Die erste Hälfte des Jahres 2024 ist schon bald vorbei. Im Zuge des Frühjahrs haben unzählige Autohersteller frische Neuheiten vorgestellt, um die Kundschaft zum Kauf zu animieren. Wir wollen Ihnen zeigen, was alles vorgestellt worden ist. Voraussetzung: Es muss hierzulande erhältlich sein und über ein leichtes Upgrade hinausgehen. 

Allerdings sind die Grenzen zwischen Facelift und Modellpflege immer öfter fließend, etwa weil der Gesetzgeber immer mehr Assistenzsysteme in Serie vorschreibt. Es zeigt sich aber auch, dass auch 2024 längst nicht alle Neuheiten zwangsläufig Elektroautos sind. Hier die Marken in der Übersicht, per Mausklick können Sie schnell zu Ihrem bevorzugten Anbieter wechseln:

Abarth

Bildergalerie: Abarth 600e (2024)

Anlässlich des 75. Geburtstags der Marke macht Abarth seinen Fans ein besonderes Geschenk: Den 600e Scorpionissima. Mit diesem Sondermodell startet das bisher stärkste Serienfahrzeug von Abarth: Es kommt mit 177 kW (240 PS), einem exklusiven mechanischen Sperrdifferential und Hochleistungsreifen, die in der Formel E entwickelt wurden. Zum Preis schweigt sich Marke noch aus.

Alfa Romeo

Bildergalerie: Alfa Romeo Junior (ehemals Milano, 2024)

Aus Milano wurde Junior: Dahinter verbirgt sich das neue Einstiegsmodell der Marke Alfa Romeo. Mit 4,17 Meter ist der Alfa Romeo Junior bis auf wenige Millimeter genauso lang wie der Fiat 600 Elektro. Beiden teilen sich die Technik und den Produktionsstandort in Polen (deshalb auch die Umbenennung). Kunden können zwischen einem Benziner mit Mildhybrid-Unterstützung und einem Elektroantrieb wählen. Genau gesagt, sind es sogar zwei Elektroantriebe: Neben dem 115-kW-Motor ist hier auch das 177-kW-Aggregat erhältlich. Der Mildhybrid mit 115 kW (136 PS) Leistung startet bei 29.500 Euro. Verkaufsstart? Juni 2024.

Aston Martin

Bildergalerie: Aston Martin Vantage (2024)

Die aktuelle Generation des Aston Martin Vantage ist seit 2018 auf dem Markt. Nach sechs Jahren war es demnach Zeit für ein umfangreiches Update. Der von Mercedes-AMG stammende 4,0-Liter-V8-Motor im Vantage leistet jetzt gewaltige 665 PS – also 155 PS mehr als im alten Standard-Modell. Die Auslieferungen beginnen im 2. Quartal 2024, und auch die Preise werden wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt bekannt gegeben.

Audi

Bildergalerie: Audi A3 (2024)

Das Facelift des Audi A3 ist fertig. A3 Sportback und A3 Limousine erhalten gut dreieinhalb Jahre nach Marktstart eine Auffrischung. Und ein gänzlich neues Modell kredenzen uns die Ingolstädter ebenfalls: Mit dem A3 allstreet will man auf der Crossover-Welle mitschwimmen. Vorne erblicken wir bei der A3-Baureihe einen neu geformten Singleframe-Grill, der etwas flacher und breiter daherkommt, als bisher. Außerdem gibt es neue Schürzen. 

Zum Bestellstart im März fahren die A3 mit dem 150 PS starken 1,5-Liter-Benziner (35 TFSI) und dem ebenfalls 150 PS starken 2,0-Liter-Diesel (35 TDI) vor. Beide mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Beim Benziner wird es dann auch ein 6-Gang-Schaltgetriebe geben. Preis: ab 31.300 Euro. Weitere reine Verbrenner-Varianten folgen laut Audi im zweiten Quartal 2024. Ende des Jahres kommt dann auch ein Plug-in-Hybrid.

Im Zuge des Facelifts erhielt der sportliche S3 ein technisches Upgrade, das die Freunde der Fahrdynamik verzücken dürfte: Neben der Leistungssteigerung auf 333 PS darf er künftig auch mit dem wesentlich agileren Torque-Splitter-Allrad auftrumpfen, den wir unter anderem Vom Golf R und dem großen Bruder RS 3 kennen.

Bildergalerie: Audi Q7 (2024)

Audi präsentiert die neuesten Modelle der Q7- und Q8-Reihe mit weiterentwickelter Plug-in-Hybrid-Technologie. Die Fahrzeuge verfügen über einen 3,0-Liter-V6-Ottomotor und einen Elektromotor, ergänzt durch eine neu entwickelte Batterie, die eine rein elektrische WLTP-Reichweite von bis zu 90 Kilometern ermöglicht. Seit Ende April 2024 sind die neuen Modelle bestellbar. Billig ist der ganze Spaß erwartungsgemäß nicht. Die Preise beginnen bei 85.500 Euro für den Q7 55 TFSI e und bei 92.900 Euro für den Q8 55 TFSI e.

Bildergalerie: Audi RS 6 Avant GT (2024)

Der Audi RS 6 Avant der aktuellen Generation biegt so langsam auf die Zielgerade seines Lebens ein. Deshalb kommt aus den Böllinger Höfen in Neckarsulm jetzt der ultimative Kraft-Kombi. Sein Name: Audi RS 6 Avant GT. In limitierter Auflage mit mehr Leistung zum deutlich sechsstelligen Preis. Die Leistung des neuen RS 6 Avant GT liegt bei 463 kW (630 PS), sein maximales Drehmoment beträgt 850 Newtonmeter. Exakt 219.355 Euro ruft Audi für den RS 6 Avant GT in Deutschland auf. Die Auslieferungen beginnen im zweiten Quartal 2024.

