BMWs 625 PS starker M5 Competition im Test

Was ist das?

Eine noch stärkere, noch schnellere, noch extremere Version des M5. Schließlich ist es genau das, was dieses Auto schon immer gebraucht hat, stimmt‘s? Wir rekapitulieren: Der aktuelle „normale“ M5 hat 600 PS, einen entsetzlich gripstarken Allradantrieb (den Sie deaktivieren können, wenn Sie rauchige Kreise um Ihre Hedgefond-Manager-Kollegen driften wollen) und auf der Rennstrecke fährt er all die anderen Power-Limousinen in Grund und Boden.

Im letzten Test monierten wir allerdings den fast schon übereffektiven, leicht unterkühlten Charakter des Autos. Oder um es auf den Punkt zu bringen: Sound und Lenkgefühl versetzten nicht alle Nackenhärchen in sofortige Extase. Der neue M5 Competition setzt auch hier an. Er will das entscheidende Fitzelchen kompromissloser, gieriger, involvierender sein. Und ganz nebenbei gibt er dem Mercedes-AMG E 63 S auch noch schön eins auf die Mütze. Er ist jetzt wieder stärker als der teuflisch gut aufgelegte Über-E-Benz.

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Was ist neu?

Nun, die plakativste Neuerung ist sicher die Leistungssteigerung des 4,4-Liter-Biturbo-V8. Wer schon mal das Vergnügen hatte, sich von diesem völlig humorlos plättenden Monstrum die Eingeweide neu sortieren zu lassen, wird sich fragen: Warum? Naja, vermutlich, weil sie es können. Trotz der Bürde eines Otto-Partikelfilters bringt es der Achtzylinder nun durch eine dezente Erhöhung des Ladedrucks auf 625 PS. Das maximale Drehmo...