Im Schnelltest: BMW 440i Coupé

Was erfolgreich ist, muss eigentlich kaum überarbeitet werden. So ist es auch bei der 4er-Reihe von BMW. Seit 2013 wurden weltweit fast 400.000 Fahrzeuge verkauft, besonders beliebt ist das viertürige Gran Coupé. Trotzdem wurden jetzt einige Verbesserungen vorgenommen. Wir haben sie beim BMW 440i Coupé testen können.

Was hat sich optisch geändert?
Um die ,neuen" 4er-Modelle zu erkennen, muss man schon genau hinsehen. BMW baut nun serienmäßig LED-Scheinwerfer mit geänderter Leuchtengrafik ein, auch am Heck sind LED-Lampen jetzt serienmäßig. Hinzu kommen außen überarbeitete Lufteinlässe und eine neue Heckschürze. Innen gibt es neue Chromapplikationen, eine doppelte Ziernaht auf dem Armaturenbrett und eine hochglänzend schwarze Mittelkonsole. Wer das teuerste Navigationssystem namens ,Professional" ordert, erhält eine Bedienoberfläche mit verschiebbaren Kacheln. Eine weitere Option ist das multifunktionale Instrumentendisplay. Je nach gewähltem Fahrmodus blickt der Fahrer auf andere Anzeigen.

Gibt es technische Neuerungen?
Ja, aber sie fallen eher in die Kategorie ,Feinschliff". Das betrifft insbesondere die Fahrwerke (es gibt optional auch eine M-Version und eine adaptive Version) von Coupé und Gran Coupé: Sie wurden gestrafft, um ein noch sportlicheres Fahrverhalten zu erzielen. Laut BMW wurden sowohl die quer- als auch die längsdynamischen Fahreigenschaften in allen Beladungszuständen verbessert. Bei allen 4er-Modellen hat man den Geradeauslauf und die Lenkungsrückmeldung o...