Mercedes-Benz hat das CLE Cabriolet vorgestellt. Eine offene Version des CLE Coupés mit versenkbarem Stoffdach, mit dem es eigentlich fast alle Details teilt. Von der Mechanik bis zum Design. Aber man hat natürlich die Möglichkeit, mit dem Wind in den Haaren oder der Sonne auf der Glatze zu fahren. Das Modell, das die C-Klasse und die E-Klasse auf einen Schlag ersetzt, kann ab April bestellt werden. Was man noch wissen sollte? Legen wir los ...

Das Design und die Abmessungen

Das Mercedes-Benz CLE Cabriolet ist in jeder Hinsicht ein CLE Coupé mit Stoffdach. Angefangen bei den identischen Abmessungen. Es ist definitiv imposant, aber durch die Gesamtkonstruktion auch relativ leicht. Und das Fehlen eines Daches verstärkt diesen Eindruck noch.

Bildergalerie: Mercedes-Benz CLE Cabriolet (2024)

Die geschwungenen Formen mit der langen Motorhaube lenken den Blick auf den Fahrgastraum, während das Heck durch das LED-Lichtband gekennzeichnet ist. Das mehrschichtige Verdeck soll eine hohe thermische und akustische Isolierung bieten und kann bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h betrieben werden, wobei der Öffnungs- oder Schließvorgang 20 Sekunden dauert.

Modell Länge Breite Höhe Radstand
Mercedes-Benz CLE Cabriolet 4,85 Meter 1,86 Meter 1,42 Meter 2,86 Meter

Der Innenraum

Natürlich unterscheidet sich auch der Innenraum des Mercedes-Benz CLE Cabriolet nicht von dem des Coupés mit dem Layout des Armaturenbretts mit 12,3-Zoll-Digitalinstrumenten über der Lenksäule und dem Infotainment-Monitor (11,9 Zoll) in der Mitte, der vertikal angeordnet ist. Neu ist die Möglichkeit, die elektrisch um mindestens 15 und maximal 40 Grad zuneigen, um störende Blendungen bei geöffnetem Verdeck zu vermeiden.

Weitere Systeme für das Cabrio sind die "Aircap" und der "Airscarf". Das erste System besteht aus einem Deflektor auf der Windschutzscheibe, um den Luftstrom über die Köpfe der Insassen zu leiten, und einem hinter den hinteren Kopfstützen, um Turbulenzen effizienter zu reduzieren. Der zweite gibt einen warmen Luftstrom um den Nacken von Fahrer und Beifahrer ab.

Mercedes-Benz CLE Cabriolet (2024)

Der große Unterschied zwischen dem CLE Cabriolet und dem Coupé liegt im Kofferraum, der bei der Version mit Stoffdach zwischen einem Minimum von 295 Litern (mit geöffnetem Dach) und einem Maximum von 385 Litern (mit geschlossenem Dach) variiert. Die Rücksitzlehnen können jedoch im Verhältnis 60:40 umgeklappt werden, so dass auch längere Gegenstände transportiert werden können.

Mercedes-Benz CLE Cabriolet (2024)
Mercedes-Benz CLE Cabriolet (2024)

Die Antriebe

Benziner oder Diesel (ein Motor, an den Mercedes-Benz weiterhin glaubt) mit 4 oder 6 Zylindern stehen zur Wahl. Immer mit Mildhybrid-Unterstützung. Die Einstiegsvariante ist der 220 d mit 197 PS, während an der Spitze vorerst der 450 4Matic mit dem 6-Zylinder mit 381 PS steht. Später wird auch die 53 AMG-Version kommen, die später durch den stärkeren und böseren 63 AMG ergänzt wird – wie schon beim Coupé geschehen. Das Fahrwerk ist serienmäßig um 15 Millimeter tiefergelegt, die Dynamic Body Control ist als Option erhältlich.

Modell CLE 220 d CLE 200 CLE 200 4Matic CLE 300 4Matic CLE 450 4Matic
Hubraum 1.993 ccm 1.999 ccm 1.999 ccm 1.999 ccm 2.999 ccm
Zylinder 4 4 4 4 6
Kraftstoff Diesel Benzin Benzin Benzin Benzin
Leistung 197 PS 204 PS 204 PS 258 PS 381 PS
Drehmoment 440 Nm 320 Nm 320 Nm 400 Nm 500 Nm
Höchstgeschwindigkeit 234 km/h 236 km/h 232 km/h 250 km/h 250 km/h
0-100 km/h 7,9 s 7,9 s 8,0 s 6,6 s 4,7 s
Antrieb RWD RWD AWD AWD AWD
Verbrauch 4,9 – 5,4 l/100km 6,7 – 7,4 l/100km 6,9 – 7,6 l/100km 7,3 – 7,7 l/100km 7,9 – 8,5 l/100km

Die Preise

Sie beginnen bei 66.402 Euro für das Modell mit dem 204 PS starken Benziner ohne Allrad. Das vorerst obere Ende der Preisliste markiert dann der CLE 450 4 Matic mit 88.358 Euro. Vorerst? So ist es, denn sobald die AMG-Versionen des Oben-ohne-CLE erscheinen, wird man die 100.000-Euro-Marke mit Leichtigkeit reißen können.

Die Konkurrenz

Große Cabriolets sind auf dem Markt immer seltener zu finden. Die Liste der Mitbewerber des Mercedes-Benz CLE Cabriolet ist also recht kurz. Es gibt das BMW 4er Cabrio, das gerade ein neues Design erhalten hat. Den A5 bietet Audi ebenfalls noch als Cabriolet an. Auch in der etwas schärferen S5-Version. Und damit wären wir eigentlich auch schon am Ende. Obwohl ... den neuen Ford Mustang (dessen Preise für Deutschland gerade erst verkündet wurden) könnte man noch als "Nicht-Premium-Alternative" nennen.