Der Honda CR-V 1.6 Diesel im Test

Hätten Sie es gewusst? In den USA wurden seit 1997 fast vier Millionen Honda CR-V verkauft, womit das Modell laut Hersteller dort das meistverkaufte SUV ist. Ganz so weit hat es der CR-V hierzulande noch nicht gebracht, zwischen Januar und September 2017 hat Honda rund 4.000 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen. Nicht übermäßig viel, wenn man bedenkt, dass es für den CR-V sogar eine Neungang-Automatik gibt. Wir haben sie in Verbindung mit dem 160-PS-Diesel getestet.

Kaum größer als ein Tiguan
Erster Eindruck: Der Honda CR-V wirkt größer, als er ist. 4,53 Meter beträgt der Wert für die Länge, damit übertrifft der Japaner den VW Tiguan um vier Zentimeter. Mit ein Grund für den massiven Auftritt des CR-V ist sein wuchtiges Heck, das nicht wirklich mit den Seitenfenstern harmoniert. Aber Design liegt im Auge des Betrachters. Kann der CR-V mit inneren Werten glänzen? Jein. Mindestens 589 Liter Kofferraumvolumen sind ein Wort. Die Fond-Sitzbank bietet viel Platz. Das Blatt wendet sich aber in Reihe eins. An Platz würde es auch hier nicht mangeln, wäre da nicht die stark in Richtung Fahrer wuchernde Instrumententafel. So kommt man sich eingeengter vor, als man es eigentlich ist. Störend auf Langstrecken: die zu kurzen Sitzflächen.

Kampf um die Navigation
Besonders logisch und intuitiv ist das Cockpit des CR-V nicht aufgebaut. Ohne einige Trockenübungen ist die Ablenkung während der Fahrt groß. Unerklärlich bleibt, warum es zwar oberhalb des altbackenen Infotainments noch einen zwei...