Test: Hyundai i20 Facelift

Was ist die Grundlage für Erfolgsrezepte? Nehmen wir nur mal Schweinebraten mit Knödeln: Bewährte Zutaten, schmeckt (fast) jedem. Jetzt hat Hyundai ein beliebtes Gericht auf seiner Speisekarte verfeinert: den i20.

Beliebter Kleiner
Wohlgemerkt verfeinert und nicht etwa komplett auf links gedreht, denn der Hyundai i20 hat viele Freunde im Kleinwagen-Segment. Mit rund 22.000 Neuzulassungen in Deutschland befindet sich der 4,04 Meter lange i20 auf Augenhöhe mit Renault Clio und Seat Ibiza. Europaweit ist er das zweitmeistverkaufte Auto von Hyundai. Nach vier Jahren gibt es nun ein Facelift. Wir haben es getestet.

Schönheits-OP am Po
Wobei: Eigentlich muss man von einem „Buttlift“ sprechen, denn am deutlichsten fallen die Änderungen am i20-Hinterteil aus. Dort wurde die Leuchtengrafik geändert, hinzu kommt ein modifizierter Stoßfänger mit weiteren Lampen. Erfreulicherweise hat Hyundai im Zuge dessen einen echten Schwachpunkt ausgemerzt: Statt zum Öffnen der Heckklappe unter selbige zu greifen, gibt es nun über dem höhergelegten Kennzeichen einen Griff, der für saubere Hände sorgt. Das Gepäckabteil selbst punktet übrigens mit einem Volumen von 326 bis 1.042 Liter.

Weniger ist mehr
Parallel zur Überarbeitung hat Hyundai in Deutschland auch die i20-Varianten reduziert. Das dreitürige Coupé wird gestrichen, weil sich hierfür nur ein Prozent der Kunden entschieden hatte. Aus den gleichen Gründen muss auch der Diesel dran glauben, zugleich spart sich Hyundai damit eine teure Lösung zu...