BMW

Bildergalerie: BMW 4er Gran Coupe (2024)

Die BMW 4er-Reihe bekommt sukzessive ein Facelift, markenintern LCI genannt.  Coupé und Cabrio waren Anfang 2024 dran, jetzt folgt das Gran Coupé – mit und ohne Verbrenner.

Es gibt einen überarbeiteten Nierengrill, der trotzdem ziemlich monströs bleibt. Dazu spendiert der Hersteller eine neue Struktur für die LED-Scheinwerfer. Das geliftete 4er Gran Coupé wird im Juli 2024 auf den Markt kommen. M4 Coupé und Cabrio bekommen als Competition mit Allrad 20 PS mehr Leistung.

Bildergalerie: BMW X3 (2024) mit Tarnung

Das Nachfolgemodell des BMW X3 (intern G45) steht kurz vor der offiziellen Vorstellung. Bilder von getarnten Prototypen zeigen die Plug-in-Hybrid- und M Performance-Derivate. Das heißere Modell wird mit einer Vierfach-Auspuffanlage ausgestattet sein. Ein Merkmal, das bisher den eigentlichen M-Fahrzeugen vorbehalten war.

Bildergalerie: BMW 5er Touring (2024)

Ohne einen Kombi ist keine 5er-Reihe komplett. So auch beim neuen BMW 5er alias G60, zu dem sich nun der Touring (G61) gesellt. Erstmals gibt es auch einen rein elektrischen i5 Touring. Der neue BMW 5er/i5 Touring ist natürlich keine echte Überraschung, da er bis zur B-Säule der Limousine gleicht. Eine flexible Antriebsarchitektur ermöglicht die Produktion von Modellvarianten mit Benzin- und Dieselmotoren, Plug-in-Hybrid-Systemen und rein elektrischem Antrieb auf einer gemeinsamen Fertigungslinie im BMW-Werk Dingolfing.

Unabhängig von ihrer Antriebstechnik verfügen alle Varianten des neuen BMW 5er Touring über ein Gepäckraumvolumen, das sich von 570 auf bis zu 1.700 Liter erweitern lässt. Die Markteinführung in Deutschland (und Europa) beginnt am 25. Mai 2024. Die Preise beginnen hierzulande bei 61.750 Euro für den 520d, mit Allrad werden dafür 64.350 Euro aufgerufen. Der i5 Touring variiert zwischen 72.200 Euro (eDrive40) und 101.500 Euro (M60 xDrive).

BYD

Bildergalerie: BYD Seal U (2024) im Test

Etwas gegen den aktuellen Trend ist das Angebot von BYD vorerst arm an SUVs. Lediglich der Atto 3 repräsentiert aktuell unter drei Limousinen die Fahrzeuge mit erhöhter Sitzposition. Nun kommt aber der Seal U. Ein 4,79 Meter langes, 1,89 Meter breites und 1,67 Meter hohes Mittelklassemodell mit einem Radstand von 2,77 Metern und einem 552 Liter fassenden Kofferraum.

Der BYD Seal U wird mit einer 71,8-kWh-Batterie oder einem 87-kWh-Akku sowie einem 218-PS-Motor ausgestattet sein. Preislich wird es interessant: Der Utility-Seal startet bei 41.990 Euro. Mit absolut voller Hütte (man kann wirklich nichts mehr dazu bestellen) und großem Akku sind es 44.990 Euro.

Citroën

Bildergalerie: Citroën C3 (2024)

Citroën bringt eine neuen preisgünstigen Kleinwagen in Gestalt des 4,01 Meter langen C3.  Los geht es künftig bei 14.990 Euro für den C3 You mit 101-PS-Benziner, Klimaanlage und Parkpiepser hinten. Die Auslieferungen beginnen im Sommer und später soll noch eine Hybrid-Version folgen. Den neuen C3 soll es ab 2025 auch rein elektrisch in einer Basisversion für knapp unter 20.000 Euro geben. 

Bildergalerie: Citroën C3 Aircross (2024)

Als großen Bruder des C3 schickt Citroën den C3 Aircross ins Rennen. Beide basieren auf der gleichen Smart-Car-Plattform, die Flexibilität und Kosteneffizienz des Antriebsstrangs ermöglicht. Der brandneue C3 Aircross kommt auf eine Länge von 4,39 Metern und bietet mehr Platz im Innenraum. Optional gibt es zwei klappbare Sitze im Kofferraum, die den Aircross zum Siebensitzer machen. Weitere Infos, etwa zu den Antrieben, sollen im Sommer 2024 folgen.

Cupra

Bildergalerie: Cupra Leon (2024)

Während bei Seat nach wie vor eher Stillstand in Sachen Neuvorstellungen herrscht, frischt Cupra munter die Modellpalette auf. Jetzt in Form von Facelifts für den Leon und den Formentor. Optisch ändern sich bei den Modellen dabei allerdings nur Kleinigkeiten. Dafür gibt es aber mehr Leistung. 333 PS um genau zu sein. Egal ob man sich künftig für den Fünftürer, den Kombi oder das SUV entscheidet. Ab wann die neuen Modelle bestellbar sein werden? Dazu schweigt sich Cupra aktuell noch aus. Genauso verhält es sich mit den Preisen.

Dacia

Bildergalerie: Dacia Spring (2024)

Wer ein reines Elektroauto unter 20.000 Euro sucht, wird aktuell nur bei Dacia fündig. Und zwar in Gestalt des jüngst überarbeiteten Spring. Marktstart war bereits am 16. April. Nach wie vor gibt es den Dacia Spring in zwei Motorisierungen, die 33 bzw. 45 kW leisten. Auch an der Batterie mit 27 kWh brutto ändert sich nichts. Neben den Ausstattungen Essential und Extreme gibt es nun aber auch noch die Version Expression. Preisspanne: Zwischen 16.900 und 19.900 Euro.

