Wenig hilft viel

Das Grollen ist tief und satt und wenn wir vom Gas gehen, brummt und röhrt es, als würde gleich ein ganz großes Tier mit unbekannten Absichten unseren Weg kreuzen. Wir sind im neuen Maserati GranCabrio Sport unterwegs. Der Wagen hat mit 450 PS gerade mal zehn PS mehr als die Version ohne ,Sport" im Namen. Das dies nicht die ganze Wahrheit ist, erfahren wir schnell.

Für Kenner mit Sinnen
Eleganz war noch nie das Problem von Maserati – und schon gar nicht das der jüngsten Modelle. Das GranCabrio gehört zu den schönsten offenen Wagen am Markt. Die Sportversion des Cabrios erkennen nur Kenner. Am leichtesten ist das noch am prominenten Front-Dreizack zu sehen: Dieser ist mit zwei roten Querbalken versehen. Der nach innen geschwungene Kühlergrill ist jetzt immer schwarz und die äußeren Ecken des Frontspoilers wurden aerodynamisch optimiert. Außerdem sind bei der extradynamischen GranCabrio-Variante die Frontscheinwerfer schwarz hinterlegt. Seitlich fallen dem feinfühligen Betrachter die neuen Schweller auf und aus dem Heck schauen ovale Endrohre. Vor Wind und Wetter schützt nach wie vor eine Stoffmütze – so gehört sich das für ein Cabrio. Das Verdeck schließt und öffnet sich in jeweils 28 Sekunden bei Geschwindigkeiten bis zu 30 km/h.

Luxus
Beim Einstieg in den GranCabrio Sport schlägt uns Luxus entgegen. Die Sitze sind mit hellem Leder bezogen und selbst für lange Strecken bequem. Allerdings bieten sie nur mittelmäßigen Seitenhalt. Eine Karbonleiste schwingt sich von rechts nac...