Der geliftete Mercedes GLA 220 4Matic DCT im Kurztest

Stärker akzentuierte Stoßfänger, neue Leichtmetall-Räder, ein neuer Farbton und neue Sitzbezüge sowie leicht überarbeitete Zierleisten und Ziffernblättern in der Tachoeinheit. Das sind die optischen Neuerungen am Mercedes GLA, der frisch geliftet Anfang 2017 vorgestellt wurde. Doch neben dem Design-Feintuning hat Mercedes auch an der Technik gefeilt und darüber hinaus eine neue Modellnummer mit einer neuen Motorisierung auf den Markt geworfen. Zeit, den GLA mit der 220 auf dem Heckdeckel auf eine Testfahrt zu entführen ...

220er-GLA nur mit Allrad und Doppelkupplung
Hinter der 220 verbirgt sich ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 184 PS. Er soll seit dem Lifting die 55 PS große Leistungslücke schließen, die sich zuvor zwischen dem 200er mit 156 PS und dem 250er mit 211 PS auftat. So weit, so logisch. Komischerweise koppelt Mercedes den 220er aber immer mit dem 4Matic-Allrad und dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Bei der Nummer 250 haben Sie die Wahl, ob Frontantrieb und Schaltgetriebe oder eben Allrad und DCT. Uns soll es jedoch ganz recht sein, denn Vierradantrieb passt prinzipiell gut zu dem Crossover-Anspruch des GLA und ein Doppelkupplungsgetriebe würden wir in den meisten Fällen auch einer manuellen Gangbox vorziehen.

Drehfreudiger Motor, nervöses Getriebe, variabler Allrad
In den meisten Fällen? Auch beim GLA? Sagen wir es mal so: Schnell ist das DCT in der aufgebockten A-Klasse auf jeden Fall, in Verbindung mit dem neuen Motor wird das Getriebe bei nied...