Bildergalerie: Dacia Duster (2024)

Ein SUV unter 20.000 Euro? Schwierig, aber bei Dacia machbar. Einziger Duster unter 20.000 Euro ist künftig tatsächlich nur der Eco-G 100 mit Benzin/LPG-Antrieb mit manuellem Sechsgang-Getriebe in der Basisversion "Essential" für 18.950 Euro. Diese gibt es auch nur mit besagtem Aggregat. Wer den 130-PS-Turbobenziner, Allrad oder Hybrid möchte, ist erst ab Expression und mindestens 22.150 Euro dabei. Einen Diesel gibt es im neuen Duster nicht mehr.

Ferrari

Bildergalerie: Ferrari 12Cilindri (2024)

Beim 12Cilindri handelt es sich um den Nachfolger des 812 Superfast, den Ferrari nun in Form eines Coupés und eines Spiders enthüllt hat. Und wie der Name schon sagt, dreht sich alles um den Motor. Einen Zwölfzylinder. Ohne Turbos. Ohne Elektrifizierung. Das 6,5-Liter-V12-Aggregat ist die jüngste Weiterentwicklung des F140-Motors von Ferrari, der erstmals vor zwei Jahrzehnten im Enzo eingesetzt wurde. Hier leistet er 830 PS bei 9.250 U/min und ein Drehmoment von 678 Nm bei 7.250 U/min. 

Der Ferrari 12Cilindri kostet als Coupé in Italien mindestens 395.000 Euro. Der Spider ist mit mindestens 435.000 Euro noch einmal etwas teurer. So ähnlich dürften sich die Zahlen auch in Deutschland lesen.

Fiat

Bildergalerie: Fiat Pandina (2024)

Laut Fiat wird der Panda mit Verbrenner noch bis 2027 weitergebaut. Zu diesem Zweck bekommt der Kleinwagen einen neuen Namen und wird technisch aufgewertet, optisch ändert sich praktisch nichts. Das hätte zu hohe Kosten erfordert und den Panda alias Pandina zu sehr verteuert. Motorenseitig bleibt es beim Mildhybrid-Saugbenziner mit 70 PS.

Der Fiat Pandina wird ab Sommer 2024 in vielen europäischen Ländern erhältlich sein, darunter auch in Deutschland. Zum Preis äußert sich Fiat noch nicht. Bislang startet das Basismodell in Deutschland bei 14.990 Euro.

Ford

Bildergalerie: Ford Tourneo Connect PHEV (2024)

Seit der aktuellen Generation teilen sich der VW Caddy und der Ford Tourneo Connect die Plattform. Beide basieren auf dem MQB evo des Konzerns aus Wolfsburg. Teilelektrifizierte Antriebe fehlten in den familienfreundlichen Hochdachkombis allerdings bislang. Ford legt jetzt unter der Haube vor beziehungsweise nach und bringt den Tourneo Connect PHEV mit bis zu 110 km elektrischer Reichweite.

Die PHEV-Version des fünfsitzigen Tourneo Connect (der Antrieb ist auch für den Grand Tourneo Connect mit verlängertem Radstand und Platz für bis zu sieben Passagiere erhältlich) rundet also die Elektrifizierung der neuen Tourneo-Modellpalette in Europa ab. Er kommt voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres auf den Markt. Bestellungen nehmen die Ford-Partner ab Sommer 2024 entgegen.

Bildergalerie: Ford Puma (2024)

Ford überarbeitet den beliebten Puma. Das kleine SUV bekommt Design-Anpassungen im Außenbereich, mehr Technik sowie einen umfassend renovierten Innenraum. Und darüber hinaus wird auch noch der Elektro-Puma angekündigt – aber noch nicht vorgestellt. Los geht's künftig bei 28.900 Euro. Damit bleibt der Hersteller unter der kritischen 30.000-Euro-Marke, hebt die Preise aber trotzdem dezent an. Der Basispreis steigt also von 27.400 Euro um exakt 1.500 Euro.

Honda

Bildergalerie: Honda CR-V e:PHEV (2024) im Test

Die sechste Generation des Honda CR-V wurde im vergangenen Herbst mit der Neuheit des Doppelhybrid-Antriebsstrangs vorgestellt, der erstmals auch eine Plug-in-Variante umfasst. Die Abmessungen sind großzügig. Die Länge beträgt rund 4,70 Meter, die Breite 1,86 Meter und die Höhe 1,68 Meter. Das Kofferraumvolumen reicht von 587 bis über 600 Liter, am geräumigsten ist interessanterweise die Plug-in-Variante. Die Preise beginnen bei 49.600 Euro.

Hyundai

Bildergalerie: Hyundai Tucson Facelift (2024)

2023 wurden mehr als 158.000 Einheiten des Tucson in Europa abgesetzt. Da Hyundai offensichtlich Interesse daran hat, das dies so bleibt, gibt es jetzt ein ungewöhnlich umfangreiches Facelift. Im Prinzip erhält der Tucson mit der Überarbeitung einen komplett neuen Innenraum inklusive neu gestaltetem Armaturenbrett und zweier 12,3-Zoll-Displays im Stile des Ioniq 5.

Eine kleine Überraschung über die sich vor allem Freunde des Selbstzünders freuen werden: Hyundai bringt tatsächlich den Diesel zurück. Der 1.6 CRDi 48-Volt-Mildhybrid war ja im Oktober 2023 aus dem Programm genommen worden, jetzt feiert das 136-PS-Aggregat Wiederauferstehung.

