Gelifteter Ford Mustang im Test

In gewisser Weise haben wir es hier mit einer echten Premiere zu tun. Das hier ist das erste Facelift des ersten offiziell in Europa angebotenen Ford Mustang. Na gut, ich gebe es zu, das alles klingt nicht unbedingt nach der spektakulärsten Meldung des Jahres. Aber unterschätzen Sie mir mal bitte nicht die Herrschaften des blauen Ovals. Was das heißen soll? Nun, am neuen ‘Stang ist tatsächlich ganz schön viel neu für eine Midlife-Modellpflege. Sie werden es an so gut wie jedem Bereich eines insgesamt deutlich besseren Autos merken.

Klingt gut. Was ist alles neu?
Puh, wo soll ich nur anfangen? Sehen Sie die Motorhaube? Ist jetzt flacher. Wegen des Fußgängerschutzes. Und weil es beim Mustang GT 350 so cool aussah. Vorne gibt es eine geänderte Schürze und einen größeren Frontsplitter. Hinten wurde ebenfalls neu beschürzt, inklusive aggressiverem Diffusor. All das soll den Mustang besser auf die Straße drücken, was – wie wir Mustang-Afficionados wissen – sicher nicht die schlechteste Idee ist. Apropos: Einen festen Heckspoiler gibt es jetzt auch, wenn Sie das wollen. Ich würde in aller Höflichkeit sagen: Es geht auch ohne ganz gut. Was noch? Oh, stimmt: Es gibt neue Scheinwerfer und alles am ‘Stang leuchtet jetzt grundsätzlich mit LEDs. Außerdem kriegen Sie einen ganzen Haufen neuer Felgen und ein paar frische Farben wie das äußerst flamboyante „Tropical Orange“.

Hat der Mustang nicht beim letzten EuroNCAP ordentlich ins Klo gegriffen?
Hat er. Mit drei Sternen. Was für alles au...