Mercedes G-Klasse im Test

Es hat ein wenig gedauert, aber am Ende habe ich mich dann doch noch verliebt in die neue Mercedes G-Klasse. Wie so was passiert, weiß man ja nie genau, aber geholfen haben: ein Ausflug ins Gelände, der Wechsel auf die AMG-Version und das Aufkrempeln der Ärmel. Aber alles der Reihe nach. Ich habe die neue Geländewagen-Legende als G 500 und als AMG G 63 getestet.

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„Stronger than time“ soll die G-Klasse sein, und Mercedes hat ein schönes Bild dafür gefunden: Der weiß lackierte Leiterrahmen, der wie ein Skelett in der Wüste liegt und vielleicht in Jahrtausenden von einem Paläontologen entdeckt wird. Doch wie ein Dinosaurier sollte die G-Klasse nicht enden, und so hat Mercedes die Ikone nun modernisiert. Ach was modernisiert – sie wurde neu entwickelt. Aber so, dass sie auch nach dem Generationswechsel so wirkt, als wäre alles beim Alten. Die kastige Karosserie sieht trotz modernster Lichtanlage und anspruchsvoller Crashvorgaben aus wie bisher. Die Türen fallen mit metallischem Klang ins Schloss wie eh und je. Auch die herausstehenden Blinker vorn auf den Kotflügeln sind geblieben. Damit sie bei einer Kollision einen Fußgänger nicht verletzen, haben sie ein Gehäuse mit Sollbruchstelle, wodurch sie beim Aufprall in die Karosserie abtauchen.

Am Allerwichtigsten aber war, dass auch die neue Generation King of offroad blieb. Wozu wäre eine G-Klasse sonst nütze, könnte man fragen. Wenn es ...