Ein gewaltiger Schritt für Toyota

Wenn jemand Toyota sagt, denkt man nicht an Fahrspaß und wenn jemand Fahrspaß sagt, denkt man nicht an Toyota. So habe ich bisher die beiden Wörter selten im gleichen Satz verwendet. Doch beim neuen Modell C-HR war meine Erwartungshaltung von Anfang an hoch, vor allem wegen des ungewohnt emotionalen Designs. Ob meine Hoffnung wohl beim Fahren in Erfüllung gehen würde? Ich habe das Auto getestet.

Das Design als A und O
Das A und O beim C-HR (eine Abkürzung für Compact High Rider) ist das Design. Es wird der Haupt-Kaufgrund sein, und die Kunden werden kaum aus der Stammkundschaft kommen, denn die sind von Toyota brave und etwas langweilige Autos gewohnt. Das 4,36 Meter lange Crossover-Modell dagegen soll polarisieren, sagt Toyota-Sprecher Thomas Schalberger: ,Wenn es 50 Prozent der Leute gefällt und 50 Prozent nicht, und von den ersten 50 Prozent kaufen einige den C-HR, haben wir viel erreicht."

Wachsende Individualisierungsmöglichkeiten
Obwohl ich mich nun wirklich nicht zu den Hipstern zähle, die Toyota mit der Werbung anspricht, oute ich mich gleich mal als Liebhaber des C-HR-Designs. Vor allem die coupéhaften Proportionen in der Seitenansicht haben es mir angetan. Schick ist auch die Bicolor-Lackierung mit schwarzem Dach in der Ausstattung Style. Auch matte Lacke soll es bald geben, dazu noch Trittbretter und andere Individualisierungsmöglichkeiten. So weit wie Nissan beim (kleineren, aber ebenfalls extrovertierten und noch viel stärker polarisierenden) Juke geht Toyota a...