Zum Hauptinhalt springen

Für eine persönlichere Erfahrung

Alle Neuheiten des Pariser Autosalons 2026 in der Übersicht

Von Alfa Romeo bis Zeekr – was zeigen die Franzosen, was zeigt der VW-Konzern?

Pariser Autosalon 2026 Auto-Neuheiten
Bild von: Mondial Auto

Der Pariser Autosalon 2026 öffnet am 12. Oktober seine Tore und läuft bis zum 18. Oktober. Die Messe zählt zu den wichtigsten Automobilveranstaltungen weltweit. Sie ist Schaufenster für zahlreiche Hersteller. Darunter auch etliche Chinesen, die auf den großen internationalen Bühnen inzwischen immer stärker in den Vordergrund rücken.

Natürlich lassen es sich die traditionsreichen westlichen Hersteller ebenfalls nicht nehmen, einige Neuheiten auszustellen. Deshalb wird auf dem Pariser Autosalon 2026 nach einigen mageren Jahren wieder eine große Zahl von Marken zu begrüßen sein. Die Rede ist von mehr als 100 bestätigten Ausstellern, die neueste Modelle und Studien zeigen wollen. Wir haben sie alle in der Übersicht.

Alfa Romeo

Für eine auch nur annähernd serienreife Studie des neuen SUV oder der neuen Kompaktbaureihe, die im Rahmen des Stellantis-Strategieplans angekündigt wurden, ist es noch zu früh. Alfa Romeo könnte den Pariser Autosalon 2026 aber nutzen, um Giulia und Stelvio Quadrifoglio mit dem neuen nach Euro 7 homologierten Motor zu zeigen. Zudem könnte das Programm Bottega Fuoriserie mit neuen Einzelstücken überraschen.  

<p>Unser Rendering des neuen Alfa Romeo SUV</p>

Unser Rendering des neuen Alfa Romeo SUV

Foto: Motor1.com

Alpine

Die große Neuheit bei Alpine ist die neue A110, die erstmals beim Goodwood Festival of Speed 2026 zu sehen war. Dort trat sie noch als Studie auf – und auch auf dem Pariser Autosalon 2026 dürfte sie diesen Status behalten. Angetrieben von einem Elektroantrieb könnte es daneben auch Varianten mit Verbrenner oder elektrifiziertem Antrieb geben. Am Stand werden außerdem A290 und A390 zu sehen sein.

<p>Das Concept der neuen Alpine A110</p>

Das Concept des neuen Alpine A110

Foto: Alpine

Audi

Auf den neuen Audi A2 e-tron warten viele mit Spannung. Eine offizielle Bestätigung gibt es noch nicht, doch die französische Messe könnte die Bühne für das Debüt des neuen kleinen Elektroautos mit den vier Ringen sein. Das andere Extrem wäre der Q9, ein großes Diesel-SUV mit 5,39 Metern Länge, das sich dort erstmals live zeigen könnte. 

<p>Unser Rendering des neuen Audi A2</p>

Unser Rendering des neuen Audi A2

Foto: Motor1.com
<p>Audi Q9</p>

Audi Q9

Foto: Audi

BYD

Keine Weltpremiere, dafür aber alle jüngsten Neuheiten, die BYD in den vergangenen Monaten vorgestellt hat: vom Dolphin G DM-i, dem günstigsten Plug-in-Hybriden, über den neuen Atto 3 bis hin zum Atto 2 DM-i.

Changan

Avatr, Deepal und Nevo: Das dürften die Marken sein, die am Stand des chinesischen Konzerns Changan vertreten sind. Im Mittelpunkt stehen wohl Deepal S05 und S07, elektrische SUV, die kurz vor der Markteinführung in Europa stehen. 

Citroën

Das kleinste Modell der Baureihe, aber sicher jenes mit der größten Aufmerksamkeit: Der neue Citroë 2CV bereitet seine Weltpremiere auf dem Pariser Autosalon 2026 vor, wenn auch zunächst noch als Konzept. Es soll ein E-Car werden – klein, elektrisch und günstig – und voraussichtlich in Italien neben den Schwestermodellen von Fiat und Opel gebaut werden. Ebenfalls als Studie kommt der Elo, ein kleiner Van, der später in Serie gehen könnte. 

<p>Neuer Citroen 2CV, unser Rendering</p>

Neuer Citroen 2CV, unser Rendering

Foto: Motor1.com
<p>Citroen Elo Concept</p>

Citroen Elo Concept

Foto: Citroën

Cupra

Bei Cupra sind keine großen Neuheiten zu erwarten, die spanische Marke zeigt jedoch ihre gesamte Palette, die kürzlich um den Raval erweitert wurde, ein kleines Elektroauto auf derselben Plattform wie Skoda Epiq, VW ID.Cross und ID.Polo

Dacia

Der Dacia Striker wurde bereits online vorgestellt, in Paris wird sich der Kombi der rumänischen Marke erstmals live zeigen. Mit 4,62 Metern Länge und leicht erhöhter Bodenfreiheit kommt er mit LPG-, Mildhybrid- und Vollhybrid-Antrieben. Eine echte Überraschung könnte das kleine günstige Elektroauto auf Basis des Renault Twingo sein. Das könnte Evader heißen und rund 18.000 Euro kosten. 