Als weitere neue Variante folgt im Laufe des Jahres der PHEV mit Vorderradantrieb. Der überarbeitete Hyundai Tucson rollt "im späten Frühjahr" zu den Händlern.

Bildergalerie: Hyundai i30 (2024) und Hyundai i30 Kombi (2024)

Viele Autohersteller überarbeiten ihre älteren Modelle im Programm, um sie weiterhin in Europa verkaufen zu können. Ab dem 7. Juli 2024 müssen alle Neuzulassungen in der EU zwingend diverse Assistenzsysteme an Bord haben. Darunter eine Tempolimitwarnung inklusive Verkehrszeichenerkennung.

Und so verpasst auch Hyundai seinem Golf-Gegner i30 ein Facelift. Seit 2017 ist die dritte Generation des i30 auf dem Markt. Die erfolgreiche Kompaktreihe startet als Fünftürer und Kombi mit aktualisiertem Design und modifizierter Technik ins neue Modelljahr.Die Produktion des neuen i30 beginnt im April 2024 im tschechischen Hyundai-Werk in Nosovice, zu den Händlern rollt das neue Modell voraussichtlich im Juni. Gegen Ende des Jahres wird der i30 N auslaufen.

Bildergalerie: Hyundai Bayon (2024)

Mit genau 2.893 Neuzulassungen im Jahr 2023 spielt der Bayon im deutschen Hyundai-Portfolio eine eher untergeordnete Rolle. Zum Vergleich: Vom etwas größeren Kona konnte der Hersteller im gleichen Zeitraum 23.207 Stück absetzen. Damit der Bayon trotzdem irgendwie attraktiver wird, ist es jetzt Zeit für ein Facelift. Nach drei Jahren erhält das kleine SUV einen neuen Look im Kona-Design und Updates für den Innenraum. An der Motorenpalette ändert sich nichts.

Ineos

Bildergalerie: Ineos Fusilier

Ineos Automotive hat sich einen Namen mit dem Grenadier gemacht, jenen Geländewagen, den so mancher für den wahren Nachfolger des Land Rover Defender hält. Jetzt hat man das dritte Modell im Angebot vorgestellt – den Ineos Fusilier. Der neue Geländewagen bietet zwei Antriebsoptionen, um die Bedürfnisse der Verbraucher in aller Welt zu erfüllen: einen vollelektrischen Antrieb und einen Elektroantrieb mit Range-Extender. Das Fahrzeug ist etwas kleiner als der Grenadier. Einzelheiten sowie der Zeitplan für die Markteinführung sollen im Herbst 2024 folgen.

Kia

Bildergalerie: Kia Picanto (2024)

Kennen Sie den vorherigen Kia Picanto? Dann vergessen Sie ihn. Denn der 3,60 Meter kurze Stadtflitzer ändert sich radikal. Angefangen beim Design: Der Stoßfänger wurde komplett neu gestaltet. Er ist jetzt viel aggressiver und nimmt sowohl den charakteristischen "Tigernase"-Kühlergrill sowie die LED-Beleuchtung auf. Auch am Heck sind die Linien vertikaler und schärfer geworden. Dadurch soll der Picanto breiter und stämmiger auf der Straße wirken.

Schon die Basisausführung Edition 7, die für die Einstiegsmotorisierung 1.0 mit Schaltgetriebe erhältlich ist und ab 16.690 Euro kostet, bietet serienmäßig neben Navigation, Klimaanlage und einigen Assistenzsystemen unter anderem eine Instrumenteneinheit mit 10,7-cm-Display, eine Rückfahrkamera und Parksensoren hinten.

Lamborghini

Bildergalerie: Lamborghini Urus SE

Das leistungsstärkste und technologisch beste SUV aller Zeiten: Das ist der Anspruch des neuen Lamborghini Urus SE, des ersten Plug-in-Hybrid-SUV der italienischen Audi-Tochter. Leistung? 800 PS. Der SE verfügt über aktualisierte Linien, wobei die Frontpartie mit einer neuen Motorhaube und generell mit Stilelementen aus dem Revuelto ausgestattet ist.

Wie viel wird all das kosten? Lamborghini äußert sich noch nicht zu den Preisen. Aber wir werden nicht lange warten müssen, um es herauszufinden, da der Urus SE in den kommenden Monaten zu den Händlern kommen wird.

Lexus

Bildergalerie: Lexus LBX (2023)

Der Lexus LBX ist 4.190 mm lang, 1.825 mm breit und 1.545 mm hoch und hat einen Radstand von 2.580 mm. Das edle Geschwisterlein des Toyota Yaris Cross gibt es in gleich fünf verschiedenen Ausstattungslinien, wobei dieser Begriff von Lexus nun durch die Bezeichnung "Atmospheres" ersetzt wird. Außerdem kann man vier der fünf "Atmospheres" mit Vorderrad- oder Allradantrieb ordern. Die Basis gibt es ausschließlich frontgetrieben.

Und genau so startet der LBX ab 32.990 Euro. Allradantrieb kostet je nach Trimmlevel zwischen 2.200 und 3.500 Euro Aufpreis. Teuerster LBX ist der "Cool" mit Allrad ab 46.890 Euro. Die ersten Auslieferungen starten im Juni. 

Maserati

Bildergalerie: 2024 Maserati GranCabrio Folgore

Nach dem GranTurismo Folgore und dem Grecale Folgore komplettiert das GranCabrio Folgore das Elektro-Angebot von Maserati. Viele Infos gibt es nich nicht. Medienberichten zufolge erhält das Cabrio den gleichen Antrieb wie der elektrische GranTurismo: Drei Permanentmagnet-Motoren – einer vorne und zwei hinten – liefern jeweils 300 kW, doch die Gesamtleistung wird wie beim GranTurismo auf 560 kW beschränkt. 

