Das SUV zeigt eine Frontpartie nach Art des Nexo

Er gehört zu den beliebtesten Hyundai-Modellen in Deutschland, ist aber in seiner jetzigen Form auch schon seit 2015 auf dem Markt: der Tucson. Für koreanische Marken ein recht langer Zeitraum, weshalb sich der Nachfolger bereits in der Erprobung befindet. Er wurde nun mit wenig Tarnung an der Frontpartie erwischt.

Hyundai Tucson (2020): Erlkönig mit weniger Tarnung erwischt
2021 Hyundai Tucson
Hyundai HDC-2 Grandmaster-Konzept
2018 Hyundai Grandmaster concept

Der seltsam farbige Frontgrill ist eine Interpretation von Hyundais neuem Kaskaden-Grill, wie er bereits im Jahr 2018 beim Grandmaster Concept gezeigt wurde. Der Kühlergrill wird an den oberen Ecken von schlanken LED-Scheinwerfern flankiert, die denen von Venue, Kona, Nexo und dem Santa Fe ähneln. Der zweite Scheinwerferblock ist tiefer montiert, um dem künftigen Tucson ein deutlich anderes Aussehen zu verleihen als dem aktuellen Modell.

Insgesamt soll die SUV-Familie von Hyundai ein geschlosseneres Erscheinungsbild abgeben, weshalb die Parallelen speziell zum Nexo und Santa Fe sicherlich kein Zufall sind.

Bildergalerie: Hyundai Tucson (2020): Erlkönig mit weniger Tarnung erwischt

Der Rest des Prototyps trägt noch eine ganze Menge Tarnung und es könnte die hintere Stoßstange fehlen. Zur Technik ist noch nicht viel bekannt, aber schon jetzt setzt der Tucson auf 48-Volt-Mildhybridtechnik. Nicht auszuschließen sind Varianten mit vollwertigem Hybrid respektive Plug-in-Hybrid. Optisch fallen am Erlkönig die quadratischen Radkästen und eine Fensterlinie auf, die sich nicht allzu sehr vom aktuellen Modell unterscheidet. Interessanterweise gibt es Gerüchte, dass der Tucson in einer größeren Größe mit dreireihiger Bestuhlung erhältlich sein wird, aber nur in Indien, wo die Siebensitzer-Variante als möglicher Ersatz für den Santa Fe lokal hergestellt wird.

Es wird erwartet, dass der neue Hyundai Tucson irgendwann im nächsten Jahr sein Debüt gibt.

Fotos: CarPix