Dacia Striker Journey Hybrid 155 (2026)

Dacia Striker

Foto: Dacia
Dacia Evader (2026), das Rendering von Motor1.com

Dacia Evader (2026), das Renderbild von Motor1.com

Foto: Motor1.com

Denza

Der bereits in Goodwood gezeigte Denza Z, ein Elektro-Coupé mit 1.000 PS, bereitet seinen Marktstart in Europa vor. Der Pariser Autosalon 2026 könnte ein weiterer Schritt auf dem Weg dorthin sein. Gleiches gilt für den BAO 5, einen markant gezeichneten Plug-in-Offroader mit 544 PS. 

DS

Bei DS heißt die aktuelle Neuheit N°7, ein Kompakt-SUV als Nachfolger des Bestsellers DS 7. Der in Italien produzierte Franzose basiert auf der Plattform STLA Medium und ist mit Mildhybrid-, Plug-in-Hybrid- und rein elektrischen Antrieben erhältlich. 

Fiat

Fiat wird in Paris mit dem Grizzly und Grizzly Fastback seine Paletten-Erweiterung zeigen. Zwei kompakte SUV mit einer Länge von unter 4,5 Metern, die sehr wahrscheinlich auf der Smart-Car-Plattform von Grande Panda, Opel Frontera und Citroën C3 Aircross basieren, denn das Design lehnt sich stark an diesen Fahrzeugen an. Bei den Antrieben sind Benziner, Mildhybride und Elektroversionen zu erwarten. Die vor einiger Zeit von Fiat veröffentlichte offizielle Liste nennt allerdings nur zwei Neuheiten, weshalb Paris die E-Car-Schwester des 2CV möglicherweise nicht zu sehen bekommt. Ausgeschlossen ist es aber nicht. 

Fiat Grizzly und Grizzly Fastback

Fiat Grizzly und Grizzly Fastback

Foto: Fiat
<p>Unser Rendering des Fiat E-Car</p>

Unser Renderbild des Fiat E-Car

Foto: Motor1.com

Ford

Wir wissen, dass Ford sieben Neuheiten vorbereitet – zwei Nutzfahrzeuge und fünf Pkw –, die bis 2030 vorgestellt werden sollen. Dazu gehört eine für Europa bestimmte Version des Bronco sowie offenbar ein neuer Fiesta, dann aber als reines Elektroauto auf Basis der Renault-5-Plattform. Werden sie auf dem Pariser Autosalon 2026 zu sehen sein? Bestätigt ist das nicht, überraschen würde es aber ebenfalls nicht. 

<p>Die Teaser der kommenden Ford-Neuheiten</p>

Die Teaser der kommenden Ford-Neuheiten

Foto: Ford

Geely

Der Geely E2, das meistverkaufte Auto in China, ist erst vor Kurzem offiziell auch in Europa gestartet. Es handelt sich um ein kleines Elektroauto mit 4,13 Metern Länge und damit um einen Rivalen für Modelle wie VW ID.Polo oder Renault 5.

Genesis

Auf der IAA Mobility 2025 kündigte die Premium-Marke des Hyundai-Konzerns ihren offiziellen Europastart mit drei Elektroautos an; in Paris 2026 könnte es einen ersten Vorgeschmack auf den GV70 Hybrid geben. Bestätigt ist das allerdings keineswegs. Möglich wäre auch der GT, eine Studie, die als Inspiration für einen künftigen Sportwagen der Submarke Magma dienen könnte. 

Honda

Während europäische Hersteller ihre eigenen E-Cars erst langsam konkretisieren, bauen die Japaner solche Konzepte seit Jahren. Dort heißen sie Kei Cars. Honda hat eines davon – genauer gesagt eine abgeleitete Variante – bereits nach Großbritannien gebracht. Es heißt Honda Super-N und hat das Potenzial, zu den interessantesten Modellen des Pariser Autosalons 2026 zu gehören. 

<p>Honda Super-N</p>

Honda Super-N

Foto: Honda

Hyundai

Die eigentliche Neuheit wird der Hyundai Ioniq 3 sein, ein kompaktes Elektroauto, das erstmals bei der Milano Design Week 2026 gezeigt wurde und als erstes Modell der koreanischen Marke die neue Designsprache namens "Art of Steel" trägt.

Kia

Bei Kia wurden die wichtigsten Neuheiten bereits enthüllt oder sogar schon gefahren, doch der Pariser Autosalon bleibt die ideale Bühne, um dem Publikum die verschiedenen EV2, Seltos, XCeed und Niro gebündelt zu präsentieren. Alles Crossover mit unterschiedlichen Abmessungen und Antrieben vom reinen Benziner bis zum reinen Elektroauto. Und vielleicht zeigt sich auch der viel diskutierte EV1, das künftig günstigste Elektroauto der Marke.

