Renault Captur TCe 120 nach dem Facelift im Test

Der Jugendkult der Autohersteller nervt. Als im Renault-Werbefilm zum gelifteten Captur mal wieder nur junge, dynamische Leute um den Wagen herumhüpfen, meint ein Kollege: Man sollte mal Senioren zeigen, die mit dem Rollator um das SUV herumstehen. In Wirklichkeit sind SUV-Kunden weder alle blutjung noch steinalt. Wo genau die Stärken und Schwächen bei dem Neuling liegen, haben wir bei unserem Test des Facelift-Captur herausgefunden.

Extrovertierte Optik mit viel Farbe
Der auf dem aktuellen Clio basierende Captur gehört mit 4,12 Meter Länge in die Gruppe der ganz kleinen SUVs: Ford Ecosport, Nissan Juke, Peugeot 2008, Suzuki Vitara und Opel Crossland X sind Konkurrenten, der Audi Q2 tritt im Premiumsegment an. Zu den Besonderheiten des Captur gehört erstens die recht extrovertierte Optik mit viel Farbe und ungewöhnlichen Linien und zweitens die verschiebbare Rückbank. Beides blieb beim Facelift erhalten, die farblichen Möglichkeiten wurden noch erweitert und die Optik aufgefrischt. Hinzu kommen neue technische Extras. Wenn ich mir den Wagen im neuen Orangeton so ansehe, dann traue ich es dem Auto durchaus zu, auch Jüngere anzusprechen.

Neues Klammer-Licht und Bicolor-Lack
Außen gibt es beim Captur nun LED-Tagfahrlicht in C-Form und einen auffälligeren Unterfahrschutz: Damit dieser nicht mehr verdeckt ist, wird das Nummernschild nun auch weiter oben angebracht. Geblieben ist die Seitenoptik, bei der schwarze Teile eine Art Taillierung andeuten. Die seitliche Schutzleiste kan...