Test Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo

Das ist der neue Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo. Bemerkenswert an ihm ist: Er hat den vermutlich längsten Namen, den je ein Auto besessen hat. Auch nicht schlecht: Er ist ein Kombi von Porsche, dessen ökologischer (weil teilelektrischer) Antrieb ihm den Status des Baureihen-Topmodells verschafft. Erzählen Sie das mal Ihrem inneren Ich von – sagen wir – 2001. Es hätte sich vermutlich totgelacht und Sie umgehend in psychologische Betreuung übergeben. Aber die Zeiten ändern sich schnell und Porsche hat als einer der ersten erkannt, dass man nicht unbedingt die Lust killen muss, wenn man keinen Bock mehr hat, selbiges mit dem Klima zu tun.

Kombi-Vorteile überschaubar
Dabei sei erwähnt: Das mit dem "Kombi" ist natürlich so eine Sache. "Alternativer Heckabschluß" trifft es wohl besser. Denn die logistischen Vorteile des Sport Turismo halten sich in Grenzen. Verglichen mit der Limousine gibt es fünf Sitzplätze (Sitz Nummer Fünf ist vor allem für etwa Sechs- bis Achtjährige mit der Statur einer Stange Lauch vorgesehen), 50 Liter mehr Kofferraum und – immerhin – eine deutlich niedrigere Ladekante. Für die permanente Aufrechterhaltung der Heiterkeit sorgt – wie schon bei der vor einigen Monaten vorgestellten Panamera Turbo S E-Hybrid Limousine – ein teuflischer Bio-Cocktail aus 550-PS-Biturbo-V8 und 136-PS-Elektromotor. Dazu kommen eine 14,1-kWh-Batterie, ein Achtgang-PDK und glücklicherweise Allradantrieb. Die Systemleistung liegt nämlich bei fast schon schmerzhaften...