Test: Dacia Duster dCi 110 4x4

Volksnähe ist wichtig. Das wissen nicht nur Politiker. Auch Dacia setzt auf dieses Prinzip. Mit Erfolg: Die äußerst günstigen Preise der rumänischen Renault-Tochter sorgten im bisherigen Verlauf des Jahres 2018 für 2,1 Prozent Marktanteil in Deutschland. Jüngstes Produkt ist der neue Duster. Das SUV ist seit Anfang des Jahres auf dem Markt, zählt aber trotzdem schon zu den Bestsellern von Dacia. Zu Recht? Das klärt unser Test des Duster mit 109 PS starkem Diesel und Allradantrieb.

Zwischen Schein und Sein
Dacia weiß, was Kunden wollen: Bei keinem anderen SUV auf dem deutschen Markt ist der Anteil an gewerblichen Käufern so niedrig wie beim Duster. Lediglich 17,2 Prozent der Neuzulassungen gehen an Firmen. Und Otto Normalverbraucher bekommt beim neuen Duster viel Auto für sein Geld: Besonders im Orange-Farbton „Taklamakan“ (470 Euro Aufpreis und damit eines der teuersten Extras) macht der 4,34 Meter lange Wagen ordentlich was her. Geschickt gesetzte Design-Elemente lassen den Duster wertiger wirken, als er ist. Erst Details wie die billigen Klapptürgriffe zeigen, wo gespart wird. Ähnlich ist es auch im Innenraum: Das Cockpit ist sehr adrett und ergonomisch gestaltet, aber eben doch aus Hartplastik. Immerhin verwöhnen je nach Ausstattung Stoffe in Lederoptik und etwas Chrom die Sinne.

Einige Pluspunkte
Extreme Raumwunder sind angesichts der Abmessungen des Dacia Duster nicht zu erwarten. Aber mit gutem Platzangebot im Fond und 376 bis 1.431 Liter Kofferraumvolumen sammelt er ...