Mazda

Bildergalerie: Mazda CX-80 (2024)

Mazda präsentiert nach dem Erfolg des CX-60 ein noch größeres SUV auf gleicher Basis. Sein Name: CX-80. Dabei basiert der CX-80 auf der Technik des CX-60. Und er übernimmt auch weitestgehend dessen Design. Aber die Abmessungen und Proportionen hat man überarbeitet, um das Modell geräumiger für eine dritte Sitzreiche zu machen.

Zur Wahl stehen zwei Antriebe: ein Plug-in-Hybrid mit einer Elektro-Reichweite von 60 km und ein 3,3-Liter-Reihensechszylinder-Diesel mit 254 PS. Die Preise für den neuen Mazda CX-80 beginnen derzeit bei 55.350 Euro für den e-Skyactiv PHEV Exclusive-Line. Der Mehrpreis zum ausstattungs- und antriebsseitig vergleichbaren Mazda CX-60 beträgt somit 4.500 Euro.

Mercedes-Benz

Bildergalerie: Mercedes G-Klasse (2024)

Trotz Facelift bleibt der Mercedes G-Klasse ihr eckiger Auftritt erhalten. Neu ist der Kühlergrill mit vier statt bislang drei horizontalen Lamellen. Darüber hinaus gibt es an Front und Heck neu designte Stoßfänger, wobei die vorderen eine neue Gitteroptik erhalten.

Im künftigen Mercedes G 500 kommt ein 3,0-Liter-Sechszylinder-Reihenmotor mit doppelter Aufladung durch einen Abgasturbolader und einen elektrischen Zusatzverdichter zum Einsatz. Der Benziner leistet 330 kW (449 PS). Ganz neu ist zudem der rein elektrische G 580. Die vier Elektromotoren (einer pro Rad) sind am Leiterrahmen befestigt und treiben die Räder über kurze Antriebswellen an. Sie bieten viermal 108 gleich 432 kW. Der Strom kommt aus einem 116-kWh-Akku, der für Reichweiten bis 473 km sorgt. Die gut ausgestattete Edition One kostet 192.524 Euro, die Serienversion wird mit 142.622 Euro deutlich günstiger. 

Bildergalerie: Mercedes-Benz CLE Cabriolet (2024)

Mercedes hat das CLE Cabriolet vorgestellt. Eine offene Version des CLE Coupés mit versenkbarem Stoffdach, mit dem es eigentlich fast alle Details teilt. Von der Mechanik bis zum Design. Aber man hat natürlich die Möglichkeit, mit dem Wind in den Haaren oder der Sonne auf der Glatze zu fahren. Der offene CLE kann seit April bestellt werden. Die Preise beginnen bei 66.402 Euro für das Modell mit dem 204 PS starken Benziner ohne Allrad.

422 PS und 500 Nm Drehmoment, ein 9-Gang-AMG-Speedshift-MCT und Hinterradantrieb, 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Klingt alles soweit ganz gut, oder? Und trotzdem wird jetzt der eine oder andere die Nase rümpfen, denn diese Werte gehören zum neuen Mercedes-AMG GT 43 Coupé, der nun mit einem 48-Volt-mildhybrisierten 2,0-Liter-Vierzylinder vorgestellt wurde.

Bildergalerie: Mercedes-AMG GT 63 S E Performance (2024)

Am anderen Ende der GT-Palette rangiert der GT 63 S E Performance. Der Antrieb kombiniert den AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor an der Vorderachse mit einer Electric Drive Unit an der Hinterachse. Sie integriert einen 150 kW (204 PS) starken, permanent erregten Synchron-Elektromotor mit einem elektrisch geschalteten Zweigang-Getriebe sowie einem mechanischen Hinterachs-Sperrdifferenzial.

Bildergalerie: 2025 Mercedes EQS

Der Mercedes EQS bekommt künftig den Stern auf der Haube. An die S-Klasse erinnert der neue Grill mit horizontalen Chrom-Elementen, auch wenn Letztere hier flächenbündig eingearbeitet sind. Beides ist künftig serienmäßig bei der Electric Art Line, also der normalen Optik. Der EQS erhält zudem eine größere Batterie mit 118 statt 108 kWh Speicherkapazität, sie ermöglicht bis zu 816 Kilometer elektrische Reichweite. Die Preise für alle fünf Motorisierungen bleiben unverändert: So kostet die Basisversion wie gehabt 109.551 Euro. 

MG

Bildergalerie: MG3 Hybrid+ (2024)

MG überrascht mit einem neuen Hybrid-Kleinwagen, dem 3 Hybrid+. Er ist 4,11 Meter lang. Man setzt auf die Kombination aus einem 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 102 PS/128 Nm, einem Elektromotor mit 136 PS/250 Nm und einem zusätzlichen Generator. Mit einer Systemleistung von 194 PS ist der MG-Hybrid deutlich potenter als die Hybrid-Varianten von Clio und Yaris.

In Deutschland wird es den MG3 ab Mai 2024 in drei Ausstattungsvarianten geben. Zur Serienausstattung zählen LED-Scheinwerfer, ein Navigationssystem und die übliche Smartphone-Integration über Android Auto/Apple CarPlay. Dazu gibt es sieben Jahre/150.000 Kilometer Garantie. Und das ab 19.990 Euro.

Mini

Bildergalerie: Mini Cooper S (2024)

Seit der IAA 2023 in München stand bei Mini der neue Dreitürer im Mittelpunkt. Allerdings nur die vollelektrische Version. Jetzt reicht die Marke klassische Verbrenner nach. Konkret: Zwei Turbobenziner in verschiedenen Leistungsstufen: 150 kW (204 PS) beim Vierzylinder-Motor des Mini Cooper S, und 115 kW (156 PS) beim Dreizylinder des Cooper C.Der neue Mini Cooper C ist in Deutschland ab 28.900 Euro (brutto) und der Cooper S ab 32.900 Euro (brutto) erhältlich.

