Modifizierter Mazda CX-5 (2018) im Test

Kodo, Karakuri und Jinba Ittai: Kaum ein Hersteller legt so viel Wert auf eigene Begriffe wie Mazda. Viele sind japanisch, andere einfach „Mazdisch“, wie zum Beispiel „MRCC“ für den Abstandstempomaten, den sonst alle Welt mit ACC abkürzt. Wir haben uns jedenfalls ein wenig in das Mazda-Wording reingefuchst und den aktualisierten CX-5 getestet.

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Was ist das für ein Auto und was ist neu?

Für Mazda-Neulinge beginnen wir mal bei den Grundbegriffen. Der CX-5 gehört mit 4,55 Meter Länge zu den Kompakt-SUVs vom Schlage eines VW Tiguan. Die zweite Generation ist seit Mai 2017 auf dem Markt, seit Mai 2018 ist nun eine aktualisierte Version bestellbar. Hauptänderungen: Alle Versionen halten nun die scharfe Abgasnorm Euro 6d-Temp ein, die Diesel bekamen dazu ein Adblue-System. Der Top-Diesel hat künftig 184 statt 175 PS und es gibt ein neues 360-Grad-Rundumsicht-System. Nicht allzu viel Neues, aber nehmen wir es zum Anlass für einen vollständigen Test.

Wie fährt er?

Nach wie vor gibt es den CX-5 mit zwei Benzinern und zwei Dieseln, erstere heißen auf Mazdisch „Skyactiv-G“ (G für Gasoline), letztere „Skyactiv-D“. Warum das „e“ am Ende von Skyactiv fehlt, konnte mir noch keiner erklären, aber sei‘s drum, BMW nennt sein Antischleudersystem auch „Dynamische Stabilitäts-Control“. Da die Benziner von Mazda stets drehmomentarme Sauger sind, fahre ich gern den Top-Diesel, bei dem sich technisch ja au...