Ein Hybrid der alten Schule

Nicht wenige Journalisten schüttelten kürzlich auf der Los Angeles Auto Show die Köpfe über die neue Lexus-Optik. Vor allem der zackige Grill missfiel so manchem Kollegen. Die auffällige Optik polarisiert, und soll es wohl auch. Vielleicht fallen die wenigen hierzulande verkauften Lexus-Fahrzeuge so auch mehr im Straßenverkehr auf? Vom großen SUV namens RX kamen im Jahr 2014 gerade mal 281 Exemplare nach Deutschland. Am 23. Januar 2016 startet die vierte Generation des Wagens. Wir haben sie bereits getestet.

Unverändert vor allem als Hybrid
Der neue RX ist stolze zwölf Zentimeter länger als der alte. Mit 4,89 Meter ist das Auto nun etwa so groß wie ein Mercedes GLE oder ein BMW X5. Anders als die Konkurrenten wird der Lexus fast ausschließlich als Hybrid verkauft. Daneben gibt es noch einen Benziner – der RX 200t mit Vierzylinder-Turbobenziner beerbt den RX 350. Doch Lexus traut ihm nur zehn Prozent der Verkäufe zu. Den bei SUVs typischen Diesel gibt es im RX gar nicht.

Plug-in-System ist zu teuer
Auch beim Hybrid schwimmt Lexus sozusagen gegen den Strom. Während die Konkurrenz auf Plug-in-Hybride setzt, sind die Japaner nach wie vor vom normalen Hybrid überzeugt. So fährt auch der RX 450h höchstens mal ein, zwei Kilometer rein elektrisch und nur, solange man das Gaspedal streichelt, nicht tritt. Auch kann man den Wagen nicht an der Steckdose aufladen. Warum kein Plug-in-Hybrid? Lexus meint, das wäre für die Kunden zu teurer, was plausibel ist, da Batterie und Elektromaschi...