<p>Kia Niro 2026</p>

Kia Niro 2026

Foto: Kia
<p>Kia Seltos</p>

Kia Seltos

Foto von: Kia

Lancia

Lancia Gamma: So heißt das Mittelklasse-SUV, das die Italiener ausgerechnet auf dem Pariser Autosalon 2026 erstmals live zeigen werden. Der wird auf der STLA-Medium-Plattform basieren und als Mildhybrid-, Plug-in-Hybrid- und vollelektrisch erhältlich sein.

Neuer Lancia Gamma

Neuer Lancia Gamma

Foto von: Lancia

Leapmotor

Die Palette von Leapmotor wächst weiter. Auf dem Pariser Autosalon könnte der B05 Ultra Premiere feiern – eine sportliche Version des kompakten Stromers mit 245 PS und Hinterradantrieb. Sicher dabei sind alle Modelle der chinesischen Marke, einschließlich der Neuheiten B03 und B03X.

Li Auto

In China ist das Modellangebot bereits umfangreich, in Europa steht Li Auto – eine junge chinesische Marke – dagegen noch vor dem offiziellen Debüt. Auf dem Pariser Autosalon 2026 dürfte sie zahlreiche Modelle mitbringen, die für den Start auf dem europäischen Markt vorgesehen sind.

Mercedes

Viele warten auf die bislang kleinste Version der Mercedes G-Klasse, derzeit noch als Baby G bezeichnet. Doch es gibt dazu keine Gewissheit. Dasselbe gilt für die G-Klasse als Cabrio. Sicher ist dagegen, dass die Marke mit dem Stern auf dem Pariser Autosalon 2026 die neue C-Klasse und den neuen GLA zeigt, dazu die jüngsten Neuheiten wie die S-Klasse, den GLC, den großen Van VLE und das 1.169 PS starke Hypercar Mercedes-AMG GT Coupé.

Mercedes GLA (2026)

Mercedes GLA (2026)

Foto von: Mercedes-Benz

Opel

Die einzige sichere Neuheiten sind die überarbeitete Version des Opel Astra und der Corsa GSE. Darüber hinaus gibt es für die deutsche Marke auf dem Pariser Autosalon 2026 bislang keine bestätigten Informationen. Da Citroën den 2CV und Fiat aller Wahrscheinlichkeit nach seine Version des E-Cars mitbringt, könnte auch Opel eine erste Studie seines kleinen günstigen Elektroautos zeigen. 

Peugeot

Wer auf den neuen Peugeot 208 wartet, kann an dieser Stelle weiterscrollen: Die Marke mit dem Löwen wird ihre kleine Elektro-Neuheit nicht auf der Heimmesse zeigen. Stattdessen konzentriert sie sich – wenn man so will – auf den E-208 GTi mit 280 PS, Frontantrieb und rein elektrischem Antrieb. 

Renault

Renault hat zuletzt zahlreiche Neuheiten präsentiert, wobei der Twingo die nostalgisch geprägte Reihe abschloss, die von ikonischen Modellen der Vergangenheit inspiriert war. Die Marke mit dem Rhombus geht nun einen anderen Weg und wird auf dem Pariser Autosalon Konzepte zeigen, die "eine völlig andere Formensprache ausloten" sollen, jedoch nicht für eine Serienfertigung vorgesehen sind. 

Skoda

Epiq auf der einen, Peaq auf der anderen Seite. Zwei SUV mit unterschiedlichen Formen und Größen, vereint durch die Verfügbarkeit von ausschließlich elektrischen Antrieben. Das ist es, was Skoda zum Pariser Autosalon 2026 mitbringt, weitere große Überraschungen sind eher nicht zu erwarten.

Smart

Eine der kleinsten Neuheiten des Pariser Autosalons 2026: Nach Jahren voller Gerüchte und einer vor einiger Zeit vorgestellten Studie steht der Smart fortwo vor seiner Rückkehr. Der wird #2 heißen, rein elektrisch angetrieben sein und rund 2,7 Meter lang werden. 

smart #2, ich teste

smart #2, die Tests

Foto von: smart

Volkswagen

ID.Polo und ID.Cross werden die beiden wichtigsten Neuheiten am Volkswagen-Stand sein: Elektroautos auf Basis der frontgetriebenen MEB-Plattform, also die batterieelektrischen Gegenstücke zu Polo und T-Cross. Die eigentliche Überraschung könnte jedoch die Serienversion des ID.Every1 sein, das kleine günstige Elektroauto mit einem Einstiegspreis von rund 20.000 Euro.  

Volvo

Nachdem die elektrischen Flaggschiffe bereits gesetzt sind, könnte die schwedische Marke auf dem Pariser Autosalon 2026 das Facelift des Volvo XC40 zeigen. 

Zeekr

Der Zeekr 9X könnte die große Neuheit der Geely-Marke werden – im wahrsten Sinne des Wortes. Ein großes SUV der chinesischen Marke. Es kommt mit Premium-Ansprüchen nach Europa – wie so viele.