einbauen. Er deutete zudem an, dass das Kundeninteresse ausreichen könnte, um ein V8-Modell in kleiner Stückzahl wirtschaftlich darstellbar zu machen. Danesin sagte:

"Meine persönliche Meinung ist die: Ich denke, dass der V8 möglicherweise zurückkehren könnte ... Ich bin sicher, dass wir ihn verkaufen, wenn wir ihn bauen würden – jedoch nicht in großen Stückzahlen."

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2027 Maserati GranTurismo

Foto: Maserati

Mehr als nur ein Leistungsplus

Der GranTurismo und das GranCabrio gelten als die wahrscheinlichsten Kandidaten, falls Maserati grünes Licht für einen neuen V8 erhält. Beide Modelle nutzen derzeit den hauseigenen 3,0-Liter-Biturbo-V6 Nettuno, der in der Trofeo-Version bis zu 457 kW (621 PS) leistet.

Bei einem V8 ginge es allerdings nicht zwingend nur um mehr Leistung. Danesin erklärte, der vorhandene V6 biete bereits reichlich Performance. Der Reiz eines V8 läge demnach eher in Charakter, Klang und Exklusivität.

2027 Maserati GranTurismo

Maserati GranCabrio

Foto: Maserati

Maserati würde zudem nicht einfach einen der vorhandenen Hemi-V8 von Stellantis in seine Fahrzeuge einsetzen – auch wenn das naheliegen mag. Nach Einschätzung des Unternehmens sind diese Motoren für die aktuellen Architekturen zu groß. Wahrscheinlich wäre daher die Entwicklung eines kompakteren V8 nötig, der teilweise auf der Architektur des Nettuno-Motors basiert.

Das würde einen V8 in Serie äußerst kostspielig machen, insbesondere angesichts der vergleichsweise geringen Stückzahlen, die Maserati voraussichtlich verkaufen würde. Der aktuelle GranTurismo startet in Deutschland bereits bei 161.143 Euro – mit einem V8 dürfte der Preis noch einmal spürbar steigen.

Vorerst benötigt Maserati noch die Zustimmung von Stellantis, bevor das Projekt weiter vorangetrieben werden kann. Doch nachdem viele Hersteller dem V8 in den vergangenen Jahren den Rücken gekehrt haben, ist die Aussicht auf einen neuen italienischen Achtzylinder-Sportwagen zweifellos reizvoll.