Bildergalerie: Mini Aceman SE (2024)

Von den Maßen her ist der neue Mini Aceman nicht weit von einem Kleinwagen entfernt. Wie der Countryman hat der Aceman stets fünf Türen und fünf Sitze. Größenmäßig liegt er zwischen Cooper und Countryman, zielt aber mit 4,07 Meter auch auf den bisherigen Mini Fünftürer. Der Mini Aceman ist vorerst ausschließlich mit batterieelektrischem Antrieb erhältlich. Zur Markteinführung gibt es die Varianten Aceman E und Aceman SE.

Die Markteinführung für den Aceman ist für den Herbst 2024 geplant. Die Preise beginnen bei 34.900 Euro; beide Versionen liegen genau 2.000 Euro über dem Cooper.

Mitsubishi

Bildergalerie: Mitsubishi ASX (2024)

Beim aktuellen Mitsubishi ASX handelt es sich weitestgehend um einen Renault Captur. Und da der Captur ein Facelift bekommen hat (siehe unten), musste nun auch der ASX unters Messer. Es bleibt bei einer Länge von 4,23 Meter, ebenso bei Benzinern mitsamt einem Vollhybrid. Der neue ASX wird ab Mai produziert und soll im Juni 2024 zu den Händlern kommen. Preise gibt es noch keine.

Nissan

Bildergalerie: Nissan Juke (2024)

Nissan frischt den Juke auf. Auffälligste Merkmale des Facelifts sind dabei sicherlich die neue und sehr gelbe Lackfarbe sowie ein neues Infotainment-System für den Innenraum. Der Juke ist ab sofort zu Preisen ab 24.790 Euro (Nissan Juke 1.0 DIG-T 84 kW mit 6-Gang Schaltgetriebe) bestellbar. Die neben dem Dreizylinder-Turbobenziner erhältliche Hybridversion beginnt künftig bei 29.490 Euro und wird damit 500 Euro günstiger.

Bildergalerie: Nissan Qashqai (2024)

Drei Jahre nach dem Start überarbeitet Nissan den aktuellen Qashqai. Die Front mit den schmaleren LED-Scheinwerfern und Tagfahrleuchten sowie dem großen Trapez-Kühlergrill erinnert nun noch stärker an das Elektro-Crossover der Marke, den Ariya. Am Heck ändert sich nur das Innendesign der Rückleuchten. Die Antriebsstränge werden unverändert vom Vor-Facelift-Modell übernommen. Die Preisliste für den neuen Nissan Qashqai wurde noch nicht veröffentlicht, aber er wird offenbar einen höheren Einstiegspreis haben als sein Vorgänger.

Opel

Bildergalerie: Opel Frontera (2024)

Mit dem Opel Frontera kehrt ein Name aus den 1990er-Jahren zurück. Doch der neue und der alte Frontera haben ansonsten nichts gemeinsam. Mit aufgestellten Rücksitzen finden mehr als 460 Liter an Gepäck im Kofferraum Platz. Werden die Sitze umgeklappt (das 60:40-Verhältnis gibt es nur optional), erhöht sich das Volumen auf bis zu 1.600 Liter. 

Bei den Antrieben kann man zwischen einer vollelektrischen Variante und Motoren mit 48-Volt-Hybrid-Technologie wählen. Offizielle Zahlen dazu gibt es zwar noch nicht, aber es sollte ein Blick in Richtung des elektrischen Schwestermodells Citroën e-C3 und beispielsweise des Opel Corsa mit 48V-Antrieben genügen, um hier alle möglichen Fragen zu beantworten.

Bildergalerie: Opel Grandland (2024)

Opel will ab 2028 nur noch Elektroautos bauen. Das ist in vier Jahren. Es ist also Eile geboten. Aber die neuen E-Auto-Plattformen von Stellantis liegen schon bereit. Also Vorhang auf für den neuen Opel Grandland, der in seiner neuen Genration künftig auch vollelektrisch und mit brandneuer Architektur auf Kundenfang gehen darf. Wieso "auch"? Ganz einfach, weil das Modell trotzdem noch mit MHEV- und PHEV-Antrieb angeboten werden soll.

Der neue Grandland ist 173 Millimeter länger, 19 Millimeter höher und 64 Millimeter breiter als sein Vorgänger geworden. Daraus summieren sich folgende Zahlen: 4.650 x 1.905 x 1.660 mm (Länge x Breite x Höhe). Ein Datum der Markteinführung oder Preise nennt der Hersteller noch nicht. Bei den Händlern werden wir das Fahrzeug vermutlich im späten Sommer oder frühen Herbst sehen. Die Preise für den Grandland Electric dürften bei rund 50.000 Euro starten.

Bildergalerie: Opel Corsa (2024) mit 48-Volt-Hybrid-Antrieb

Opel bietet den Kleinwagenbestseller Corsa aktuell mit Benzinmotor oder gleich vollelektrisch an. Dazwischen gab es bislang nichts. Doch nun reichen die Rüsselsheimer einen 48-Volt-Hybrid-Antrieb in zwei Versionen mit je einem 21-kW-Elektromotor sowie einem 6-Gang-DSG nach. Preis? Ab 26.100 Euro.

Peugeot

Bildergalerie: Peugeot e-5008 (2024)

Wie bei den Vorgängermodellen mit Verbrenner stellt der Peugeot E-5008 die Langversion des E-3008 dar. Der Radstand ist länger, wodurch Platz für eine dritte Sitzreihe ist. Hinzu kommt, dass der E-5008 ein echtes SUV ist, kein Coupé-SUV wie der kleine Bruder.

