Neuer Honda CR-V (2018) im Test

Wenn sich alljährlich im Frühjahr ganz normale Büroangestellte plötzlich in Indianer, Piraten oder Plüschhasen verwandeln, nennt man das Karneval. Wenn einem Van, einem Kombi oder einer Schräghecklimousine plötzlich nach Abenteuer zumute ist, dann verkleidet er sich als SUV. Ein gutes Beispiel ist der Honda CR-V. Wie das genau zu verstehen ist und was die neue Generation des Autos taugt, lesen Sie in diesem Test.

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Schon der Name ist eine Art Verkleidung. CR-V steht für „Comfortable Runabout Vehicle“ und bei dem ominösen „Runabout“ handelt es sich um kleine, offene Wagen aus der Frühzeit des Automobils. Der Wagen, um den es hier geht, kommt dagegen erst im Oktober 2018 auf den Markt. Er ist kompakt, aber nicht klein und natürlich auch kein Cabrio. Weltweit ist der CR-V das meistverkaufte SUV – vor allem in den USA ist es ein Renner. Dagegen gehört der Wagen in Deutschland mit rund 5.000 Verkäufen jährlich zu den Exoten. Er basiert auf dem neuen Civic.

Optisch ändert sich bei der der neuen (fünften) Generation des Wagens so wenig, dass man an ein Facelift glauben könnte. Die Länge von 4,60 Meter blieb bis auf fünf Millimeter Unterschied gleich, der Radstand wuchs um gerade mal drei Zentimeter – nicht der Rede wert. Doch es gibt durchaus Neues: Vor allem wird die Motorenpalette umgekrempelt und das Auto wird erstmals auch als Siebensitzer angeboten. Beginnen wir bei den Motoren. Zu...