Aston Martin DB12 S (2026): Sondereditionen für Pebble Beach
Die Briten feiern 75 Jahre Pebble Beach mit drei exklusiven DB12 S – zudem parkt ein limitierter Vanquish 25 in Monterey
Die Monterey Car Week ist auch im Jahr 2026 wieder der Treffpunkt für alle, deren Garagen mehr Quadratmeter haben als die Häuser von Normalsterblichen. Wenn sich im August die Sammler und Enthusiasten an der kalifornischen Küste versammeln, darf Aston Martin traditionell nicht fehlen.
Die Briten nutzen die 75. Ausgabe des historischen Pebble Beach Concours d'Elegance, um ihre hauseigene Veredelungsschmiede "Q" von der Leine zu lassen. Das Ergebnis: ein Trio aus speziell angefertigten Aston Martin DB12 S, das tief in der Motorsport-Historie der Marke wühlt.
Bildergalerie: Aston Martin auf der Monterey Car Week
Denn die Inspiration für die drei Sondermodelle liefert das Jahr 1951. Damals setzte das Werksteam von Aston Martin drei DB2-Rennwagen bei den 24 Stunden von Le Mans ein. Diese Fahrzeuge trugen die britischen Kennzeichen VMF 63, VMF 64 und VMF 65. Jeder dieser klassischen Renner war zudem durch eine eigene, knallige Kühlergrill-Farbe zu erkennen. Genau diese Historie greift die Q-Abteilung nun auf und transferiert sie auf die Spitzenmodelle.
Schwarz als Basis, drei Farben als Akzent
Das hier wird aber alles andere als eine exklusive Reihe, denn die drei neuen DB12 S VMF-Fahrzeuge sind strikt auf exakt ein Exemplar pro Farbvariante limitiert. Die Grundfarbe ist bei allen drei Coupés ein schlichtes "Carbon Black". Den historischen Bezug stellen erst die farblichen Details her: VMF 63 kommt mit Akzenten in "Rosso Red", VMF 64 trägt "Speed Yellow" und VMF 65 setzt auf "Ellwood Blue".
Äußerlich heben sich die Fahrzeuge durch lackierte Kühlergrillstreben, Startnummern-Kreise mit der Ziffer 75 auf den Kotflügeln sowie spezielle Seitenleisten aus Carbon ab. Am Heck runden eine lackierte Aeroblade und eine Folierung im klassischen DB2-Stil die Modifikationen ab.
Im Innenraum geht die Individualisierung weiter. Die Briten spendieren den Modellen farblich abgestimmte Kontrastnähte und eine dezent eingestickte DB2-Silhouette auf den vorderen Sitzlehnen. Auf den Rücksitzen prangt erneut die 75, während der Start-Stopp-Drehregler und die Enden der Schaltwippen ebenfalls passend lackiert sind. Maßgefertigte Einstiegsleisten weisen nochmals auf die historische Inspiration hin.
Leistungsdaten oder gar einen Preis nennt Aston Martin in der Vorabmeldung nicht. Wir gehen also davon aus, dass unter der Haube weiterhin der 4,0-Liter-V8-Biturbo des DB12 S mit der üblichen Leistung von 691 PS (508 kW) mit dem maximalen Drehmoment von 800 Nm wütet. Zudem dürften die die drei Einzelexemplare ohnehin längst an treue Sammler verkauft worden sein.
Aston Martin auf der Monterey Car Week
25 Jahre Vanquish
Neben dem exklusiven VMF-Trio hat Aston Martin auf der Monterey Car Week noch ein weiteres Ass im Ärmel: die Vanquish 25 Special Edition. Vor genau einem Vierteljahrhundert debütierte der originale V12 Vanquish. Die neue Sonderedition, ebenfalls von Q entworfen, greift Designdetails des Ur-Vanquish auf und kombiniert sie mit moderner Handwerkskunst. Auch dieses Modell wird nur in streng limitierter Stückzahl gebaut.
Das restliche Line-up für das markeneigene Clubhaus in Monterey besteht aus der aktuellen S-Riege. Neben dem DB12 S parken der Vantage S sowie das Performance-SUV DBX S auf dem Rasen. Auch das Mittelmotor-Hypercar Valhalla gibt sich an der Westküste die Ehre. Wer nicht zu den handverlesenen Gästen gehört, kann sich immerhin beim öffentlichen "Astons On The Avenue" in Carmel-by-the-Sea sattsehen, wo die Briten historische und aktuelle Sportwagen aufreihen.
Quelle: Aston Martin
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