Doping für den Froschkönig

Der Juke Nismo gehört nicht unbedingt zu den schönsten Erscheinungen auf unseren Straßen. Frontscheinwerfer in der Form riesiger Nüstern, dazu schlitzartige Leuchten links und rechts der Motorhaube, welche wie aufgesetzt erscheinen und in unseren Köpfen unweigerlich das Bild eines Froschgesichts hervorrufen. Gepaart mit den kräftigen Backen der Radhäuser, dem angedeuteten Heckdiffusor und dem sportlichen Dachkantenspoiler erweckt der kompakte Crossover-Flitzer so den Eindruck einer mit Aufputschmitteln vollgepumpten Amphibie. Im Inneren setzt sich das gedopte Wesen des Juke Nismo mit roten Kontrastnähten entlang der Lederschalensitze, dem mit Alcantara ummantelteten griffigen Sportlenkrad, einem rot illuminierten Drehzahlmesser und Nismo-Schriftzügen fort. Eine Anleihe aus dem Rallye-Sport spiegelt die rote Markierung am Lenkrad wider, welche die Geradeausstellung der Reifen zeigt. Motordrehmoment, Ladedruck und die aktuell auftretenden G-Kräfte können live auf dem zentralen Display dargestellt werden.

Allrad sei Dank
Angetrieben wird der Crossover von einem 1,6-Liter-Aggregat mit einer Leistung von 200 PS. Dies sind zwar nur zehn Pferdestärken mehr als in der bisher stärksten Juke-Version, dennoch macht der kleine Turbomotor in dem 1.430 Kilogramm leichten Sportzwerg Laune. Übertragen wird die Kraft von einem stufenlosen CVT-Getriebe, das per Gangwahlhebel in sieben fest programmierten Übersetzungen geschaltet werden kann. In den Fahrmodi Eco und Normal fällt die Automatik ...