Populäres und Unpopuläres glücklich vereint

Ein wenig unangenehm aufgefallen bin ich wohl schon bei der Fahrpräsentation des neuen Kia Niro. Ich gebe zu, dass ich nicht so ganz überzeugt bin von den Vorteilen des Hybrids gegenüber dem Diesel. Deswegen reichte mir ein Kollege beim Abendessen boshafterweise das schwarz gefärbte Meersalz – und meinte, diese rußgefärbte Variante wäre für mich als Dieselfan doch wohl genau das Richtige. Ein bisschen schmunzeln musste ich da dann doch. Denn ein ganz so verbohrter Selbstzünder-Fanboy bin ich dann doch nicht – auch in meiner Welt existiert das Stickoxid-Problem. Aber alles der Reihe nach. Jedenfalls habe ich Kias neues Auto mit Hybridantrieb getestet.

Crossover zwischen Populärem und Unpopulärem
Selbst bei Freunden der Elektrifizierung sind reine Hybridautos (ohne Auflademöglichkeit) derzeit eher out. Die meisten Hersteller und die Kunden favorisieren Plug-in-Hybride oder Elektroautos. Dagegen sind SUVs als am schnellsten wachsende Autokategorie durchaus sehr beliebt. Kia verbindet im Niro also das Populäre mit dem Unpopulären. Der Wagen gehört mit 4,36 Meter Länge in die gleiche Klasse wie zum Beispiel der Seat Ateca, ist aber deutlich niedriger – so liegen Schwerpunkt und Sitzposition tiefer, und es handelt sich eher um einen Crossover zwischen SUV und normalem Schrägheckauto. Der Niro ähnelt insofern dem Nissan Qashqai oder dem Suzuki SX4 S-Cross.

Parallelhybrid-System
Der neue Kia basiert auf der gleichen neuen Plattform wie der Ioniq von Konzernpartner Hyundai, und auc...