Der Peugeot E-5008 ist wie der E-3008 in den Ausstattungen Allure und GT erhältlich. Das Auto kommt im Herbst 2024 auf den Markt. Außer den drei Elektroversionen wird noch ein Mildhybridantrieb angeboten. Zudem wird ein Plug-In-Hybrid angekündigt, der einen 92 kW (125 PS) starken Elektromotor mit einem 110 kW (150 PS) starken Benziner kombiniert und 80 km rein elektrisch fahren soll.

Polestar

Bildergalerie: Polestar 4

Der Polestar 4 wurde bereits im April 2023 vorgestellt. Das 4,84 Meter lange Coupé-SUV der Mittelklasse liegt von der Karosserie her zwischen der Limousine Polestar 2 und dem SUV Polestar 3. Zu den Besonderheiten gehört, dass das Auto keine Heckscheibe, sondern nur eine nach hinten gerichtete Kamera auf dem Dach besitzt. Das Bild wird im Innenspiegel gezeigt, der alternativ auch die Fondpassagiere zeigt.

Die Preise beginnen bei 61.900 Euro; sie erscheinen auch schon im Konfigurator. Der Produktionsstart für die europäischen Märkte ist für Mitte 2024 geplant, die ersten Auslieferungen werden für August erwartet.

Porsche

Bildergalerie: Porsche Panamera (2024)

Sagen Sie Hallo zum neuen Porsche Panamera. Auf den ersten Blick mag der Große aussehen, wie ein umfangreich aufgebrezeltes Facelift. Aber in Zuffenhausen spricht man von einer komplett neuen, dritten Generation. Zum Start der neuen Baureihe wird es zwei Antriebsvarianten geben. Es handelt sich um die Basis und das Topmodell. Panamera und Panamera 4 fahren mit einer aufgefrischten Version des 2,9-Liter-Biturbo-V6 vor. Verbesserungen bei Ladedruck, Einspritzung und Zündzeitpunkten heben die Leistung von 330 auf 353 PS an. 

Der Boss im Portfolio ist weiterhin ein Plug-in-Hybrid. Der Panamera Turbo E-Hybrid kommt allerdings nicht an die heftigen 739 PS des neuen Cayenne Turbo E-Hybrid heran. Die Kundschaft dürfte auch mit den angebotenen 680 PS und 930 Nm leben können. Die Auslieferungen begannen im März 2024. Die Preise starten bei 107.800 Euro für den 353-PS-Benziner. Die Allradversion ist ab 111.900 Euro zu haben. Der Panamera Turbo E-Hybrid ist ab 192.500 Euro zu haben. 

Bildergalerie: Porsche Macan Elektro (2024)

Der aktuelle Porsche Macan mit Verbrenner wird wegen der Cybersicherheits-Richtlinie der EU nur noch bis zum Sommer 2024 verkauft. Den Nachfolger gibt es nur noch mit Elektroantrieb. Technische Basis ist die neue Premium Platform Electric mit 800-Volt-System, die auch den Audi Q6 e-tron sowie den A6 e-tron trägt. 

Gebaut wird der Elektro-Macan im Porsche-Werk Leipzig. Zum Start im Herbst werden die Versionen Porsche Macan 4 Electric und Porsche Macan Turbo Electric angeboten. Beide haben Allradantrieb und eine 95-kWh-Batterie. Sie sind auch bereits konfigurierbar. Den Macan 4 mit 300-kW-Allradantrieb gibt es ab rund 84.000 Euro. Der Macan Turbo mit serienmäßiger Luftfederung für rund 115.000 Euro ist allerdings deutlich teurer als das Spitzenmodell des Verbrenners.

Bildergalerie: Porsche Taycan (2024)

Vier Jahre nach seiner Markteinführung erhält der Porsche Taycan ein technisches Update. Neben dem normalen Taycan (von Porsche auch "Sportlimousine" genannt) sind auch die Kombivarianten Sport Turismo und Cross Turismo betroffen. Verbessert wurden neben der Antriebsleistung vor allem die Ladeeigenschaften sowie die Reichweite.

Das Basismodell mit Heckantrieb wird um 60 kW stärker, das Topmodell Turbo S dagegen um 130 kW. So bringt der Turbo S statt 560 nun stolze 700 kW. Die Preise des Facelift-Taycan beginnen bei 105.530 Euro.

Renault

Bildergalerie: Renault 5 E-Tech Electric 2024 Live

Neuheiten-Offensive bei Renault: Unbestrittenes Highlight ist der vollelektrische 5 E-Tech Electric im Retro-Design. Den Elektro-Kleinwagen gibt es überraschenderweise gleich in drei Motorisierungen und mit zwei verschiedenen Batterien. Bestellen kann man den Neuling ab diesem Sommer, die Auslieferungen beginnen dann im Herbst. Die Preise beginnen bei 25.000 Euro. 

Technische Basis für den Renault 5 E-Tech Electric ist die komplett neue Plattform AmpR Small (ehemals CMF-B EV), die auch den elektrischen R4, den Alpine A290 und den elektrischen Nissan Micra tragen wird. Reichweiten? Zwischen 300 und 400 km.

Bildergalerie: Renault Captur (2024)

Ziemlich genau ein Jahr nach dem Facelift des Renault Clio folgt nun die große Modellpflege beim technisch eng verwandten Captur. Wie schon beim Clio handelt es sich auch beim Captur um ein Facelift im besten Wortsinne. Denn an der Frontpartie wurde wesentlich mehr verändert als am Heck. Und so gibt es vorne schmalere LED-Scheinwerfer mit einer neuen Lichtsignatur. Die Einstiegsversion Evolution startet in Kombination mit dem Benziner TCe 90 ab 22.950 Euro, womit der Captur sogar leicht günstiger wird.

