Kia e-Niro (2019) im Test

Es geht langsam aufwärts in Sachen Elektromobilität: Im November 2018 wurden in Deutschland 4.262 E-Pkw neu zugelassen, ein Plus von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Klingt gut, allerdings sind immer noch nur 1,6 Prozent aller Neuzulassungen ein Elektroauto. Inzwischen geben die Hersteller aber Gas, Verzeihung: Strom, und bringen immer mehr Modelle auf den Markt. Kia kann als Vorreiter gelten, denn schon Ende 2014 kam der Soul EV auf den Markt. Nun zündet man die nächste Stufe in Gestalt des e-Niro.

Was ist das?

Um es kurz zu machen: Der technische Bruder des Hyundai Kona Elektro. Auch beim Kia e-Niro gibt es zwei Varianten mit unterschiedlich großen Akkus und E-Motoren. Los geht es mit 100 kW (136 PS) und 39,2 kWh Batteriekapazität, die überwiegende Mehrheit der Käufer sieht Kia aber beim e-Niro mit 150 kW (204 PS) und 64-kWh-Batterie. 

Wie es ja oft bei Geschwistern vorkommt, ist der jüngere Bruder noch größer gewachsen. Während Kona Elektro und e-Niro bei Breite und Höhe in etwa gleichauf liegen, bietet der als SUV konzipierte Kia zehn Zentimeter mehr Radstand und rund 20 Zentimeter mehr Länge. 4,37 Meter sorgen für ein gutes Platzangebot, auf allen Plätzen fühlt man sich wohl. Weil die Akkus unter der Kabine montiert sind, bietet der e-Niro mit 451 Liter Volumen sogar etwas mehr Kofferraum als der Niro Hybrid, dessen ...