Test: Hyundai Tucson (2018)

Es ist kein einfaches Los: Der Kona recht frisch, der Santa Fe komplett neu und bald startet auch noch der Nexo mit Brennstoffzelle. Rein gefühlt sieht Hyundais Bestseller Tucson inmitten seiner SUV-Brüder inzwischen ziemlich alt aus. Was tun? Ein Facelift und neue Technik sollen den Tucson attraktiv halten.

Nur drei Jahre nach dem Debüt sind das durchaus ungewöhnliche Maßnahmen. Doch erleben wir in diesen Tagen diverse vorgezogene Modellpflegen. Antriebspaletten müssen auf die frischeste Abgasnorm Euro 6d-Temp umgestellt werden, also wird gleich am ganzen Auto Feinschliff betrieben. Mit Blick auf den Tucson macht das Sinn, schließlich ist das SUV der meistverkaufte Hyundai in Deutschland.

48-Volt-Mildhybrid als technische Premiere

Was tut sich bei der Optik? Sowohl die Front- als auch die Heckpartie wurden modifiziert. Radikale Einschnitte blieben aus, neu sind zum Beispiel mehr Chrom um den Grill und optionale LED-Scheinwerfer. Hinzu kommen mehr Assistenzsysteme und als Premiere 48-Volt-Mildhybridtechnik. Alle Benzin-Direkteinspritzer erhalten einen Partikelfilter, bei den Diesel-Modellen ist eine SCR-Harnstoffeinspritzung an Bord. Das 48-Volt-Stromnetz ist Bestandteil des Zweiliter-Diesel mit 185 PS Leistung. Der Starter-Generator ist über einen Riemen mit der Kurbelwelle verbunden und unterstützt den Motor beim Beschleunigen mit bis zu 12 Kilowatt (gleich 16 PS) Leistung. Unter dem Gepäckraum hat Hyundai eine Lithium-Ionen-Batterie installiert. Ihr Inhalt von 0,44 Kilowat...