Bildergalerie: Renault Symbioz (2024)

Der neue Renault Symbioz soll die Lücke im SUV-Programm zwischen Captur und Austral schließen. Der 4,41 Meter lange Symbioz basiert auf der verlängerten CMF-B-Plattform, die auch von Clio und Captur im B-Segment sowie vom Arkana im C-Segment verwendet wird.

Zunächst gibt es ihn nur mit dem Hybridantrieb E-Tech 145, weitere "normale" Benziner dürften aber folgen. Zu Preisen und Marktstart hält sich Renault bislang noch bedeckt.

Skoda

Bildergalerie: Skoda Octavia (2024)

Neuzugang im Motorenportfolio des überarbeiteten Skoda Octavia: Der wahlweise 85 kW (115 PS) oder 110 kW (150 PS) starke Vierzylinder 1,5 TSI steht nun zusätzlich auch mit Mild-Hybridtechnologie zur Wahl. Skoda kombiniert ihn dabei serienmäßig mit einem 7-Gang-Direktschaltgetriebe (DSG). Der Einstiegspreis des neuen 1,5 TSI mHEV mit 85 kW (115 PS) beträgt für den Octavia Selection 33.330 Euro, der Octavia Combi Selection startet bei 34.030 Euro. 

Hinsichtlich der großen Modellpflege folgt der Skoda dem technischen verwandten VW Golf 8. Der Octavia steht weiterhin als Fließhecklimousine und Kombiversion zur Verfügung. Die optischen Änderungen werden vor allem durch den überarbeiteten Kühlergrill und die neuen Matrix-LED-Scheinwerfer der zweiten Generation geprägt.

Die Aufwertung umfasst unter anderem neu gestaltete vordere und hintere Stoßfänger sowie den modifizierten Grill. Ebenfalls neu sind die genannten Scheinwerfer, überarbeitete LED-Heckleuchten mit animierten Blinkern sowie zahlreiche neue Leichtmetallfelgen. Die Limousine startet generell bei 30.730 Euro, der Combi bei 31.430 Euro.

Bildergalerie: Skoda Superb Limousine (2024)

Im Gegensatz zum technisch eng verwandten VW Passat gibt es den neuen Skoda Superb auch weiterhin als Limousine. Unter die große Heckklappe passen mindestens 645 Liter Gepäck. Das Motorenprogramm umfasst die üblichen VAG-Verdächtigen. Beginnend mit einem 1,5-Liter-Benziner mit MHEV-Elektrifizierung. Dieser Antrieb leistet 150 PS (110 kW) und ist ausschließlich mit Vorderradantrieb erhältlich. Der größere 2,0-Liter-Motor ist mit 204 PS (150 kW) oder 265 PS (195 kW) zu haben, letzterer wird mit Allradantrieb angeboten.

Auf der Dieselseite gibt es nur einen 2,0-Liter-Vierzylinder mit 150 PS (110 kW) und Allradantrieb oder 193 PS (142 kW) und Allradantrieb. Unabhängig von der Motorisierung verbaut Skoda bei den reinen Verbrennern ein 7-Gang-DSG. Der Superb mit Plug-in-Hybrid-Antrieb kombiniert einen 1,5-Liter-Benziner mit einem Elektromotor, was zu einer Systemleistung von 204 PS (150 kW) führt. Die Preise für die neue Skoda Superb Limousine beginnen bei 38.480 Euro.

Bildergalerie: Skoda Scala (2023) mit Facelift

Skoda spendiert dem Scala und dem Kamiq ein Facelift und damit eine Reihe von Änderungen im Innen- und Außenbereich. Der Kompaktwagen und das kleine SUV basieren weiterhin auf der MQB A0-Plattform des VW-Konzerns und profitieren von neuen Scheinwerfern mit optionaler Matrix-LED-Technik. Skoda hat auch den Kühlergrill und die Rückleuchten überarbeitet, wobei das hochbeinige Modell nun L-förmige Reflektoren aufweist. Preise hat der Hersteller noch keine genannt.

Suzuki

Bildergalerie: Suzuki Swift (2024)

Der neue Swift ist seit Ende April 2024 im Handel verfügbar. Er bleibt wie gehabt ein reiner Fünftürer, auffallend ist die vorne rundlich verlaufende Motorhaube. Ebenso der schwarze Grill und die L-förmigen Tagfahrleuchten. LED-Scheinwerfer sind serienmäßig, die Rückleuchten stärker dreidimensional ausgeprägt.

Unter der Haube gibt es lediglich einen Benzinmotor ohne Turbo. Jene Neuentwicklung ist ein Dreizylinder mit 83 PS und trägt das interne Kürzel Z12E. Suzuki verspricht mehr Drehmoment bei Drehzahlen unter 3.000 U/min dank eines 12V-Mildhybrid-Systems. Die Preise beginnen bei 18.900 Euro, eine recht gute Serienausstattung inklusive.

Bildergalerie: Suzuki Vitara (2024)

Fast zehn Jahre lang ist der Suzuki Vitara in seiner aktuellen Form bereits auf dem Markt. Den Verkaufszahlen schadet das nicht: Mit mehr als 7.400 Einheiten war der Vitara im vergangenen Jahr das meistverkaufte Modell der Marke in Deutschland. Jetzt gibt es ein Facelift, um das kompakte SUV auf den neuesten Stand zu bringen.

Insbesondere die Frontpartie des Vitara hat eine Überarbeitung erfahren. Sie soll für eine markantere Optik sorgen. Der überarbeitete Suzuki Vitara wird voraussichtlich im Sommer 2024 im Handel verfügbar sein. Die Preise- und Ausstattungsvarianten werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Toyota

Bildergalerie: Toyota Land Cruiser (2024)