Kompakt-SUVs mit Benziner im Test

Stellen Sie sich mal kurz vor, die Menschheit würde nächste Woche von Aliens ausgerottet. Ja, ich weiß, das klingt jetzt ein bisschen derb so als Einstieg, aber machen Sie es einfach mal. Die außerirdischen Kreaturen würden sich nämlich nach unserer erfolgreichen Beseitigung ganz schön wundern. Sie würden sich fragen, warum alle Welt völlig überteuerten Kaffee aus Pappbechern trinkt. Warum der offensichtlich männliche Teil der Bevölkerung so enge Hosen trägt. Und vor allem: Warum die überwältigende Mehrheit der Fortbewegungsmittel aussieht wie Geländewagen, obwohl sie über keine erkennbaren Geländeeigenschaften verfügen. Tja, verehrte Leser: Willkommen im Jahr 2017. Das klassische Familienauto ist jetzt hoch, plastikbeplankt und laut Werbung für jedes Abenteuer zu haben. Hierzulande hat sich das SUV mittlerweile einen Marktanteil von über 25 Prozent erkraxelt. Tendenz: massiv steigend. Vor allem die hier vertretene Klasse der Kompakt-SUVs kann sich ihrer Käuferschaft kaum noch erwehren. Dabei scheint es keine große Rolle zu spielen, ob das eigene Crossover jemals erfährt, wie echter Schlamm aussieht. Hauptsache man sieht gut raus und kann dem armen Teufel am McDrive-Schalter schön von oben herab die Meinung geigen.

Beliebter als veganes Einhorn-Hack
Wir tragen dieser leicht obskuren Entwicklung dahingehend Rechnung, dass drei unserer vier Testkandidaten als Fronttriebler zum großen Vergleich anrücken. Und der Seat Ateca hat nur Allrad, weil zum anvisierten Termin dank einer ...