Biedermann und Brandstifter

Für Skoda läuft es derzeit blendend: Die Zulassungszahlen sind im Aufwind und das große SUV Kodiaq hat schon vor seinem Marktstart viele Fans. Auch der Superb segelt im Erfolgswind: Gut 16.000 Fahrzeuge wurden in Deutschland zwischen Januar und August 2016 verkauft. Kein Wunder, wo bekommt man sonst schon ein Auto im oberen Mittelklassenformat für rund 25.000 Euro? Jetzt rundet Skoda das Superb-Programm mit der SportLine-Ausstattung ab. Wir haben sie in Verbindung mit dem 280 PS starken Zweiliter-Benziner getestet.

R-Line auf tschechisch
Hinter der ,SportLine" verbirgt sich, sie ahnen es, die sportliche Topausstattung für den Superb. Vergleichbar ist sie mit der ,R-Line" des VW Passat oder der ,AMG Line" einer Mercedes E-Klasse. Ich begebe mich auf Tuchfühlung mit dem größten Skoda (der offiziell mit C geschriebene Combi ist 4,86 Meter lang), um die Details der SportLine zu ergründen. Sofort erkennbar sind die schwarzen Akzente am Auto, insbesondere der komplett dunkle Kühlergrill. Hinzu kommen eigene 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, getönte hintere Seitenfenster und ein Heckdiffusor. Mein Tipp: Besonders in der Uni-Farbe ,Corrida Rot" wirken diese Maßnahmen sehr ansehnlich. Trotzdem mutiert der Superb nicht zur Proletenkiste, das serienmäßig um zehn Millimeter tiefergelegte Fahrwerk fällt auf den ersten Blick nicht auf. Eigentlich logisch, denn wir reden hier von einem Zentimeter.

Simpel, aber elegant
Innen dominieren ebenfalls schwarze Farbtöne, ein Hingucker sind die schwarze...