Das ist die Höhe!

Fast jeder von uns hat mit Bauklötzen, Lego-Steinen oder Playmobil gespielt. Damit waren der Kreativität kaum Grenzen gesetzt: Aus ein paar Elementen konnte vom Flughafen bis zur Ritterburg alles entstehen. So ähnlich verfährt auch BMW seit geraumer Zeit. Das Zauberwort heißt UKL. Auf dieser Plattform mit einem Radstand von 2,67 Meter basieren der neue Mini und sein fünftüriger Ableger ebenso wie der BMW 2er Active Tourer. Jetzt wird die zweite Generation des X1 ,UKL-isiert" und das bedeutet neben Dreizylinder-Motoren auch Frontantrieb.

X5 im Kleinformat
Doch bevor die gusseisernen BMW-Puristen empört ihre Stimme erheben, wenden wir uns den Fakten zu: Mit 4,44 Meter ist der neue X1 vier Zentimeter kürzer als sein Vorgänger, dafür aber gut fünf Zentimeter höher als bislang. Gleichzeitig wurde der Radstand um neun Zentimeter verringert. Diese Maßnahmen lassen den X1 jetzt etwas gedrungener, aber zugleich deutlich stimmiger als den etwas hochbeinigen Vorgänger wirken. Beim Design mag sich so mancher an den 2er Active Tourer erinnert fühlen, wir sehen eher Verbindungen zum X5, was nicht das Schlechteste ist.

Geräumige Verhältnisse
Gefühlt bietet der X1 innen nämlich fast genauso viel Platz wie der X5. In diesem Punkt spielt die UKL-Plattform ihren Trumpf aus: BMW verspricht 37 Millimeter mehr Beinfreiheit im Fond, obwohl die Sitze höher als bislang angeordnet sind. Tatsächlich lässt es sich im X1-Fond wunderbar aushalten, für die Beine und den Kopf ist mehr als genug Platz da. ...