Detailverbesserungen am Franzosen

Der Clio ist für den französischen Hersteller Renault eine sichere Bank. Seit 1990 wurden weltweit über 13 Millionen Exemplare des Kleinwagens verkauft. Die vierte Generation des Clio ist seit 2012 auf dem Markt – Zeit für ein Facelift. Mit überarbeiteter Optik, zusätzlicher Ausstattung und einem neuen Top-Diesel tritt der Clio im Test rund um Bordeaux an.

Von außen ist er noch schicker
Der schon immer recht knuffige Frauenschwarm wurde im Rahmen des Facelifts äußerlich noch weiter verfeinert. Sowohl die Front- als auch die Heckschürze sind etwas deutlicher ausgeformt. Der neue Kühlergrill und die erstmals im Clio verbauten Voll-LED-Scheinwerfer geben dem Kleinen ein etwas erwachseneres und sportlicheres Gesicht. Vor allem die Lichter an der Front werten den Clio optisch sehr auf. Ansonsten gibt es noch neue 17-Zoll-Felgen in schwarz mit diamantgedrehtem Rand, das war es dann aber auch schon.

Kosmetik für das Interieur
Im Innenraum hat Renault sich bemüht, die Haptik auf dem Armaturenbrett, den Türtafeln und der Mittelkonsole mit geänderten Materialzusammensetzungen zu verbessern. Einen großen Unterschied kann man nicht ertasten. Erstmals sind Sitze mit Kunstleder-Velours-Bezug erhältlich. Diese fühlen sich so plüschig an wie alte Kinosessel und man möchte sich eigentlich nicht vorstellen, wie sie wohl nach 100.000 Kilometern aussehen mögen. Die mit Kunstleder bezogenen Sitzwangen sind sehr weich und bieten nur mäßig halt. Neu ist außerdem die Möglichkeit, ein Bose-Soundsy...