,American way of drive" für Europa?

Bei manchen Fahrzeugen weiß man vor dem Blick ins Innere, wer für gewöhnlich hinterm Steuer sitzt (oder man hat zumindest eine grobe Ahnung). Beispiele gefällig? Wie wäre es mit dem Rentnerehepaar im Golf Sportsvan, dem gestressten Außendienstler im Audi A4 Avant oder der frisch gestylten Auszubildenden in ihrem Opel Adam? Die wunderbare Welt der Stereotype. Also, machen wir es etwas schwieriger: Wen würden Sie in einem neuen Chevrolet Camaro vermuten? Gar nicht so leicht, oder? Ich habe jetzt in dem Ur-amerikanischen Musclecar (der Camaro wird dieses Jahr 50) der sechsten Generation Platz genommen. Ob man sich auch als europäischer Durchschnittsbürger in dem Wagen sehen lassen kann und ob man einen Amerikaner wirklich mit einem Vierzylinder kaufen sollte? Mein Roadtrip aus dem südenglischen Brighton nach Paris lieferte die Antworten. Let`s hit the road ...

Kein Vergleich zur deutschen Konkurrenz
Bevor es los geht, möchte ich noch ein paar Worte zur Optik verlieren, obwohl Sie sich natürlich aufgrund der unterschiedlichen Geschmäcker unbedingt selbst ein Bild von dem Wagen machen sollten. Hier ist meine Meinung: Obwohl der neue Camaro genauso lang (4,78 Meter) und sogar vier Zentimeter schmaler ist als ein Mustang (der misst 1,92 in der Breite), wirkt der Ford irgendwie graziler. Am anderen Ende der Auffälligkeits- und Größenskala steht hingegen das Pendant von Dodge – der Challenger. Große Motorhauben, schmale Fenster und eine hohe Gürtellinie haben zwar alle Fahrzeuge geme...