Alles 1a im A1?

Ziemlich klein und ziemlich teuer: Audi hat den Ort, an dem wir den überarbeiteten A1 testen dürfen, sehr passend ausgesucht. Nicht nur auf das Fürstentum Monaco treffen diese Eigenschaften zu, sondern auch auf Audis Einsteigermodell. Geschadet hat es keinem von beiden: Seit 2010 wurde der A1 gut eine halbe Million Mal unters Volk gebracht, zu den wichtigsten Märkten zählen neben Europa auch China, Japan und Mexiko. Vier von fünf A1-Käufern fahren zum ersten Mal einen Audi. Jetzt gibt es das bei vielen Automarken beliebte Halbzeit-Lifting. Verdient sich der A1 dafür die Note Eins?

Maßarbeit im Fond
Dabei ist die neue Optik keine Überraschung: Bereits im Frühjahr 2014 zeigte der sportliche Audi S1 die scharf geschnittenen Scheinwerfer sowie die geänderte Heckleuchtengrafik, von der ab dem ersten Quartal 2015 auch die A1-Kundschaft profitiert. Hinzu kommen neue Stoßfänger, die den A1 um einige Millimeter verlängern. Zum Tragen kommt das insbesondere bei der fünftürigen Sportback-Version. Hier wurde die B-Säule leicht nach hinten versetzt und das Dach um 80 Millimeter verlängert. Ein gigantisches Raumwunder wird der A1 Sportback dadurch natürlich immer noch nicht, aber es geht im Fond etwas luftiger zu. In meinem Fall bedeutet das, 1,88 Meter Länge durch die recht schmalen hinteren Türöffnungen auf die Rückbank zu verfrachten. Über dem Kopf bleibt jetzt mehr Luft, falls der Vordermann seinen Sitz im normalen Maß verschiebt, fühlen sich auch die Beine hinter der Lehne wohl.

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