Neuer Dacia Duster im Test

Rumänisch für Anfänger: ,Multumesc" (sprich: Mulzumesk) bedeutet ,Vielen Dank". Über zwei Millionen Mal hat Dacia (respektive Renault) seit 2010 ,Multumesc" gesagt, denn so viele Duster wurden seitdem weltweit verkauft. Ein echtes Erfolgsmodell also, das nun in die zweite Runde geht. Bleibt die nächste Generation des Kompakt-SUVs auf dem Teppich? Oder verfällt jetzt selbst Dacia dem Premium-Wahn? Wir haben den neuen Duster getestet.

Kaum zugelegt
Bereits beim ersten Kontakt fällt auf: Der Duster bleibt sich treu. Von vorne zitiert die Neuauflage das bisherige Modell, zur Schokoladenseite wurde das Heck. Die schicken Rückleuchten erinnern an den Jeep Renegade, ihre Einteiligkeit zeigt, wo Dacia sein Einsparpotential herholt. Zugleich wird das im rumänischen Pitesti gefertigte SUV nicht wesentlich größer: Die Länge wächst um zwei Zentimeter auf jetzt 4,34 Meter, die Breite sinkt sogar leicht auf 1,80 Meter. Damit ordnet sich der neue Duster in der Gruppe von Seat Ateca und Skoda Karoq ein. Unverändert bleibt übrigens der Radstand von 2,67 Meter.

Der Raum-Rumäne
Mein zweiter Blick gilt dem Kofferraum. Überraschend ist die geteilte Hutablage, deren vorderer Teil nach oben klappt. Genauso überraschend ist das üppige Gepäckvolumen. 445 bis 1.478 Liter (bei Frontantrieb, mit Allrad 411 bis 1.444 Liter) können sich mit Blick auf die Abmessungen des Duster absolut sehen lassen. Positiv: Eine kleine Ladekante sorgt dafür, dass einem Koffer, Einkäufe und Co. nicht entgegenpurzeln. Zud...