Citroën C3 Aircross im Test

Schade, der Citroën C3 Picasso (C3P) ist tot. Der sympathische kleine Van fiel den Vorlieben des Publikums zum Opfer, denn das Volk will SUVs. Und so kriegt der Nachfolger C3 Aircross (C3A) eben einen silbrig glänzenden ,Effekt-Unterfahrschutz" und schwarze Kratzschutzleisten. Und eine Grip Control mit Drehrad im Cockpit, die bei schwierigem Untergrund durch kontrolliertes Durchdrehen-Lassen und Abbremsen der Antriebsräder für mehr Traktion sorgen soll.

Altbekannte Kleinwagenplattform PF1
Einen Allradantrieb erlaubt die technische Basis nicht. Es handelt sich um dieselbe Kleinwagenplattform PF1 wie bei Citroën C3, Peugeot 208, Peugeot 2008 oder Opel Crossland X. Und wie beim fast gleich großen C4 Cactus, auch wenn der Name eine Verwandtschaft mit dem Kompaktwagen C4 vortäuscht.

Innen so variabel wie ein Van
Eine Besonderheit des C3A ist, dass er innen ähnlich variabel ist wie der C3P (Gott hab ihn selig). Man kann die Rückbank um zehn Zentimeter verschieben und den Beifahrersitz umklappen – wenngleich beides nur optional. Und der Kofferraum ist der größte der Klasse. Je nach Position der Fondbank fasst er 410 bis 520 Liter. Den höheren Wert sollte man gedanklich einklammern, denn wenn die Bank vorn ist, kann keiner darauf sitzen. Also besser die Rücksitzlehnen umlegen, dann ergeben sich 1 .289 Liter. Nicht viel weniger Stauraum bieten freilich der Renault Captur (ebenfalls mit Schiebebank: 377 bis 455 Liter, nach dem Umklappen 1. 235 Liter) und der Opel Crossland X (410 bis...