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Peugeot e-308 und e-308 SW kommen 2023 auf den Markt
Durch optimierte Batteriechemie sind über 400 km Reichweite möglich

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
13. Sep. 2022 um 12:03 Uhr
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Da ist er, der neue Elektro-Kompaktwagen von Peugeot. Der Hersteller präsentiert den e-308 als Schrägheck-Limousine und Kombi. Mitte 2023 kommen die beiden Neulinge auf den Markt. Das passt zu der Ankündigung von Opel, ungefähr zeitgleich den Astra auch als Kombi rein elektrisch zu bringen.
Basis ist die altbekannte EMP2-Plattform, die auch den bisherigen 308 und die Elektro-Transporter Opel Zafira-e, Citroen e-Spacetourer, Peugeot e-Rifter und Konsorten trägt. Daher verwundert es nicht, dass die Technik ähnlich ausfällt wie bei diesen. Doch es gibt deutliche Verbesserungen bei Antrieb und Akku.

Für den Vortrieb sorgt ein neuer E-Motor, der mit 115 kW immerhin 15 kW stärker als bei den Stellantis-Transportern ist. Das Drehmoment (260 Nm) ist allerdings identisch. Ebenfalls verbessert wurde die Batterie: Eine NMC811-Chemie (Nickel, Mangan und Cobalt im Verhältnis 8 zu 1 zu 1) sorgt für mehr Speicherkapazität. Statt 50 kWh (vermutlich brutto) sind es nun 54 kWh brutto und 51 kWh netto. Die Reichweite steigt im Bestfall auf über 400 km nach WLTP – der e-208 schaffte nur maximal 362 km, und der 308 ist natürlich größer und schwerer.

Wirklich mit großem 'E'? Die Modellbezeichnung am Heck
Eine Bestmarke erreicht Peugeot beim Stromverbrauch: 12,7 kWh/100 km sind laut Peugeot Rekord im Kompaktsegment. Erreicht wurde das durch Optimierungen an Motor, Batterie, Aerodynamik (Optimierung des Vorderwagens und Unterbodens), Gewicht und Reifen. Wie gehabt, kann man zwischen den Fahrmodi Eco, Normal und Sport wählen und für stärkere Rekuperation den B-Modus (für Brake) aktivieren.
Der Bordlader erlaubt das Aufladen mit bis zu 11 kW Wechselstrom, auch die Ladeleistung mit Gleichstrom scheint sich nicht geändert zu haben: An einer 100-kW-Säule soll sich der Akku in weniger als 25 Minuten von 20 auf 80 Prozent bringen lassen.
Was das Design angeht, so hebt Peugeot die lange Fronthaube hervor, das neue Markenlogo in der Mitte des Grills und die markentypische Lichtsignatur der Matrix-LED-Scheinwerfer in Vampir-Optik und der Drei-Löwenklauen-Rücklichter.

Das Cockpit wirkt im Grunde vertraut: Es gibt ein kompaktes, beheizbares Lenkrad, über dessen oberen Rand man auf ein dreidimensionales Instrumentendisplay blickt. In der Cockpitmitte gibt es einen 10-Zoll-Touchscreen. In der Mittelkonsole gibt es dann noch die bekannten Schalter für den Fahrmodus.
Beim Wording scheint sich Peugeot noch nicht ganz einig zu sein: In der englischen Pressemitteilung ist das "E" im Modellnamen E-308 großgeschrieben, anders als bisher bei e-208 & Co. Die deutsche Version bleibt beim kleinen "e".
Je nach Markt werden e-308 und e-308 SW online angeboten; man kann sich das Auto sogar kostenlos nach Hause liefern lassen. Angeboten werden die Ausstattungen Allure und GT, die Preise wurden noch nicht mitgeteilt.
Mehr zu den Elektroautos von Stellantis:
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Bisher bieten Peugeot und die anderen Stellantis-Marken Elektroautos auf zwei Plattformen an: Auf e-CMP (alias EMP1) basieren der Peugeot e-208 und e-2008, auf EMP2 der e-Rifter und seine Nutzfahrzeugvariante e-Expert. Alle E-Autos der Löwenmarke haben bisher einen 100 kW starken Frontmotor. Die e-CMP-Fahrzeuge besitzen stets eine 50-kWh-Batterie, beim Transporter gibt es alternativ auch einen 75-kWh-Akku. Mit Verbesserungen an Motor und Akku holen die Franzosen nun mehr aus dem EMP2-Baukasten heraus. Das muss reichen, bis ab 2024 die ersten Fahrzeuge auf Basis der neuen STLA-Plattformen erscheinen.
Dies ist ein Artikel unseres Portals für Elektroautos, InsideEVs.de. Dort finden Elektroauto-Fans News, ausführliche Tests, Videos und Fotos zur Elektromobilität und den Antrieben von morgen.
Bildergalerie: Peugeot e-308 (2023)
Peugeot
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Quelle: Peugeot Intl., Peugeot Dtld.
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