Schlammcatchen im stärksten Amarok

Der Amarok steht bei VW für Abenteuer, Vielseitigkeit, robuste Technik und Offroad-Kompetenz. Lange gab es den Pick-up nur mit Vierzylinder-Dieselmotoren, die weder dem Gewicht noch dem Einsatzzweck des Amarok wirklich Rechnung getragen haben. Glücklicherweise hat VW das Murren seiner Kunden gehört und bietet nun stattdessen einen V6-Diesel im Amarok an. Wie der Motor sich im rauen Gelände-Einsatz schlägt? Das klärt dieser Test.

9.000 Hektar Offroad-Spaß
Heute ist ein guter Tag: Ich stehe auf dem Weiherhof, eine knappe Stunde vom Frankfurter Flughafen entfernt. Das private Forstunternehmen vereint satte 9.000 Hektar Wald – größer als Liechtenstein! Auf dem gigantischen Areal schlängeln sich 500 Kilometer Waldwege durch die Landschaft. Ach ja: Einen aktiven Steinbruch gibt es hier auch. Perfekt für einen Offroad-Selbstversuch im V6-Amarok also. Das größere Aggregat löste im Amarok Ende 2016 die alten Vierzylinder-Motoren ab, da es zu aufwendig gewesen wäre, diese von der Euro-5- auf die Euro-6-Norm umzuschlüsseln. Der V6-Diesel ist bereits aus diversen Audi-Modellen bekannt und wurde für den Amarok weiter modifiziert: 1,5 Liter mehr Ölvolumen und die Innereien der 272-PS-Version des Motors sollen das im Amarok maximal 224 PS starke Triebwerk haltbarer machen. Immerhin verspricht VW eine Mindestlaufleistung von 300.000 Kilometer.

Solide Technik im V6-Amarok
Schon im Stand spürt man, dass der V6 den Amarok deutlich besser ausfüllt als der für einen Pick-up schon recht kleine V...